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vergrößern 500x333Bei "Diablo 3" ist nicht alles erlaubt.
Für ein Werk, dessen Welt sich um Engel und Dämonen dreht, stellt "Diablo 3" strenge Regeln auf, wenn es um die Benennung von Spielcharakteren geht. Wie Branchenseite Destructoid mit Hilfe eines Lesers herausgefunden hat, darf man seinem eigenen Protagonisten nicht jeden Namen geben, der eine Glaubensrichtung offenbart. So darf man seinen Mönch oder Barbaren etwa nicht "Christian", "Catholic" oder "Islam" "taufen". Besonders ärgerlich, wenn man wirklich Christian heißt und sein virtuelles alter ego nach sich selbst benennen möchte.
Merkwürdige Ausnahmen
Mit religiöser Unparteilichkeit argumentieren könnte Hersteller Blizzard noch, wenn man alle Glaubensrichtungen ausschließen würde. Doch wie sich herausstellte, machen die Entwickler Ausnahmen - etwa für "Buddhism". "Mormon" und "Hindu" sind wiederum nicht erlaubt und auch "Atheist" als Gegenpol geht nicht. "Protestant" und der Name des muslimischen Propheten "Mohammed" sind zugelassen. Vermutlich die Ansicht zum Ausdruck bringend, dass es sich bei Scientology um eine Sekte und keine Religion handelt, ist "Scientology" erlaubt. Offensichtlich hat die Blacklist für die Namensgebungen noch Wartungsbedarf. (red, derStandard.at, 24.5.2012)
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Lässt sich leicht über die Bedeutung der Wörter klären:
Atheist heißt so etwas wie "Gottloser" ("ohne Götter"), er hat keinen Glauben an Götter.
Ein Agnostiker (gnosis = Wissen) hat kein Wissen bezüglich der (hier:) Existenz von Göttern, oder hält dieses Wissen für unmöglich. Was er glaubt, ist eine andere Sache.
Diese Positionen schließen sich also gegenseitig nicht aus, man kann sowohl agnostischer Theist oder agnostischer Atheist sein.
Ganz simpel: Glaubt man Götter?
Ja -> Theist
Nein -> Atheist
Mehr dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=sNDZb0KtJDk
Idealerweise die, die Atheisten nicht eine unhaltbare Position unterstellt.
Nichtexistenz kann man nicht beweisen.
(ach, wie gerne poste ich James Randi: https://www.youtube.com/watch?v=qWJTUAezxAI )
Die "irgendwo dazwischen" Definition von Agnostizismus entspringt doch bloß einer gewissen Höflichkeit: wie winde ich aus der Sache heraus, ohne jemanden zu "beleidigen".
Nicht nur, dass man die Spieler durch den Online-Zwang einschneidet - nein man darf auch nicht den Charakter so benennen, wie man möchte. Wie auch User "Bongdog" sagt ... bitte was stört Blizzard an diesem Namen? Das ist ein Fantasy-Spiel und der Fantasie sollten keine Grenzen gesetzt sein ... naja sollte.
Diese Problematik trifft aber jedes andere Onlinerollenspiel!
Wobei die Redaktion am Schluß eh noch hingewiesen hat, daß dieses vorläufige undurchsichtige Blizzard-System aktualisiert gehört.
Im Grunde sollten die die gleiche Programmroutine haben wie bei WoW oder W3 ... sollte man meinen, daß sowas standardmässig bei Veröffentlichung des Programms kein Thema mehr sein sollte ;-)
Sollte man meinen, nur ich bin ziemlich überzeugt, dass Blizzard schlicht und einfach keinen Religionskrieg in D3 haben will, bzw. Religion dort gar nicht möchte, hat dort auch nix verloren.
In WoW z.B. kann man seinen Char auch nicht Adolf oder Hitler nennen.
Finde ich richtig. Ich hab es nur bezüglich der Freiheit negativ gemeint, vorhin. Aber dass ein Religions-Krieg in D3 bzw. in keinem Game was zu suchen hat, ist absolut richtig. Zum Glück hab ich mit Religion nix am Hut. Und wer seinen Charakter A. und H. nennen möchte ... naja da braucht man nix mehr sagen.
Komische Überschrift, denn es liegt doch auf der Hand, dass Blizzard mit seinem blöden Onlinesystem einfach nicht nachkommt, was die Sperrung von unanbebrachten Namen betrifft. Das wird sowieso keine lückenlose Liste. Auch bei Diablo II konnte man im Battlenet eigenartig anstößige Namen haben.
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