Kim Dotcom verweigert Herausgabe aller Passwörter

23. Mai 2012, 14:08

Dotcoms Anwalt sieht einen unfairen Kampf gegen den Megaupload-Gründer

Das Verfahren gegen Kim Dotcom, Gründer von Megaupload, scheint sich in die Länge zu ziehen. Wie torrentfreak.com nun berichtet, verweigert der 38-jährige die Herausgabe der Passwörter für 135 Computer und Festplatten, die in seinem Haus beschlagnahmt wurden. Währenddessen zweifeln die Anwälte von Dotcom, der mit bürgerlichem Namen Kim Schmitz heißt, an der Legalität der Hausdurchsuchungen.

Videos von Überwachungskameras

Diese Woche haben Dotcoms Anwälte einen Antrag auf neuerliche Untersuchung der Hausdurchsuchungen eingebracht. Zudem wurde der Zugang zu der beschlagnahmten Ware gefordert. Begründet wird die Forderung damit, dass die Daten für die Verteidigung von Bedeutung wären. Auf den Festplatten befinden sich nämlich unter anderem Videos von den Überwachungskameras in Dotcoms Haus, die die Hausdurchsuchungen aufzeichneten.

FBI verweigert Dotcom jeglichen Zugang

Das FBI weigert sich jedoch Dotcom Zugang zu gewähren. Auch der Zugang unter Aufsicht des Gerichts ist für das FBI keine Option. Die Daten wurden mittlerweile von Neuseeland in die USA gebracht, wo sie untersucht werden sollen. Eine vorherige Information an Dotcom oder sein Anwalts-Team erfolgte diesbezüglich nicht. Ira Rothken, Anwalt von Dotcom, beschuldigt die US-Regierung mit diesem Vorgehen die Verteidigung Dotcoms zu behindern. Da die Anhörungen bereits vorbei sind, soll das Gericht über Dotcoms Antrag auf Zugang zu den Daten relativ rasch erfolgen. Die Entscheidung darüber, ob das Gerichtsverfahren in den USA stattfinden wird, steht noch aus. Experten bezweifeln jedoch die juristische Handhabe der USA über nicht-amerikanische Firmen. (iw, derStandard.at, 23.5.2012)

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der ganze prozess is sooo was von lächerlich ...

ich dachte die US of A haben gerade erst ihr tolles NSA entschlüsselungs und spionagecentrum gebaut um genau solche Situationen in Minuten erledigt zu haben!!?!!

Hmmmm, haben wohl doch nur ein bisschen Propaganda durch die Zeitungen geschickt. Waren wohl wieder ein paar Milliarden der Amerikanischen Bürger einfach ins Klo gespült!

Rechte hat man in Neuseeland wohl keine?

nicht wenn man die contentmafia am arsch hat.

Warum eig nur der Dotcom?

Es gibt noch Share-online, Uploaded, Rapidshare,... Was is an dem so anders und warum nehmen sie nicht die anderen Hoster auch hoch?

Warum stürmt eine amerikanische Behörde ein Grundstück in Neuseeland?

Das wäre bei uns undenkbar, was die Frage bei rapidshare beantworten sollte.

Und ohne Erlaubnis einzufallen, bedeutet die zischenstaatlichen beziehungen zu gefährden.

Warum eig nur der Dotk

nehme mal an,

die dateien wurden mit aes256 verschlüsselt,
dann wünsch ich dem FBI viel spaß beim probieren.

Unfassbar, wie hier Neuseeland vor den USA auf die Knie geht.

Ich hoffe, das hat bei den nächsten Wahlen Konsequenzen.

was heißt hier unfassbar?

wir schicken denen ja auch unsere stuhlproben, wenn wir fliegen.

Ein Schauprozess der allerersten Güte.
Ein Rechtsstaat, der sich eher wie Nord-Korea verhält.
Hauptsache der große Bruder USA ist zufrieden.

hoffentlich "verschwinden" die daten nicht...

Pest gegen Cholera!

genau dafür gibts sowas wie GewaltenTrennung und RechtsStaat ...

(was wohlgemerkt NICHT "rechts"lastiger" Staat ist)

denn Polizei kassiert ja viel Geld für Beschuldigungen und ("erfolg"reiche") Verurteilungen.

Also kann auch niemand erwarten, dass auch nur die Existenz einer Verteidiung für die FBI-s dieser Welt akzeptabel ist ...

kim.com heißt im bürgerlichen namen nicht schmitz, sondern sein muttername ist schmitz. er hat sich hochoffiziell umbenannt.

brr, das ist ja langsam schlimmer als bei der krone hier.

Selbst der ORF hat das schon geknissen.

das lustige ist, dass es in den bisherigen berichten gepasst hat.

"Tierschutzprozess" mal anders.

Wenn mir so eine brutale Razzia passiert, kann ich mir gut vorstellen, dass ich durch den Schreck die Passworte einfach vergesse

Das wär echt blöd....aber vielleicht könnte ich mit Fragmenten aushelfen und so Kooperationsbereitschaft beweisen: "Ich glaub es waren 28 Stellen und begonnen hat's mit KiM oder war's DoT...hmmmm"

Passworte hergeben? Lächerlich. Das wäre Vernichtung von Lebenswerk und Lebenszeit.

(und ausserdem ist es seit der 2084er Periode (X) obsolet: jeder anständige StaatsTrojaner kennt die inzwischen auswendig, nur bei FreeSpeech besteht die Chance auf intakte Backups)

(X) 2084 begann ca. 1995 und steht für "1984+100" also zb "+100%=2xOrwell" oder "100xOrwell" oder (mit etwas Phantasie beliebig erweiterbar)

what bro?

dann kommst du solange in Beugehaft bis es dir wieder einfällt.

zumindest in österreich ist dies nicht möglich, da man sich nicht selbst belasten muss.
also immer alles schön verschlüsseln, dann könnens auch nix machen ;)

das stimmt so nicht. die berüchtigte anonymverfügung ist im endeffekt eine selbstbelastung. ;)

Wenn grassi, meischi und co

alles vergessen dürfen, wieso net auch da kim?

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