Chefredakteure suchen Synergien von "Presse" und "Wirtschaftsblatt"

22. Mai 2012, 18:24
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Projektteam aus Redaktion - Abgänge bei Anzeigen

Wien - Am Mittwoch soll Vorstand Hans Gasser den Mitarbeitern des "Wirtschaftsblatt" erklären, welche Synergien die Zeitung derzeit mit ihrer Konzernschwester "Die Presse" sucht. Styria-Vorstand Klaus Schweighofer und Gasser hatten dem STANDARD ein entsprechendes Projekt bestätigt, das keinen Bereich ausklammere.

Das Projektteam, am Mittwoch ebenfalls vertreten, ist klein und bemerkenswert besetzt: Mit Wolfgang Unterhuber und Michael Fleischhacker vertreten die Chefredakteure der beiden Zeitungen ihre Verlage. Nach Styria-Brauch sind die beiden aber auch Geschäftsführer der jeweiligen Firmen. Andreas Raab, Projektleiter des Styria-Vorstands, sowie ein Mann der Beratergruppe Neuwaldegg sind noch im Team.

Abgänge bei Anzeigen

Just in der Umbruchsituation verliert das "Wirtschaftsblatt" zwei Anzeigenvermarkter für den Finanzsektor und die Freitagbeilage "Investor", Thomas Fischer und Erich Peinsipp. Bestätigungen stehen aus. Insider schätzen ihr Anzeigenvolumen in dem Bereich grob auf 1,5 Millionen Euro.

Infos wie diese werden von Umbruchsituationen befördert: Da macht die Runde, für das knapp positive Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen 2011 sei nur eine Jubiläumsnummer verantwortlich, was andere Konzernkenner verneinen. Die sagen zudem, das "Wirtschaftsblatt" liege in Print wie Web über dem Vorjahr. (fid, DER STANDARD, 23.5.2012)

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