Lage der Banken für Mittelstand desaströs

Interview |

Die Aufwertung der Europäischen Investitionsbank soll den Kreditfluss an Klein- und Mittelbetriebe verbessern, sagt EIB-Chef Werner Hoyer

STANDARD: Deutschland wird in der aktuellen EU-Debatte zum Wachstumsfeind Nummer eins gestempelt. Wo stehen Sie?

Werner Hoyer: Ich glaube, dass der Gegensatz zwischen fiskalischer Konsolidierung und Dynamisierung der Wirtschaftstätigkeit ein bisschen künstlich ist. Ich bin der Überzeugung, dass die Strukturschwächen und die Probleme der Verschuldung beherzt angegangen werden müssen. Gleichwohl müssen wir stärker darauf achten, dass sich die Europäer in der Globalisierung behaupten, vor allem bei der technologischen Führerschaft und der Wettbewerbsfähigkeit. Ich glaube, die Staats- und Regierungschefs sind da gar nicht so weit auseinander. Ich sehe das auch in meinem Heimatland, das gerne als Wachstumsbremser dämonisiert wird. In Deutschland ist völlig klar, dass Innovation und Beschäftigung angetrieben werden müssen.

STANDARD: Weniger Einigkeit gibt es, wenn man die Diskussion auf konkrete Maßnahmen herunterbricht. Viel Konkretes ist beim Gipfel nicht herausgekommen.

Hoyer: Das war nicht zu erwarten. Man darf die Tiefe des Problems nicht unterschätzen. Die Dimension im Bereich notwendiger Investitionen geht über ein paar Milliarden aus dem EU-Haushalt und eine Kapitalerhöhung bei der EIB weit hinaus. Bei Investitionen im Bereich Transport, vor allem aber Breitband- und Energienetze, benötigen wir ein Vielfaches dessen, was der öffentliche Sektor bereitstellen kann. Deshalb müssen die vorhandenen privaten Mittel, beispielsweise in den Pensionsfonds, genützt werden. Um diesen Schatz zu heben, brauchen Sie eine öffentliche Bank, die ganz konsequent auf den Kapitalmärkten das Geld einsammelt. Das kann aber nur ein Teil einer Problemlösung sein. Der Eindruck, die EIB sei ein Allheilmittel, ist eine falsche Wahrnehmung.

STANDARD: Fragt sich nur, ob es angesichts der Konjunkturflaute, insbesondere in den Euro-Südländern, überhaupt eine entsprechende Kreditnachfrage gibt?

Hoyer: Klein- und Mittelunternehmen, bei denen 80 Prozent aller neuen Jobs entstehen, haben derzeit große Schwierigkeiten mit Finanzierungen. Die Situation am Bankenmarkt ist in vielen Ländern Europas gerade für diesen Mittelstand desaströs. Durch das Deleveraging (Schuldenabbau; Anm.) vieler Banken gibt es keine Möglichkeit, private Initiativen zu fördern. Das hat sich unheimlich gefährlich entwickelt. Daher ist die EIB gefordert, den Partnerbanken die Finanzierung schmackhaft zu machen.

STANDARD: Die Kreditvergabe sollte doch durch die Milliardenspritzen der Zentralbank stimuliert werden?

Hoyer: Es wäre sehr schön, wenn es so wäre. Es kommt in den Problemländern viel zu wenig bei den KMUs an.

STANDARD: Weil die Banken mit den EZB-Geldern Staatsanleihen kaufen, statt Kredite zu vergeben?

Hoyer: Ja, die gehen in andere Anlageformen hinein und müssen zudem ihre Kapitalbasis verbessern.

STANDARD: Sind die nun forcierten Projektbonds mit einem Volumen von 230 Millionen Euro angesichts der Probleme kein Placebo?

Hoyer: Das Volumen ist überschaubar. Aber es geht um eine Multiplikatorwirkung, mit der rund 4,6 Milliarden an Investitionen bewegt werden können. Das muss man jetzt einmal austesten.

STANDARD: Soll mit Projektbonds trotz aller Unterschiede ein Zeichen in Richtung Eurobonds gesetzt werden?

Hoyer: Die Frage der gesamtschuldnerischen Haftungsübernahme wird sich meiner Meinung erst dann stellen, wenn die politische Union ihre demokratische Legitimierung auf eine andere Basis gestellt hat. Dann ist das eine Option. Aber jetzt ist es für mich schwer vorstellbar, dass das Königsrecht des Parlaments aufgegeben wird, indem man sich auf eine Haftung für eine Verschuldung eines anderes Landes einlässt, auf das man keinen Einfluss nehmen kann. In Deutschland wäre das ein verfassungsrechtliches Problem, ich wundere mich, dass es in anderen Ländern keines sein soll. Dass der Nationalrat nur noch dazu da ist, um Steuererhöhungen für die Schulden anderer zu beschließen, das kann es nicht sein.

