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Jerusalem - Archäologen in Israel haben ein kleines Tonsiegel mit althebräischen Schriftzeichen entdeckt, das bei Grabungen in der Davidstadt unterhalb des Jerusalemer Tempelbergs zutage kam. Das 1,5 Zentimeter große und etwa 2.700 Jahre alte Siegel enthält den Forschern zufolge in drei Zeilen die Worte "im siebten", "Bethlehem" und "für den König".
Das Fragment beweise demnach, dass Bethlehem entsprechend der biblischen Überlieferung zur Zeit des Ersten Tempels (1006 - 586 vor unserer Zeitrechnung) existiert habe, so die Archäologen. Einen noch älteren Hinweis auf die Stadt bieten - möglicherweise - nur die sogenannten Amarna-Briefe. Diese in akkadischer Keilschrift abgefassten Tontafeln wurden im 19. Jahrhundert im Palastarchiv des Pharao Echnaton entdeckt und enthalten einen Hinweis auf eine Stadt sehr ähnlichen Namens, mit der Bethlehem gemeint gewesen sein könnte.
Vermutlich gehe es auf dem nun gefundenen Siegel um eine Sendung, die im siebenten Regierungsjahr eines Königs von Bethlehem nach Jerusalem geschickt wurde, sagte Ausgrabungsleiter Eli Schukron. Unklar sei, ob es sich um Hiskia, Manasse oder Joschija handele. Derartige Siegel habe man in der judäischen Zollverwaltung im 8. und 7. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung verwendet. Die Steuer konnte in Form von Gold, Silber oder landwirtschaftlichen Produkten wie Wein oder Weizen geleistet werden. Entsprechende Siegel sollten die Unversehrtheit von Waren- oder Dokumentsendungen garantieren. (APA/red, derStandard.at, 23.5.2012)
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betlehem - haus des brotes - sternbild jungfrau, symbolisiert durch eine jungfrau+weizenähre und durch den buchstaben M - daher auch maria, maya, myrra und wie all die jungfräulichen "mütter" der sonnensymbole so hießen - das sternbild steht für august und september, die zeit der ernte.
stern im osten: sirius - gefolgt von den 3 sternen des gürtel des orion, die auch heute noch "die 3 könige heissen" - zusammen bilden sie eine linie die auf den sonnenaufgang am 25 dezember zeigt - geburt des sohnes (aufgehen der sonne) am 25. dezember - eine symbolik für die sonnenwende und die rückkehr des lebens nach dem winter.
die ganze story ist ein mythologisch/astronomischer symbolismus - man sollte nicht den fehler machen es wörtlich zu nehmen
wurde in Nazareth geboren, sowohl die lukanischen Bethlehem-Legenden mit dem Reichszählungschmäh des Imoerator Augustus sind erdichtet als auch die Legenden vom Matthäus-Evangelium mit dem erfundenen Knäbleibmord durch Herodes samt Flunkern über eine Flucht nach Ägypten.
Jesu Stammbäume Jesu der beiden Evangelien widersprechen einander wie die Jesu-Geburtsmärchen der beiden Evangelisten.
Dass sich Stammbäume widersprechen ist freilich im Altertum keine Seltenheit. Man bedenke, auf Kreta gibt es immerhin zwei (!) Geburtshöhlen des Zeus. Vermutlich gehörte es einfach zu einer guten Story, dass etwas Besonderes rund um die Geburt des Heroes passierte, und da waren die antiken Völker eigentlich auch sehr einfallsreich.
Die bekannten Censi (Volkszählungen, allesamt bekannt) lassen sich mit Kometenerscheinungen (astronomisch berechnet) nicht in Einklang bringen.
Ansonsten wird Jesus immer mit 'von Nazareth' bezeichnet.
Die damalige Fälschung lässt sich gut durchschauen, da der Messias laut Überlieferung in Bethlehem geboren werden musste. Da die tatsächliche bzw bisher erdichtete Vita Jesu nicht stimmte, wurde eben etwas nachgeholfen.
Lukas und Matthäus möchten beide Jesus in Bethlehem zur Welt kommen lassen. Zunächst schnörkel- wie krippenlos behauptet Matthäus das lapidar, um dann die Weisen und die hanebüchene Kindermordstory aufzutischen. Herodes der Große, der ihn theoretisch hätte anordnen können, starb 4 v.Chr.
Das hübschere Garn - Volkszählung, Stall, Hirten, Engel, spinnt Lukas. Die Volkszählung, sie fällt historisch ins Jahr 6, liefert ihm den Grund, dass Jesu Geburt in Bethlehem stattgefindet, aber - o weia!
- damit ist Jesus schon mal ca. 10 Jahre jünger als bei Matthäus,
- eine Anordnung, dass "jeder in seine Stadt" gehen sollte, wäre geradezu idiotisch gewesen
- sie fand nur in Judäa statt, als Galiläer wäre Joseph gar nicht erfasst worden
Die schönste jüngfräuliche Geburtslegende des Jesukindeleins erzählt das Proto-Evangelium des Jakobus, und die ist richtig, denn das Ereignis fand in einer Höhle noch vor Bethlehem statt, Joseph holte die Gebirgshebamme, welche sich mit der zweifelnden Salome über die Jungfernschaft Mariens trotz erfolgter Spontangeburt Jesu voll gewundert haben.
Immerhin deutet Matthäus recht klar, wenn auch nicht explizit, ein normales Sexualleben der Gottesmutter für die Zeit nach Jungferngeburt an:
"Und er" -Joseph -"erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten[!] Sohn gebar; und hieß seinen Namen Jesus."
Mat 1,25
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