Weltkrieg-Shooter "Iron Front" lässt Hitlers "Blondie" töten

22. Mai 2012, 13:57
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Taktik-Shooter versetzt Spieler in die Rolle russischer und deutscher Soldaten

Der Taktik-Shooter "Iron Front: Liberation 1944" wird PC-Spieler ab dem 25. Mai dazu einladen, als Soldaten an Schlachten zwischen der Roten Armee und der Wehrmacht teilzunehmen. Um den Titel zu vermarkten, haben sich Entwickler des Herausgebers Deep Silver einige fragwürdige Aspekte ausgedacht.

Auf beiden Seiten kämpfen

So erlaubt es das Spiel, das den Krieg mit der flexiblen "ARMA 2"-Engine nachstellt und so Luft- wie Boden-Kämpfe ermöglicht, in die Rollen beider Armeen zu schlüpfen. "Erlebe die entscheidenden Schlachten der Sommeroffensive 1944 auf Seiten der Wehrmacht oder der Roten Armee. Am Anfang erlebst du als einfacher Soldat auf der jeweiligen Seite nervenaufreibende, taktische Gefechte - ständig im Zwiespalt zwischen den Befehlen der Vorgesetzten und dem aktuellen Geschehen auf dem Schlachtfeld.", heißt es im offiziellen Beschreibungstext. "Auf Seiten der Deutschen heißt das Ziel: Die verbleibenden Truppen müssen gesammelt und neugruppiert werden, um den Vorstoß der Roten Armee unter allen Umständen zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Als Rotarmist gilt es den Widerstand der Wehrmacht zu brechen und weiter nach Westen vorzustoßen." Groß angelegte Schlachten inklusive Infanterie, Panzer und Flugzeugen, die einen realistischen Schlachtverlauf der Sommeroffensive 1944 nachzeichnen, werden versprochen. Über 40 Fahr- und Flugzeuge inklusive dem Königstiger, der Katyusha, der Focke Wulf Fw-190 oder der berüchtigten Stuka stehen bereit.

Attentat

Auf den realen Hintergrund wird dann immerhin auf der Webseite des Spiels eingegangen. Der Überfall der Nationalsozialisten auf Polen oder der Holocaust werden thematisiert, bei den Spielinhalten nimmt man es nicht immer so ernst. Beispiels wird man im Mehrspielermodus ein Attentat auf Hitlers Schäferhund "Blondie" ausführen können. "Blondie schwebt in Lebensgefahr! Sowjetische Scharfschützen haben es auf Hitlers Lieblings-Schäferhund abgesehen. Gelingt es den deutschen Bewachern, das Attentat auf das Haustier des Führers zu verhindern?", werben die Schöpfer auf der Webseite. Die sowjetische Seite versucht dabei, den Schäferhund zu töten, während die deutsche Seite genau dieses verhindern oder zumindest die Angreifer eliminieren soll. Verharmlosende Unterhaltung für die Nachkriegsgeneration? (zw, derStandard.at, 22.5.2012)

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  • "Blondie" im Visier...
    foto: deep silver

    "Blondie" im Visier...

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