"Grasser war der Mann im Hintergrund"

Hans Rauscher über das Dreieck zwischen dem Ex-Finanzminister, Plech und Meischberger

Karl-Heinz Grasser hat anlässlich seines erneuten Auftrittes vor dem Korruptions-Untersuchungsausschusses im Parlament dementiert, dass es ein "magisches Dreieck" zwischen ihm, dem Immobilienmakler Plech und dem Lobbyisten Meischberger gab - siehe Livebericht. Das hält Hans Rauscher nicht davon ab, dieses Dreieck zu analysieren: Im Video-Kommentar erklärt der STANDARD-Kolumnist, wer dabei welche Rolle gespielt haben könnte. (derStandard.at, 22.5.2012)

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das goldene 3eck

ist an den spitzen von Thailand, Burma & Laos. China ist ein bißl weiter weg.

find ich gut

find ich gut dass der standard sich solchen präsentationsformen öffnet. die analysen sind treffend. scheinbar tummeln sich im standard forum gerne leute die nix besseres zu tun haben als fehler bei anderen zu suchen.

Was ist eigentlich mit dem Schüssel?

In der Presse ist nie was von Schüssel zu hören obwohl die ganzen Schweinereien unter seiner Regierung lief. Ist es wirklich zu glauben dass der nichts wusste bzw. mitschnitt? Ich kann´s nicht recht glauben.

Bitte, bitte bleiben Sie bei der Feder

ich lese Ihre Kommentare wirklich gerne.

wenn schon video blog, dann bitte besser vorbereiten. der vortrag ist ja trotz runterlesen schrecklich!

Rauscher im web 2.0...

man lese von einem Zettel ab, was selbst der Bezirksredakteur der Grammatneusiedler Nachrichten konziser darstellen könnte, komme zu keinem Ergebnis und sage ein paar Mal "Unschuldsvermutung": Das nenne man dann "Analyse" und halte sich selbst für einen "Leistungsträger": Merke, Herr Rauscher: nicht die von Ihnen immer wieder gescholtenen Sozialleistungen für die Ärmsten sind ein Skandal - für Leistungen wie die Ihre Honorare zu kassieren, das ist es. Rauscher, der Meischi unter den Journalisten....

Mein Gott, Herr Rauscher, gehts noch langweiliger? Holen sie sich einen Sprecher, der weiss wie man einen solchen Text vorträgt (oder schauen zumindest in diesem Bereich etwas von Grasser ab).

...

supi jetzt gibts bald standard tv...

Eine ungeheuerliche Vorverurteilung ohne den geringsten Beweis!

Ja klar. Fiese Vorverurteilung gegen (Ex-)FPÖ-ler.

Wo Sie ideologisch stehen Karlgaard,
haben'S gerade anschaulich bewiesen.

Ich mag den Grasser wirklich nicht

und an seine Unschuld glaub ich auch nicht.

Aber Sie haben völlig recht.

und warum waren bei diesem Deal lediglich Zwielichtige Gestalten am Werk?

es ist so schade um khg!

es wäre so schade wenn man khg die gelegenheit vorenthalten würde, seine weißwäsche-taktik mit versierten unschuldslämmern in der josefstadt noch zu verbessern.
es wäre echt schade um khg, denn einer mit sovielen talenten beseelter hätte dort als begehrte braut viele potente anwärter, die ihm noch auf raffiniertere weise wege zum öffnen von hintertürln aufzeigen könnten, an die er im moment wohl aufgrund ermangelung an gelegenheiten nicht recht glauben mag. man erahne die ungeahnten gegenseitigen befruchtungsmöglichkeiten und -ideen.

es ist so schade um khg! der arme muß sich einsam wie ein verkanntes genie vorkommen. also zeigt ihm endlich, wo und wie er sich seinesgleichen anvertrauen kann.

waidmannsheil!

den al capone hat man auch nur über einen nebenschauplatz erwischt.

in seinem hauptgeschäft, dem mördergewerbe, war er zu gewitzt.

vielleicht ist es beim khg umgekehrt und zb häusliche gewalt wird ihm nachgewiesen.
halt: da wäre er ja das opfer... das höchst glaubhafte opfer!

wie Capone und Bunga bunga

es sind immer Nebenschauplätze:
weil sonst könnten auf den Hauptschauplätzen noch Mitwisser entdeckt werden. Hätte man mir das vor 15 Jahren so gesagt, dann hätte ich Paranoia diagnostiziert, heute blogge ich das selbst
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=34743

Was sagt uns das über mich/uns?

„Die naheliegenste Lösung ist gleichzeitig auch die Wahrscheinlichste“

Wenn man den Werdegang von Meischberger und Grasser betrachtet (Stichwort "Haiders Buberlpartie", "Trauzeuge", "Gemeinsame Firma"), dann erkennt auch der Dümmste das sehr enge Naheverhältnis zwischen den beiden Herren.

Fakt ist, dass Grasser in allen Fällen Zugriff auf die entsprechenden Informationen hatte und erscheint es extrem unwahrscheinlich, dass Meischberger in all den Fällen einen anderen Kontakt genutzt haben sollte. Je nach Fall hätte sich Meischberger ja unterschiedliche (jeweils zuständige) Kontakte suchen müssen (einzig Grasser war immer zentral positioniert).

Rein logisch gesehen kann es nur Grasser gewesen sein.

"AM ENDE DES TAGES..."

"Wir stehen selbst betrübt und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen."
(Der gute Mensch von Sezuan)

Ergänzung ....

Ebenso unwahrscheinlich ist, dass der Informationsgeber dies nicht auch zum Eigennutz gemacht hat, allerdings ist es für ihn verboten solcherart Geldzu verdienen z.U. von Meischberger, der sich damit noch brüsten kann.Weil es für den Informationsgeber verboten ist, war maximale Verschleierung (bspw. Stiftungen) angesagt, bis hin zu nicht zuordenbaren Konten mit Barabhebungen.

... yep

"Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluss! / Es muß ein guter da sein, muss, muss, muss!" (S. 295)

Amen.

Der KHG

als "Pate" der Haider-Mafia oder doch?

Mafiaartiges Netzwerk mit dem Ziel Österreich auszurauben. Gute Nacht Rechtsstaat!
Jeder Steuerzahler fühlt sich verschaukelt, weil diese Typen noch immer in die Kameras grinsen, anstatt längst einzusitzen.

Jojo

Beim Hannes Rauscher ist der Name Programm.

Nicht daß ich ihn bedaure, aber Hrn Strache wird die schwarzblaue Geschichte 5% kosten. Er würde ja ansonsten wie einst Pater Leppich über die Lande ziehen und gegen den Sumpf wettern. Angefressen wie die Leute sind gäbs kein besseres Wahlthema.
Ich hab aber das blöde Gefühl dass die VP noch immer besser davonkommt als ihr zusteht.

vielen dank für diese analyse!

allerdings: wer ohren hatte zu hören, der hat schon während der ersten hälfte der 00er-jahre immer wieder von plech als einer person sprechen gehört, die verantwortlich ist für einen gewissen sitten- und usancenverfall am wiener immobilienmarkt.

im übrigen sollte nach dem vorbild des watergate-ausschusses der gesamte u-ausschuss vom fernsehen übertragen werden, damit sich alle interessierten mimik und jedes wort vor augen führen können.

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