Vier Tonnen Marihuana im Meer gefunden

22. Mai 2012, 06:09
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Verkaufswert von 2,3 Millionen Euro - Vermutlich von Schmugglern ins Wasser geworfen

Los Angeles - Einen mysteriösen Drogenfund haben die Behörden in den USA am Montag gemeldet: Vor der Küste von Kalifornien entdeckte die US-Küstenwache am Sonntag mehr als vier Tonnen Marihuana, die - verteilt auf 160 Packen - im Meer trieben. "Man fragt sich, wie die dort hinkamen", sagte Joe Balicki, Sprecher des Sheriffs von Dana Point, einem Ort knapp hundert Kilometer südlich von Los Angeles, vor dessen Küste die Drogen entdeckt wurden.

Balicki zufolge müssten Drogen in dieser Menge auf einem großen Schiff transportiert worden sein und nicht auf den üblicherweise von Schmugglern genutzten Booten. Es habe aber keine Meldungen über in Seenot geratene Schiffe gegeben, sagte der Sheriff-Sprecher. Die in Plastik verpackten Marihuana-Ballen wurden 24 Kilometer vom Ufer entfernt gefunden und gemeinsam von der Grenzpolizei, der Küstenwache und der Hafen-Streife des Sheriffs von Orange County eingesammelt. Die Drogen haben im Straßenverkauf einen Wert von drei Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro).

Vermutlich ins Meer geworfen

Michael Jimenez von der US-Küstenwache sagte der Zeitung "Orange County Register", vermutlich hätten Schmuggler die Drogen ins Meer geworfen, weil sie von der Polizei verfolgt wurden und die illegale Fracht loswerden wollten. Eine andere Möglichkeit sei, dass die Schmuggler durch den Abwurf von Fracht ihr Schiff leichter machen wollten, um schneller fliehen zu können. An der Grenze zwischen den USA und Mexiko gibt es einen regen Drogenschmuggel. Dana Point liegt rund hundert Kilometer nördlich der Grenze. (APA)

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