Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wieder ein Knopf lose, obwohl die Hose fast neu ist.

Das hält: Wirklich Nützliches aus dem Schulunterricht.
"Pling!" Erschrocken schaut man dem Knopf der neu gekauften Hose nach, der glücklicherweise nicht in, sondern neben der Toilette landet. Nach kurzer Erleichterung steigt der Ärger hoch: wieder einen Knopf verloren. Wieder muss das Nähzeug herausgeholt werden und man darf sich auf die Suche nach einem farblich halbwegs passenden Nähgarn machen.
Warum schaffen es die diversen Bekleidungshersteller nicht, Knöpfe alltagstauglich zu befestigen, und warum hat man das Gefühl, dass das immer schlimmer wird?
Das Problem betrifft bei weitem nicht nur Billigstmarken. Auch der Mantel um mehrere hundert Euro lässt nach einigen Malen Tragen die Knöpfe weit herunterhängen, und da sind es dann gleich wirklich viele. Am coolen Sakko einer trendigen, nicht unbedingt preisgünstigen Jeansmarke ist ein Knopf schon vor dem ersten Tragen so lose, dass man gleich zur Nadel greifen darf.
Da ergibt es wirklich Sinn, dass heutzutage Mädchen und Buben in der Volksschule im Handarbeitsunterricht eifrigst Knöpfe annähen müssen. Denn wir wissen doch: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir. (red, derStandard.at, 27.6.2012)
Eine überschwängliche Entschuldigung samt Gratisdessert lässt den Gram, dass nur ein Hauptgericht serviert wurde, verschwinden
Welche Botschaft will ein Möbelhaus vermitteln, das im Service- & Wartebereich einen Securitymann mit Hund ohne Beißkorb aufmarschieren lässt?
Die Ankündigungen für Valentinstag-Geschenke, die uns in der Lifestyle-Redaktion erreichen, erweisen sich oft als unfreiwillig komisch
Ein traditionsreiches Naschmarktlokal kassierte von einem Achtjährigen zwei Euro für einmal Klogehen
Zeit, Energie und Nerven muss man für den Erwerb eines Couchtisches in schwedischem Design aufwenden
Was hat ein Burger mit Benzin zu tun? Geht es etwa um Futter im doppelten Sinn? Zu fast jedem McMenü gibt es jetzt einen Gutschein für einen Liter OMV-Kraftstoff
Im Hochzeitsmonat Mai setzt eine Wiener Coiffeuse auf Scheidungsfrisuren: "Endlich können sich Frauen auf ihrem Kopf so ausleben, wie sie es immer schon wollten"
"Bitte einen Tee mit Milch", serviert wird Earl Grey - Es handelt sich um Schwarztee, aber um aromatisierten - Ein kleiner, aber gravierender Unterschied
Die "Woman"-Fashion-Redaktion traut Frauen in Bezug auf ihren Kleiderschrank nicht recht viel eigenständiges Denken zu
Ohne Reservierung ins Flatschers, selber schuld - Es ist gesteckt voll, und dennoch bekommen wir einen Sitzplatz nach dem anderen
extrem menschenverachtenden bedingungen hergestellt werden (egal, wieviel sie für ein teil ablegen), wird sich an mies angenähten knöpfen (und an schlechten nähten) nichts ändern.
fragen sie sich bitte vorm "huch-ich-tu-so-als-hätte-ich-ein-problem", wieviele knöpfe im akkord um welchen bettellohn angenäht werden müssen (und fragen sie bitte auch, von wem - kinderarbeit - und unter welchen bedingungen - dunkle stickige kellerlöcher, 14 stunden-tage ohne größere pausen...)
sind doch auch bei den teuren Fetzen der kleinste Teil.Die Marketingkosten sinds.Zuerst produzierten sie in UK/D/I dann in Bulgarien/Polen später in Russland...nun in China(wird schon zu teuer)Bangladesh....Knopfannähen mit der Hand verteuert den 300 EUR Fetzen um 30 Cent,müsste von den Inseraten in Vogue und beim Gehalt der Werbefritzen eingespart werden.
Seit kurzem bemerke ich, dass die in den letzten 3 Jahren gekauften Hosen im Schritt reißen. Zunächst erwischte es 2 sehr teure Stücke von Gant, ich dachte, die hätten wohl einen schlechten Schnitt bzw. Stoff.
Jetzt reißt auch die Armani-Jean um 200 Euro.
Zum Vergleich: Billigjean von KIK, gekauft 2005, hält bis heute tadellos. Auch alle anderen alten Hosen halten.
Kann es sein, dass heimlich an den Stoffen gespart wird?
mir ist aufgefallem, dass beim Peekinesenklo die Anzüge der Eigenmarken GRLBRTO und MNTGO seit Jahren den gleichen Preis haben, aber vor 5 Jahren waren sie noch aus reinem Kammgarn oder Schurwolle und ziemlich gut in der Quali und heute sind sie allesamt Mischgewebe- Polyesterschaaas etc. das selbe sagen die Italiener über die BNTTN Filialen...
Das war eines der Lieblingsthemen meiner Großmutter, neben "Es gibt keine lila Kühe, ich hab beim ORF angerufen, und seither zeigen sie die Werbung nicht mehr" und "Käswurst - warum können sich die Leute heute nicht mehr entscheiden?" bis zu "Warum fragt der Kellner ob alles in Ordnung war, das sollte doch selbstverständlich sein!"...
die mit einem fadenzug abfallen, beschäftigen die bekleidungsindustrie schon seit vielen jahren...
neue, inovative, maschinelle lösungen haben zwar wesentliche verbesserungen gebracht, aber handarbeit wird beim knöpfeannähen nie ersetzbar...und das ist nicht bezahlbar...
fast immer von Maschinen und nicht von Hand genäht werden. Würden die von Hand angebracht, wären die Dinger noch teurer.
Deswegen gilt in diesem Fall nicht der Spruch "Wer billig kauft, kauft teuer".
Besonders nervt mich das bei meinen Hemden. Abgesehen vom Bügeln ist das mit ein Grund warum ich fast nur TShirts trage :-)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.