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Washington - Nordkorea treibt nach Einschätzung von US-Forschern seine Vorbereitungen für Tests von Langstreckenraketen voran. Satellitenbilder zeigten, dass im vergangenen Jahr auf dem Raketenstützpunkt Musudan-ri im Nordosten des Landes "schnelle Fortschritte" gemacht worden seien, erklärte das amerikanisch-koreanische Institut der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Dienstag. Offenbar habe Nordkorea ein Dorf abgerissen, um eine Anlage für die Montage von Raketen zu errichten.
"Die neue Konstruktion ist für spätere Starts von Raketen einer größeren Reichweite als die kürzlich getestete Rakete vom Typ Unha gedacht", schrieb das Institut in seinem Blog 38north.org. Damit bezogen sich die Forscher auf einen Test am 13. April. Den Wissenschaftlern zufolge könnte die Anlage, deren Bau im Sommer 2011 begonnen wurde, 2016 oder 2017 einsatzbereit sein. In dem Blog wurden mehrere Fotos veröffentlicht, auf denen Bauarbeiten zu sehen sind. Das Dorf Taepodong (Satellitenbild) wurde den neuen Aufnahmen zufolge teilweise abgerissen, um Platz für eine neue Montagehalle zu schaffen.
Tanklager für Flüssigtreibstoff
Die am 29. April aufgenommenen Satellitenbilder zeigen zwei Tanklager, in denen dem Institut zufolge Brennstoff und ein Oxidator für eine Flüssigtreibstoffrakete aufbewahrt werden sollen. Von einem Staudamm (nicht auf dem Bildausschnitt) verläuft eine Wasserleitung zu einem Reservoir und weiter zum Testgelände.
Neben der Startplattform sind die Fundamente eines Turms zu sehen. Die Betonsockel wurden in einem Abstand von 14,5 bzw. 9,5 Meter errichtet und könnten somit ein Bauwerk aufnehmen, das eineinhalb mal so hoch wie der Turm der bestehenden Anlage Tonchang-ri ist.
Besorgnis erregt vor allem, dass die Nordkoreaner die östliche ihrer beiden Startanlagen (Satellitenbild) ausbauen. Flugkörper, die von dort abheben, durchqueren nämlich regelmäßig den japanischen Luftraum und lösen so diplomatische Konflikte aus. Der Satellit, der am 13. April zum hundertsten Geburtstag Kim Il-sungs in eine Erdumlaufbahn gebracht werden sollte, startete hingegen von der im Westen gelegenen Basis Tonchang-ri (Sohae) (Satellitenbild).
Ausbau des Atomprogramms
Nordkorea hatte erst am Dienstag mit einem Ausbau seines Atomprogramms gedroht. Das Programm sei eine Antwort auf die Anfeindungen der USA. "Wir werden es so lange ununterbrochen ausbauen, wie diese feindselige Politik fortbesteht", erklärte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Der Ministeriumssprecher reagierte damit auf die Erklärung der G-8-Staaten vom Wochenende, die indirekt mit härteren Sanktionen im Fall eines weiteren Atomwaffentests gedroht hatten.
Nordkorea hatte im Oktober 2006 und im Mai 2009 Atomwaffentests vorgenommen. Zuletzt testete das Land Mitte April eine Rakete mit einem Satelliten, die jedoch kurz nach dem Start ins Meer stürzte. Die USA, Japan und Südkorea sahen in dem Satellitenstart den verdeckten Test einer Langstreckenrakete und damit einen Verstoß gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. (APA/red, derStandard.at, 23.5.2012)
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Richtig so ist doch Koreas sache was die im lande tun, muss ja nicht überall so wie bei uns in der EU sein, jeder dahergekommene Staat baut seinen Raketen schild in der EU ohne jemals irgend ein Mensch in diesen länder gefragt zu haben.
so wie der papa: http://kimjongillookingatthings.tumblr.com/
die Bilder von der Anlage und dem verlinkten - laut Text teilweise abgerissenen - Dorf nicht beieinander. Es sei denn, die Koreaner haben neben dem Dorf auch noch den Fluß und ziemlich viel Landschaft drumherum einfach mit abgerissen....
... aber den Leuten in Nordkorea gehts ja nicht wirklich gut, und von Reisefreiheit ist auch keine Rede. Und wenn schon nur Ausgewählte (oder eben echte Flüchtlinge) über die Grenze kommen ...
(vor einer nordkoreanischen Atombombe fürcht ich mich zwar subjektiv mehr als vor einer der Alliierten, aber die Wirkung ist wohl in jedem Fall eine ungute)
Prägend für mich war die Feststellung, dass sich der normale Bürger in der DPRK nicht allzu sehr von dem in Österreich unterscheidet. Es gibt nette und unfreundliche, offene und verschlossene. Aber größtenteils sind sie ein fleißiges, ehrliches Volk, das versucht, tagtäglich mit härtester Arbeit sein Leben zu meistern und eine Nation aufzubauen, auf die sie zu Recht stolz sein können.
Auch verbindet uns eine völlig abgehobene, clanartige Politiker- und Beamtenklasse, die von vielen arbeitenden Menschen ausgehalten werden muss. Auch in der DPRK wird den Menschen täglich vor Augen geführt, wie scham- und hirnlose Günstlinge sich in Macht und Luxus mästen.
Raketen und A-Bomben? Die haben die USA zum Feind, na klar brauchen die das...
kannst du in nordkorea beliebig frei rumlaufen und vielleicht sogar ihre meinung frei äußern, so wie hier?
weißt warum die raketen und a-bomben bauen? weil sie damit "entwicklungsgelder" erpressen, damit die blade führerschaft wie die made im speck leben kann während das volk verhungert.
ja, wahnsinnig stolz kann man auf diese nation sein.
haben wohl zuviel hc-strache propaganda gelesen oder ?
genau das was der nordkoreanische diktator macht (leute ausbeuten und all das geld in den krieg zu stecken) hat das österreichische volk mehrere jahrhunderte land mit anderen europäischen völkern gemacht.
lesens mal ein geschichtsbuch und weniger hc-prospekte, danke im vorraus.
Wenn 25% der Staatsausgaben ins Militär wandern, kann man schon etwas bauen. http://de.wikipedia.org/wiki/Wirt... Nordkoreas
Wenn deswegen aber die Bevölkerung hungert (bzw. auf Nahrungsmittellieferungen aus anderen Staaten angewiesen ist), ist das ein verdammt hoher Preis.
http://www.welt.de/politik/a... s-USA.html
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