Autorin plädiert für Barcode-Tattoo bei der Geburt

23. Mai 2012, 13:22
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Unter anderem zur Vermeidung von Zivilisten als Kriegsopfer

"Wäre ich Kaiserin des Universums, würde ich darauf bestehen, dass jedes Individuum auf einzigartige Weise markiert wird - zum Beispiel in Form eines  Strichcodes", so die gewagte Aussage der Science-Fiction-Autorin Elizabeth Moon in einer BBC-Sendung.

Zivilisten-Opfer verhindern

Ein bei der Geburt implantierter Chip oder tättowierter Strichcode habe ihr zufolge mehrere Vorteile: Es sei eine einfache und günstige Methode, um beispielsweise Soldaten zu identifizieren, die im Krieg Zivilisten verletzt oder getötet haben. Auch eine Unterscheidung zwischen Soldaten und zivilen Personen sei so auf einfache Weise möglich. Die Informationen könnten mit einem Scanner gelesen werden.

"Anonymität unmöglich"

"Anonymität wäre genauso unmöglich wie die Verwechslung von Personen", sagt die Autorin, "So wäre es einfacher Menschen zur Verantwortung zu ziehen. Vorteile gäbe es aber nicht nur im Krieg, sondern auch in Situationen weit weg vom Krieg." Konkrete Beispiele nennt Moon nicht.

Weltverbesserung

Das Gespräch wurde im Rahmen der BBC-Sendereihe "60 Seconds Ideas to improve the World" ausgestrahlt. Wöchentlich stellen Menschen aus Philosophie, Wissenschaft, Psychologie oder Kunst Ideen vor, die ihrer Meinung nach die Welt verbessern. 

Wie auf dem Facebook-Profil der BBC zu lesen ist, sind die Reaktionen erwartungsgemäß nicht besonders positiv. (red, derStandard.at, 23.5.2012)

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BBC

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    Anonymität adé.

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