STANDARD: Noch einmal zu den Investitionen: Besteht hier nicht die Gefahr, dass mit Hilfe der EIB wieder Straßen in der Peripherie hingepflastert werden, die niemand braucht?

Hoyer: Hier muss man künftig stark ins europäische Zentrum gehen. Denken Sie an den Atomausstieg in Deutschland, der funktioniert nur bei Ausbau der Energienetze. Bei Breitband empfehle ich, die Versorgung in manchen südostasiatischen Städten und Regionen anzugucken, während das bei uns als Luxusprojekt angesehen wird. Das können wir uns nicht mehr leisten. Wir brauchen keine weitere Autobahn auf der letzten spanischen Insel, wo schon zwei existieren. Das heißt aber nicht, dass wir nichts im Verkehrsbereich benötigen. Wenn ich mir nur die Häfen oder Eisenbahnen ansehe - da ist noch viel zu tun. Auch in Nordeuropa: In den Regionen mit der höchsten Wertschöpfung ist die Verkehrsinfrastruktur oft besonders schlecht.

STANDARD: Haben Sie auch schon Notfallspläne für den Fall eines Austritts Athens aus der Eurozone?

Hoyer: Ich weiß nicht, wovon Sie da reden. Das Gerede über den Austritt ist außerordentlich leichtfertig. Selbst wenn sich Griechenland dazu entscheiden sollte, blieben die Probleme bestehen. (Andreas Schnauder, DER STANDARD, 25.5.2012)

Werner Hoyer (60) ist seit heuer Präsident der Europäischen Investitionsbank, der "Hausbank" der EU. Der studierte Volkswirt, FDP-Politiker und Vater zweier Kinder fungierte davor in mehreren Kabinetten als Staatsminister im Auswärtigen Amt sowie als Abgeordeter.

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Die Banken bekommen Milliarden für 1 Prozent Zinsen und nichts davon kommt bei den Leuten an, die 80 Prozent der Arbeitsplätze schaffen?

Dann sollen die europäischen Staaten das Geld direkt an die KMU's und EPU's leihen. Und die Finanzindustrie (vormals eine ''Dienstleistungsindustrie'') soll weiter mit sich selber spielen - aber ohne uns und unser Geld!

das stimmt so nicht, lieder word dieses thema niergendwo korrekt berichtet. die banken koeennen wegen der gesteigerten eigenkapitalquote nicht mehr kredite vergeben sondern müssen diese kuerzen. das tun sie nicht freiwillig oder leichtfertig. gleichzeitig werden Banken dazu gezwungen (und tun dies aus dem Trauma der letzten Krise heraus auch freiwillig) mehr Liquidität zu halten als sie im Moment brauchen (halten einen Buffer)
diese liquiditaet muss man irgendwo hin geben und kann damit nur Staatsanleihen kaufen oder gibt das Geld der EZB gleich wieder Retour.
die Kreditklemme ist (die noch kommen wird) ist Resultat der neuen Vorschriften.

Wir reden von ca. 7% ist doch lächerlich

Anscheindend hat ihnen das irgendein Commerzkundenberater im Vertrauen erzählt :-) Sorry das ist so nicht richtig. Die Banken spekulieren munter weiter mit dem Geld anderer Leute - Aktien, Zertifikate, Finanzierungen ihrer Beteiligungen, Immobilien, Spekulationen in Osteuropa, riskante hochverzinste Staatsanleihen usw. Wenn sie als KMU für ein Projekt nur 7% als Liqudität hinterlegen wollen na dann würde sie jede Bank auslachen. Bitte nicht alles glauben was Bankbeamte ihnen erzählen wollen und dabei will ich gar nicht von den amerikanischen Investmentbanken und der deutschen Bank anfangen.

1. neue baselregelung gab genug zeit, sich vorzubereiten

2. hätte man in solides KMU-finanzierunggeschäft investiert, statt am 'Finanzmarkt', hätte man weniger ausfälle, weniger risiko und v. a. weniger EK-bedarf, der jetzt für alles ausrede ist

3. dafür hätte man halt kleinere Margen in Kauf nehmen müssen

4. und hätte seinen eigenen Markt (iA Finanz +iB SECEE) nicht so aufgeblasen, dass man jetzt nach der Mutti schreien muss.

