Doku von Ed Moschitz bei Menschenrechtsfestival in Brüssel prämiert

24. Mai 2012, 15:11
2 Postings

"Mama Illegal" porträtiert drei moldawische Putzfrauen in Österreich

Brüssel - Der österreichische Dokumentarfilm "Mama Illegal" von Ed Moschitz hat beim Menschenrechtsfilmfestival "One World" in Brüssel den Hauptpreis gewonnen. Das teilte der ORF am Donnerstag in einer Aussendung mit. Der Filmemacher porträtiert drei Frauen aus Moldawien, die in Österreich illegal als Putzfrauen arbeiten. Für die Jury liefert die Doku keine Antworten, wirft aber "eine Menge Fragen über jene Umstände auf, die zu illegaler Einwanderung, persönlicher Entscheidungsfindung und institutionellen Verantwortlichkeiten führen".

Die Entscheidung fiel laut Jury auch auf "Mama Illegal", um "die Komplexität von illegaler Migration an europäische Entscheidungsträger heranzutragen". Das eigentlich tschechische Festival "One World" gilt als wichtigste Plattform für Filme mit Menschenrechtsthemen und wurde von 14. bis 23. Mai - unter der Schirmherrschaft von Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, und der tschechischen EU-Botschafterin Milena Vicenova - zum sechsten Mal auch in Brüssel abgehalten. Das Festival in Prag findet jährlich Anfang März statt. (APA, 24.5.2012)

Share if you care.