Erwärmung gefährdet die größte Schildkröte der Welt

Forscher fürchten um Bruterfolg der Lederschildkröten - Schlupfrate hängt stark von den Temperaturen ab

San Francisco - Die zunehmend Erderwärmung könnte für jede zweite junge Lederschildkröte das vorzeitige Ende bedeuten: Schon derzeit schlüpfen weniger Tiere in warmen und trockenen Jahren, wie sie etwa in Folge des El Niño-Klimaphänomens auftreten, wie US-amerikanische Forscher im Online-Fachjournal "PLoSOne" berichten. Die mit bis zu zweieinhalb Metern Länge größten Schildkröten der Welt gelten bereits als stark gefährdet.

Pilar Santidrian Tomillo und ihre Mitarbeiter von der Drexel Universität in Philadelphia (USA) hatte von 2004 bis 2010 den Bruterfolg von Lederschildkröten (Dermochelys coriacea) an einem Strand in Costa Rica beobachtet und in Beziehung zu den Umweltdaten dieser Jahre gesetzt. Lederschildkröten vergraben ihre Eier 60 Zentimeter tief in weichem Sand, wo die Eier durch die gespeicherte Wärme ausgebrütet werden. Die winzigen Jungtiere stoßen sich nach dem Schlüpfen empor und versuchen in einem mühsamen Marsch, das Meer zu erreichen.

Der Schlupferfolg der Jungtiere werde stark von der Temperatur und Feuchtigkeit des Sandes bestimmt, erklärten die Forscher. In Jahren, die von einem El Niño bestimmt waren, herrschte in Costa Rica allgemein eine höhere Temperatur und es fielen weniger Niederschläge. Dies führte zu deutlich weniger überlebenden Jungtieren. Die vom Weltklimarat für Costa Rica vorhergesagte dauerhafte Erwärmung und zunehmende Trockenheit führt nach Daten der Forscher dazu, dass die Überlebensrate der jungen Lederschildkröten dort in den kommenden 100 Jahren um 50 bis 60 Prozent zurückgeht. (APA/red, derStandard.at, 26.5.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 45
1 2
für Costa Rica vorhergesagte dauerhafte Erwärmung

ist eine modell projektion die eine positive rückkopplung der klima ans CO2 fix eingebaut haben... in der reale welt sieht man so etwas nicht, weder heute:
http://theinconvenientskeptic.com/2012/05/t... incorrect/
noch in der vergangenheit:
http://climate.geologist-1011.net/

Aber was würde Kyoto kosten?
180 milliarden dollars pro Jahr für 0.004 °C in 2100!

Geld verschwendet, statt armut-und- umweltverschmutzung bekämpfung:
http://derstandard.at/133669773... im-Pazifik

Poverty pollutes - wie Bjorn Lomborg sagt:
http://www.thedailybeast.com/newsweek/... lutes.html

sie schleppen ja häufig links zu dilettanten an, aber ihr erster heute schlägt wieder einmal alles.

der jährliche zyklus der ausgehenden langwelligen strahlung (die erste abbildung) ergibt sich aus der unterschiedlichen verteilung und erwärmung der landmasse (mit jahreszeitlich variiender schnee- und eisdecke sowie viel geringerer wärmekapazität als die der ozeane. dies zyklus kann *niemals* alleine mit dem stefan-boltzmann-gesetz erklärt werden. wegen der 4. potenz, mit der die abstrahlung mit der temperatur steigt, darf *kein* globales temperatur-mittel verwendet werden, um eine theoretische abstrahlung zu berechnen (die zweite abbildung).

http://www.cgd.ucar.edu/cas/Trenb... 0-2297.pdf

"wegen der 4. potenz, mit der die abstrahlung mit der temperatur steigt, darf *kein* globales temperatur-mittel verwendet werden, "

Das ist aber genau das, was die Alarmisten ununterbrochen tun. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft mir vorgerrechnet wurde, dass der Treibhauseffekt auf der Erde 33 Grad C beträgt, indem man die Solarkonstante und Albedo zugrundelegt und mit der globalen Mitteltemperatur (sic!) vergleicht.

