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Wien - Die Grünen fordern, dass die Ergebnisse der am Mittwoch, erstmals stattfindenden Testungen zu den Bildungsstandards als Grundlage für verpflichtende Feedbackgespräche eingesetzt werden. Denn, so Bildungssprecher Harald Walser am Dienstag in einer Aussendung: "Eine so teure Erhebung zu machen, ohne dass die Schule systematisch aus den Ergebnissen lernen kann, ist eine Verschwendung von Zeit und Geld." Ein entsprechender Antrag der Grünen auf verpflichtende Feedbackgespräche liege im Parlament bereits seit drei Jahren auf Eis.
Kritik an Anonymisierung
Außerdem missfällt Walser, dass die Ergebnisse weitgehend anonymisiert sein sollen. "Lehrkräfte wissen nicht, welche Schülerinnen und Schüler Probleme hatten, Direktorinnen und Direktoren wissen nicht, welche Klassen größere Defizite haben", bemängelt er. Er fordert von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) die Einführung eines verpflichtenden Feedbacks, strukturiert gesammelte Best Practice Beispiele und gezielte Weiterbildung, "damit aus der teuren Datensammlung ein Mehrwert für die Unterrichtsqualität entsteht".
Ein Fach in jedem Jahr
In den Bildungsstandards wurde 2009 festgelegt, was Schüler in der vierten Schulstufe (4. Klasse Volksschule) in Mathematik und Deutsch bzw. in der achten Schulstufe (4. Klasse Hauptschule/AHS/Neue Mittelschule) in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch wissen und können sollen. Bei der ersten Testung am Mittwoch werden alle rund 86.000 Schüler der achten Schulstufe ihre Mathematik-Kompetenzen unter Beweis stellen, ab sofort werden jedes Jahr im Frühjahr die Kompetenzen aus einem bestimmten Bereich abgefragt.
Bis Dezember 2012 sollen die Ergebnisse vorliegen. Dabei werden die Schüler jeweils ihr eigenes Ergebnis (inklusive Vergleich mit dem Österreich-Schnitt sowie der Schultypen) erhalten, die Lehrer die Einzelleistungen ihrer Schüler (in anonymisierter Form), der Direktor das Ergebnis seiner Schule bzw. der einzelnen Klassen, die Landesschulbehörden die Ergebnisse ihres Bundeslands bzw. der Schulen und Schmied selbst einen Österreich-Bericht. Ebenfalls erstellt wird ein sogenannter "fairer Vergleich": Dabei werden Standorte mit Schülern von ähnlichem sozioökonomischem Hintergrund miteinander verglichen. (APA, 22.5.2012)
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Warum studieren fast alle Kinder von Poltikern obwohl Lehre einen goldenen Boden hat, Karriere mit Lehre usw.?
Hat jemand Einblick wie das in anderen Ländern mit Gesamtschulen abläuft. Schicken da auch die Politiker beinhart ihre Kinder in Privatschulen und schwafeln von Chancengleichheit oder ist das besonders bei uns so dreist?
Blick nach Dänemark:
Die jetzige sozialdemokratische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt hat sich, als ihre Partei in der Opposition war, für die Abschaffung der Privatschulen ausgesprochen. Dann kam man drauf, dass ihr Kind eben in solch eine Privatschule ging.
Darauf angesprochen antwortete sie: "Ich habe da als Mutter und nicht als Politikerin entschieden."
Lieber Franz. Erstmal Danke das du bei uns bist. Ich hoffe du fühlst dich auch wohl. Letzte Woche hast du bei einer Prüfung leider etwas unter unseren Erwartungen performt weshalb wir gerne ein paar Vorschläge unterbreiten damit du dein Potential besser ausschöpfst: Wir haben die Erfahrungen gemacht, dass Schüler die regelmäßig in die Schule kommen und ihre eigenen Unterlagen mitbringen idR bessere Leistungen erbringen. Ich glaub da könnten wir gemeinsam etwas verbessern. Weiters habe wir den subjektiven Eindruck, der natürlich durch unsere selektive Wahrnehmung geprägt ist, dass du andere Mitschüler manchmal physisch belastest. Das finden wir nicht schön um es in aller Deutschlichkeit zu sagen. Wir sind aber weiterhin von dir überzeugt ...
"Lehrkräfte wissen nicht, welche Schülerinnen und Schüler Probleme hatten, Direktorinnen und Direktoren wissen nicht, welche Klassen größere Defizite haben"
Und schwupps, sind auch die Grünen in Sachen Bildungspolitik unwählbar geworden.
Jeder Lehrer kennt seine Klasse und weiß, was wer leisten kann.
Jeder Direktor kennt seine Schule und weiß von den Lehrern über die Leistungen der Klassen ungefähr bescheid.
Und jede Klasse ist anders.
Die von der SPÖ propagierte "Alle sind immer und überall gleich und deswegen gibt es keine besseren oder schlechteren Schüler"-Überzeugung ist Schwachsinn.
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