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Berlin/Paris - Das Misstrauen der Investoren gegen den Euro nimmt zu. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag berichtete, hat die Zahl der Wetten auf einen Wertverfall des Euro gegenüber dem Dollar ein historisches Hoch erreicht. Die Zahl der Kontrakte, in denen Investoren auf einen Kursverfall des Euro setzten, übertrifft jene, mit denen auf einen steigenden Kurs gewettet wird, um 174.000. Der bisherige Rekord lag bei 171.000. Die Zahlen stammen von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), einer US-Behörde, die Futures- und Optionenmärkte reguliert.
Die nächste Bewährungsprobe für die Eurozone folgt am Mittwoch, wenn die EU-Staats- und Regierungschefs zu einem informellen Treffen in Brüssel zusammenkommen. Deutschland und Frankreich gehen mit denkbar unterschiedlichen Positionen in das Zusammentreffen. Die deutsche Regierung lehnte am Montag die Einführung von gemeinsamen europäischen Staatsanleihen erneut ab. Eurobonds seien "das falsche Rezept zur falschen Zeit mit den falschen Nebenwirkungen", sagte Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter am Montag in Berlin.
Der französische Staatschef François Hollande hatte beim G-8-Gipfel am Wochenende erklärt, eine neue Initiative zur Einführung von Eurobonds starten zu wollen.
Meinungsunterschiede gibt es aber auch bei der geplanten Bestellung des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble zum Eurogruppen-Chef. Hollande hat Bedenken gegen Schäuble. Die deutsche Regierung äußerte sich dazu nur knapp und ließ ausrichten, die Entscheidung über die Nachfolge Jean-Claude Junckers werde noch nicht am Mittwoch getroffen.
Fix geplant beim Treffen in Brüssel ist eine Diskussion über mögliche Wachstumsstrategien für Europa. Allerdings sind Deutsche und Franzosen auch in dieser Frage gespalten. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel lehnt Konjunkturprogramme ab. Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, hat am Montag eindringlich vor Neuverhandlungen über den europäischen Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin gewarnt. Die Vereinbarung müsse unverändert und rasch umgesetzt werden, sagte Asmussen in Berlin. (Reuters, DER STANDARD, 21.5.2012)
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Analyst Valentin Hofstätter meint, die Einbeziehung der Sparer bei einer Bankpleite sei die "Rückkehr zum Normalfall"
Für den US-Starinvestor sind Euro-Bonds ein Heilmittel gegen die Krise, mit Berlin geht er hart ins Gericht
Löst endlich diese Zocker und Schuldenwährung auf. Je eher desto besser. Wenn wir so weitermachen, zieht sich das Ende ohne Schrecken noch Jahre hin.
Jetzt endlich mal einen Eurocut ziehen. In dieser teuflischen Währungsunion kommen wir nicht mehr weiter. Verdammt, seht das doch endlich mal ein!
Alle Horrorszenarien haben sich bis jetzt erfüllt. Und schon stehen als nächstes die Eurobonds vor der Türe. Hier aber sollte sich der österreichische Steuerzahler massiv wehren. Entweder wir stimmen über dieses Monster Eurobonds ab, oder jegwelche Steuergelder sollten dem Staate nicht mehr zur Verfügung gestellt werden!
Alles ist zum grossen Chaos mit dieser Teufelswährung verkommen! Raus aus dem Chaos, an Stelle Eurobonds für Pleitestaaten!
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