Klosterneuburg wieder Meister

25. Mai 2012, 11:05
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67:55 entschied Finalserie gegen Gmunden mit 3:1 zugunsten der Niederösterreicher - 22 Jahre Warten auf zehnten Titel vorbei

Klosterneuburg- Klosterneuburg ist zum zehnten Mal Herren-Basketball-Meister. Die Niederösterreicher gewannen am Donnerstag vor eigenem Publikum das Bundesliga-Finalspiel Nummer vier gegen die Swans Gmunden mit 67:55 (36:28) und entschieden damit die "best-of-five"-Serie vorzeitig mit 3:1 für sich. Für die Dukes ist es der erste Meistertitel seit 1990.

Die Klosterneuburger legten angetrieben von ihren Fans im ausverkauften "Happyland" gleich einmal einen 5:0-Start hin. Die Oberösterreicher kämpften sich allerdings ins Spiel und gingen unmittelbar vor dem Ende des ersten Viertels mit 19:18 erstmals in Führung. Das war aber auch zugleich der letzte Vorsprung der Gäste.

Die Gastgeber zogen bis zur Pause wieder auf 36:28 davon und führten zwischenzeitlich gar mit elf Punkten Vorsprung. Am Ende des dritten Abschnitts stand es 52:46 und in der Schlussphase wurde eine hartumkämpfte Partie noch einmal richtig spannend. Erst nach einem Dreipunkte-Wurf von Christoph Nagler 2:05 Minuten vor dem Ende zum 63:54 war die Entscheidung zugunsten der Dukes endgültig gefallen. Bester Werfer der Partie war Curtis Bobb mit 23 Punkten. Für die Gäste scorten Curry und Dan Oppland je 16 Punkte.

Damir Hamidovic, schon 20 Jahre in Diensten der Dukes, durfte sich zum Abschluss seiner Karriere doch noch über seinen ersten Meistertitel freuen. "Es ist unbeschreiblich, ich bin fassungslos", sagte der 40-Jährige. Die Gmundner mussten sich wie im vergangenen Jahr mit dem Vizemeistertitel (zum insgesamt 5. Mal) zufriedengeben, 2011 hatten sie erst im fünften Spiel gegen die Oberwart Gunners den Kürzeren gezogen.

Immerhin stellten sie mit Sharaud Curry den MVP der Saison, Mathias Fischer, der diese Ehrung schon 2010 erhalten hatte, wurde zum Coach des Jahres gewählt. Klosterneuburgs Christoph Nagler wurde zum wertvollsten Spieler der Finalserie gekürt und zudem wie auch schon 2009 und 2010 als wertvollster österreichischer Spieler der Saison ausgezeichnet. "Wir sind verdient Meister geworden. Ich habe noch nie in einer Mannschaft gespielt, wo das Klima so gepasst hat", sagte Nagler.

Fischer wollte nach der zweiten verlorenen Finalserie hintereinander nicht darauf eingehen, dass seinem Team mit Richard Poiger und Robert "Reggie" Arnold zwei Stützen verletzungsbedingt gefehlt hatten. Die "bessere Mannschaft" habe sich verdient durchgesetzt, meinte. Die Swans, die Ende Jänner den Cupsieg feiern durften, hätten dennoch eine "Super-Saison" gespielt. Bei den Oberösterreichern haben mit dem Donnerstag-Spiel Florian Schöninger und Thomas Stelzer ihre Karrieren beendet.

Auf die Dukes wartet in der kommenden Saison wartet jetzt - erstmals seit 1998/99 - auch wieder die Herausforderung Europacup. Als Meister sind die Klosterneuburger zur Teilnahme verpflichtet, Manager Roman Leydolf hat bereits infrastrukturelle Verbesserungen in der Halle angekündigt. (APA/red, 24.5. 2012)

Ergebnis des vierten Spiels der "best-of-five"-Final-Serie in der Basketball-Bundesliga vom Donnerstag:
Dukes Klosterneuburg - Swans Gmunden 67:55 (36:28). Beste Werfer: Bobb 23, Suljanovic 11 bzw. D. Oppland 18, Curry 14

Endstand in der Serie: 3:1

1. Spiel: 78:77 für Klosterneuburg (in Gmunden)
2. Spiel: 77:68 für Gmunden (in Gmunden)
3. Spiel: 68:56 für Klosterneuburg (in Klosterneuburg)

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    Damir Hamidovic und der Meisterpokal - es ist doch noch etwas geworden mit den beiden.

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