Richtig aber das Problem ist auch das Kapitalmarktgesetzt - Kennt leider niemand

Ich brauche als KMU kein Geld vom Staat. Bitte keine Subventionen!!!! Es würde schon reichen wenn man das Kaptialmarktgesetz reformiert. Dieses begünstigt Banken und Konzerne und verwehrt den KMUs vernüftig über den Kapitalmarkt zu finanzieren.

Das Problem sind die überbordenden Staatsausgaben und Staatsschulden

Die saugen jede freiwerdende Liquidität auf wie ein Löschpapier.

Hinzu kommt dass die Politiker mit Basel II extra noch eine Regelung eineführt dass Geld dass an KMUs verlieren wird mit bis zu 7 % Bank-Eigenkapital gesichert sein muss während dass für Staaten mit 0 % gesichert sein muss - also praktisch die Banken die Geldmenge unendlich ausdehen können.

Europa ist mit seiner sozialisitischen Staatsgläubigen Politik am Ende.

Und jetzt wird das rasend schnell gehen, weil nun auch die letzten 50 % der Wirtschaft die noch produktiv Steuern zaheln der Geldhahn abgedreht.

Das System kippt.

Vor allem Banken saugen Geld ab

Nochmals die Staatsschulden waren schon vorher bedenklich aber seit der sogenannten Finanzkrise haben sich diese teilweise verdoppelt. Damals wurde argumentiert man müsse die Banken retten, weil ansonsten die Realwirtschaft zusammenbrechen würde. Was haben die Banken gemacht? Sie haben sich Geld ausgeborgt und dann Staatsanleihen gekauft. Jetzt krachts überall und jetzt müssen wir die Staaten retten damit die Banken nochmals geretttet werden. Bei dem KMUs kommt nichts an und diese Betriebe müssen das auch noch finanzieren. Verrückt oder?

Das stimmt doch nicht

Natürlich hat die Bankenrettung Geld gekostet aber zB Frankreich hat damit tatsächlich einen Gewinn gemacht

Und Österrech hat die Rettung (mit Kommunalkredit und Hypo - die beide mehr oder weniger auf Politikergeihieß pleite gegangen sind) ca 5 Mrd gekostet dagegen hat uns alleine Griechenland 8 Mrd gekostet und die Faymann/Strache 1 Tageskoaltion vor der letzten Wahl bis 7 Mrd.

Das europ. Staatschulden-System ist tod.

Es hat 30 Jahre lang funktioniert jetzt werden wir uns etwas anderes überlegen müssen.

Wo geht das Geld für Griechland hin?

Das Geld geht zum Großteil wieder an die Anleihengläubiger (Banken, Versicherungen usw.). Schau sie einmal wie sehr die Banken aus Frankreichin in Griechnland drinnenhängen: ca. 34 Milliarden. Wo da der Gewinn sein wird frage ich mich. Zudem sind die Banken nicht wegen den Politikern in Probleme geraten sondern haben sich verspekuliert.

Griechenland hat ein Primärdefizit von 15 Mrd Euro

Das heißt selbst wenn wir alle Schulden auf null setzen würden bräuchte Griechenland jedes Jahr 15 Mrd Euro.

Das Geld fließt nciht an die Gläubiger (im Gegemteil die haben sogar 50 % verloren) es fließt an die Griechen bzw ist an die Griechen geflossen die es nicht zurückzahlen.

Versteh mich nicht falsch

Ich bin nicht dafür dass Defiziete von Staaten finanziert werden, aber das Problem ist, dass vor dem Schuldenschnitt die Gelder an die Gläubiger (hohe Zinsen) flossen. Zudem wurden vor allem griechische Banken gerettet und damit auch vor allem französische Banken usw. Dann kamen die Sparpakete und die Wirtschaft wurde vollkommen abegewürgt. Jetzt kann sich der Staat trotz Reduktion der Staatsausgaben nicht mehr refinanzieren. Das Geld was nach Griechenland geht wird nunmehr fürs Budgetdefizit verwendet und ich weiss nicht wieviel davon für Zinszahlungen verwendet werden.

Investmentfonds und Co. - Kapitalmarktgesetz

Das Problem sind doch wir alle. Jeder Anleger - auch privat - investiert lieber in irgendwelche Dachfonds wo er keine Ahnung und Kontrolle hat was mit dem Geld passiert anstatt in KMUs wo er mit dem Eigentümer direkt verhandeln kann. Ausgenommen sind die Einwanderer...Man gibt das Geld lieber Superfund und Co anstatt in Start ups zu investieren. Zudem wird durch das Kapitalmarktgesetz der Zugang zum Kapitalmarkt quasi ausgeschlossen. Es rechnet sich erst ab über 1 Mio. und das Ganze zum Anlegerschutz. Dubiose Zertifkate, Hedgefonds usw. werden über Strukturvertriebe verkauft und wir schützen den Anleger vor unseren KMUs. So wandert unternehmerisches Talent ab bzw. wird nicht genutzt und verkümmert im Sumpf der österreichischen Landschaft.

