Charme der Klänge und Strukturen

24. Mai 2012, 18:57
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Mobilis Saxophonquartett überzeugt bei seiner Debüt-CD durch hochkarätiges Musizieren

Sie widmen sich der bläserlastigen Kammermusik: Michael Krenn (Sopransaxofon), Janez Ursej (Altsaxofon), Yukiko Iwata (Tenorsaxofon) und Goran Jurkovic (Baritonsaxofon) sind das Mobilis Saxophonquartett und haben nun (bei Gramola) ihre Debüt-CD vorgelegt. Und: Das klingt überzeugend, ob es sich um Adaptionen wie György Ligetis "Sechs Bagatellen für Bläserquintett" (Bearbeitung: Fabio Oehrli) handelt oder "Quatour" von Alfred Desenclos, Eugène Bozzas "Andante et Scherzo" oder Jun Nagaos "Quatour de Saxophones".

Prägnante Phrasierung, Drive, aber auch klanglicher Charme dominieren die Stücke, die Phasen werden auf den Punkt gebracht, und doch fließt durch die Arbeit des Quartetts jegliche Musik mit der jeweils nötigen Energie.

Das Quartett gewann übrigens 2009 den Wettbewerb "Gradus ad Parnassum" in der Kategorie "Kammermusik in offenen Besetzungen" und wurde 2011 zum "Bank Austria Artist of The Year" gekürt. Nun geht der Ö1-Pasticcio-Preis - vergeben in Kooperation mit dem STANDARD und Musikredakteur Ljubisa Tosic als Jurymitglied - an das hochklassige Mobilis Saxophonquartett und seine Debüt-CD. (red, Rondo, DER STANDARD, 25.5.2012)

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