Wenn wieder einmal dieser Blödsinn gepostet wurde, hat es Sie offenbar nicht gestört, dass die Temperaturdifferenzen zw. polaren Regionen und Tropen bis zu 90 Grad betragen und das Stefan-Boltzmann Gesetz falsch angewendet wurde. Hauptsache, dem Alarmismus wird Vorschub geleistet, Fakten sind uninteressant.

die ableitung, mit der man zu den ~33°C gelangt, nimmt eine homogene temperatur an. was in erster näherung für einen durchschnittlichen zustand o.k. geht, nicht aber bei jahreszeitlichen abweichungen davon. ein einfaches schwarzkörper-modell würde nämlich im jahresgang weder eine zyklus in der temperatur noch in der abstrahlung zeigen, weil es völlig egal wäre, ob gerade nord- oder südhalbkugel einer homogenen kugel stärker der sonne exponiert wird. das ist eine für *diese fragestellung* ungeeignete modell-vorstellung. und warum sie im natürlichen treibhauseffekt von ~33°C einen "alarmismus" verorten, dass werden allenfalls ihre mitstreiter in ihrer bizarren community erahnen können.

Eine kurze Antwort

(a+b)^4 != a^4+b^4

es steht ihnen jederzeit frei, die erde in raster zu unterteilen, die abstrahlung raster für raster gemäß temperatur und emissivität der oberfläche zu berechnen und zusammenzuzählen. bis sie diese kleine rechenaufgabe erledigt haben, würde ich sie bitten, ihre kritik auch an diesen kommentar zu richten:

http://derstandard.at/plink/133... id26286411

im ersten link wird nämlich aus dem globalen mittel die abstrahlung berechnet.

Und hier die lange Antwort,

in denen auf verschiedene andere Nicht-Linearitäten aufmerksam gemacht wird.

http://lubos.motl.googlepages.com/global-te... -exist.pdf

Immer wenn die Leute auf realclimate.org einen katatonischen Krampfanfall bekommen, dann ist an der Arbeit was dran :-)

http://www.realclimate.org/index.php... ure-exist/

oh, gewiß, ein globales temperatur-mittel ist überhaupt nicht aussagekräftig, außer, wenn ein aleph null es selber postet, zum beispiel hier:

http://derstandard.at/plink/133... id25519473

oder hier…
http://derstandard.at/plink/132... id24695457

oder hier…
http://derstandard.at/plink/132... id24912370

ihre haarsträubende inkonsequenz, die ihnen offensichtlich selbst nicht einmal auffällt, nervt zunehmend.

Es ist nicht aleph null,

der unter Hinweis auf die gestiegenen Mitteltemperaturen die Klimakatastrophe prognostiziert. Insofern erlaube ich mir, mich der gleichen Hilfsmittel zu bedienen wie die Katastrophendjunkies.

entweder sie halten globale mittel für aussagekräftig, dann können sie sich ihr gelaber in diesem thread sparen. oder sie halten sie nicht für aussagekräftig, dann können sie sich ihre wöchentlichen woodfortrees-orgien sparen. es ist jedenfalls lächerlich, dass sie in ihren hase-und-igel-spielchen je nach anlass die seite und argumente wechseln wie andere die unterwäsche.

Wenn sich der Dilettant an der Mathematik versucht...

Ohne Quantoren ist diese Aussage schlicht falsch, und nebenbei vollkommen off-topic.

Na klar!

In der Welt des Al Borland, in der nach Kreuzung zweier Löwen ein Pottwal rauskommt, da ist auch

1^4 + 2^4 = (1+2)^4

und niemand ist wirklich erstaunt.

Wie gesagt, Ihnen fehlen die Quantoren.

Die (reelle) Lösungsmenge der Gleichung

(a + b)^4 == a^4 + b^4

besteht aus (a=0, b beliebig) und (a beliebig, b=0), auf der Menge der komplexen Zahlen kommt noch mehr dazu...

Mir fehlt gar nichts

Ihnen fehlt nur die Einsicht, dass es einen Planeten mit Temperatur 0 Kelvin wahrscheinlich im ganzen Universum nicht gibt, geschweige denn, dass irgendjemand einen solchen Planeten schon beobachtet hätte. Insoferne sind ihre Gedankenspielereien für die Katz.

Sie haben eine rein mathematische Aussage getätigt (die nebenbei gar nichts mit dem Thema zu tun hat). Diese ist falsch.

Insofern sind Ihre mathematischen Gedankenspielereien für die Katz.