Oida, soll ma alle nur mehr investoren spielen????

Soll ich mich neben meinem Job, auch noch an einem dutzend Unternehmen beteiligen, über verschiedene Branchen hinweg zur Risikostreuung???

Dazu sind ja gerade Banken + fonds etc. da. Weil ich kann mich net' überall auskennen und risiken abschätzen...

Firmiert iA unter Spezialisierung und Arbeitsteilung

Hast ja recht aber....

dann darf man nicht jammern wenn die sogannten Profis alles in den Sand setzen. Mir ist es lieber ich investiere in Menschen und deren Ideen, die auch angreifen kann und Fragen stellen kann anstatt mir von sogenannten Finanzberatern Fonds und Lebensversicherungen andrehen zu lassen. Diese Berater wissen selbst nicht was sie verkaufen und dann wenn es schlecht läuft hast du keine Chance siehe Meinl, Superfund und Co. Klar muss ich Zeit investieren kann aber sehr spannend und interessant sein und das Geld bleibt in der Realwirtschaft in meiner Region und kann immer überprüfen was der Betrieb macht.

na wenn sie die Zeit und den Knödel haben, bitte

dass das kein Alternativkonzept ist, sehen sie hoffentlich ein.

Geht nicht für alle

Ist aber besser als das Geld dubiosen Banken, Fondsmanger und Finanzberater anzuvertrauen und soviel Zeit und Knödel brauchen sie dafür nicht. Wenn sie hier in dem Forum posten beschäftigen sie sich offentlich mit wirtschaftlichen Fragestellungen. Mit gewissen Grundkenntnissen, gesunden Menschenverstand und einer gewissen Menschenkenntnis werden sie bessere Ergebnisse erreichen als komplett weltfremde und teilweise korrupte Fondsmanager.

Ja es gibt schlechte Fondsmanager, Banker, Fliesenleger, Mechaniker, Fussballspieler....

Und Individuen, die glauben sie 'durchschauen' den Markt, steigen hoch und fallen umso tiefer.

Kennen Sie die Fondsmanager der Fonds???

Den Fliesenleger, Fußballspieler usw. und seine Arbeit kann ich mir anschauen und bitte nicht das Argument bei Fonds mit vergangenen Renditen.

schon wieder so ein ahnungsloser beamteter

schon mal versucht als KMU bei einer Bank einen Rahmen von 1 % des Jahresumsatzes zu bekommen, ohne 90% Absicherung? Schon mal die Zinssätze der Banken kontrolliert, die das Geld um 1 % bekommen und und 9,9 % verrechnen, wenn wir schon mit Haus und Hof garantieren, weil wir was vorausfinanzieren müssen?
Ich hasse diese ahnungslosen Beamten mit sicherem Einkommen, die uns die Welt erklären wollen und in ihrem Elfenbeinturm sitzen und sich wichtig machen.

Vollkommen korrekt

Allerdings sind die Banken auch an Basel II und III gebunden, und dürfen gar nicht mehr anders, selbst wenn sie wollten. Damit wird Innovation und werden gute Ideen unmöglich gemacht, es sei denn, sie kommen von jenen, die reich geboren wurden und sich diese Ideen mit dem Geld des Erbguts oder der Eltern selbst finanzieren können.

Dadurch wird Fortschritt und Mut zum Risiko verunmöglicht. Früher gab es für gute Ideen noch den Bürges, aber heute muss man derartige Förderungen ebenfalls bereits besichern. Ein Jungunternehmer ist sowieso heutzutage chancenlos eine gute Idee zu verwirklichen, wenn er nicht schon reich geboren wurde.

Früher bekam jeder Unterstützung für gute Ideen und für gute Projekte. Heute nur mehr, wenn man reich ist.

klar, knapp, einfach, richtig.

leider haben Sie recht.

Für alle (noch) Systemtreuen:

http://video.google.com/videoplay... 1907386060

Eine gut investierte Stunde!

preach on bro - es ist erschreckend wieviele noch immer auf das sinnbefreite gestammel der gekauften politclowns und ihrer "experten" reinfallen, ohne den mathematischen fehler im geldsystem überhaupt zu erahnen.

Ich weiss nicht wovon sie reden - sagt er - dabei kennt er sich eh einen schxxxx aus - er und sein balkendiagramm

...

Wieder ein Standardinterview direkt aus dem Elfenbeinturm...

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