Neil Armstrong zweifelte am Gelingen der Apollo-11-Mission

Der erste Mensch auf dem Mond glaubte an nur 50 Prozent Erfolgschancen - Ehemaliger Weltraumpionier gab seltenes Interview

Sydney - Neil Armstrong betrat 1969 als erster Mensch der Geschichte den Mond. Dass die Apollo-11-Mission es überhaupt so weit schaffen würde, hielt der Raumfahrer vor dem Start allerdings für zweifelhaft. "Unsere Chance, beim ersten Versuch auf dem Mond zu landen, sah ich bei 50 Prozent", sagte der 82-Jährige in einem Interview mit der australischen Wirtschaftsprüferverband CPA in Sydney. Immerhin schätzte Armstrong die Chancen der Crew, wieder heil auf die Erde zurückzukehren, auf 90 Prozent.

Armstrong war zusammen mit Buzz Aldrin und Michael Collins in der Mondfähre "Eagle" zum Mond gereist und hatte am 20. Juli 1969 den Erdtrabanten betreten. Den historischen Vorgang kommentierte er mit den berühmt gewordenen Worten: "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit."

Seltener Interviewgast

Der berühmte Astronaut gibt nur selten Interviews. Die Anfrage von CPA habe Armstrong angenommen, weil auch sein Vater Wirtschaftsprüfer gewesen sei, sagte CPA-Chef Alex Malley. (APA/red, derstandard.at, 24.05.2012)

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