Das war keine mathematische Aussage

Das war nur kurz gefasst, dass die Summe der vierten Potenzen nicht die 4. Potenz der Summe ist.

Nur hat das Al Borland wieder einmal nicht kapiert.

Eine Gleichung ist also keine mathematische Aussage, soso... :-)

Infwiefern haben diese 33 Grad irgendetwas mit Alarmismus zu tun? Und mit welcher Art der Mittelwertbildung wären Sie denn einverstanden?

klar, 1008, sakrileg! das dürften nur von konsensus ernnante klimatologen machen, die wissen wie man eine globale temperatur berechnet und dort der +33°C greenhouse effekt finden, normale sterbliche dürfen es nicht tun.

die relevante abbildung ihres genies:

http://theinconvenientskeptic.com/wp-conten... etical.png

wenn man (als beispiel) 15°C in das stefan-boltzmann-gesetz einsetzt (mit emissivität eins, so wie ihr autor), erhält man leider keine ~217 W/m^2 wie in dieser abbildung, sondern 390. über die satte differenz von 173 W/m^2 schweigt ihr autor. logischerweise, möchte man sagen, denn dann müsste er darüber nachdenken, wie der treibhauseffekt tatsächlich funktioniert, und so weit hat er es nicht geschafft.

der plot sind noaa daten.

"in effect the Earth loses most of it’s energy to space from an altitude of ~9.5 km which has a temperature of 243K (or -30 °C)."

"If I plot the OLR as a function of temperature, the dependence of OLR becomes clear. In addition I have added the theoretical increase in energy transmission as a function of the absolute temperature."

ich kritisiere weder die daten noch die temperatur-abhängigkeit der ausgehenden wärmestrahlung, sondern das, was ihr blogger daraus folgert.

das maximum der ausgehenden wärmestrahlung ist im august, obwohl die sonnen-einstrahlung im jänner (!) maximal ist (sonnennächster punkt). es ist doch offensichtlich, dass dieser zyklus gar nicht von einem strahlungsantrieb (der sonne) dominiert ist, sondern von der inhomogenen landverteilung. es ist deshalb völliger quatsch, die amplitude der saisonalen abstrahlung mit der größe eines anderen strahlungsantriebs (CO2) gleichsetzen zu wollen, so wie das dieser narr macht.

zuerst war die 4te potenz, dann stefan-bolzmann gesetzt und jetzt die schlußfolgerung.

die daten zeigen eine gute korrelation zwischen ausgehende wärmestrahlung und gemessene globale temperatur.

das maximum der ausgehende wärmestrahlung ist dann erreicht wenn die globale temperatur höher ist (und nicht wenn die sonnen-einstrahlung maximal ist) was durchaus sinn macht.
er sagt auch unten im comments:"The Earth is a non-equilibrium, dynamic system. That means it never reaches the equilibrium temperature.... "

tja, dieser artikel enthält so viel quatsch, dass ich lange nicht alles in einen kommentar bringe. natürlich gibt es eine korrelation zwischen OLR und temperatur. die obere troposphäre (aus der die OLR hauptsächlich stammt) folgt natürlich auch dem stefan-boltzmann-gesetz, und ihre temperatur korreliert einigermaßen mit der oberfläche (ersichtlich an einem vergleich UAH mit z.B. HadCRUT). ihr autor unterschlägt aber troztdem glatt die 173 W/m^2, die ihm zwischen seiner berechneten oberflächen-abstrahlung und der OLR fehlen, und nachdem er sich darum nicht kümmert, kann er überhaupt keine aussage treffen, ob CO2, welches seine rolle in genau diesen 173 W/m^2 hat, einen effekt zeigen kann oder nicht.

"ihr autor unterschlägt aber troztdem glatt"
unterschlägt gar nicht, er sagt:
"The energy transmission of a blackbody at 287.15 K is 385.5 W/m2. Clearly the Earth does not lose energy at that rate since it receives less than that and this is where the greenhouse effect comes into play. "
das ist aber nicht das thema, haben sie nichts gelesen?
nach der grafik sagt er:
"This shows there is an immediate and direct dependence on the amount of energy the Earth is losing to space and the absolute temperature of the Earth itself. "
"A 0.5 °C temperature difference between these two years resulted in an additional 2.5 W/m2 increase in the measured amount of energy lost to space." ... "not theoretical"..."it is measured"

Posting 1 bis 25 von 45
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.