Tokios "Sky Tree" sperrt auf

Ansichtssache | 21. Mai 2012, 18:38
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foto: apa/epa/brown

Die japanische Hauptstadt Tokio ist um eine spektakuläre Sehenswürdigkeit reicher: Am Dienstag eröffnete dort der höchste Fernsehturm der Welt, der 634 Meter hohe "Tokyo Sky Tree". Die Organisatoren erwarteten allein am ersten Tag 200.000 Besucher.

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Wieder ein Gebäude mehr, das Godzilla effektvol z

zerstören kann...

Wozu braucht man heute noch Fernsehtürme?

Gerüchteweise...

...soll es Länder geben die nicht Österreich sind, und ein DVBT-Angebot ausstrahlen das durchaus als Sat-Alternative ausreicht.

.

wirklich nur 643 millionen Euro? erscheint mir ein bisschen wenig...

vielleicht können wir alle auf den von Ihnen geschätzten Betrag zusammenlegen und dann dort abgeben

eine Million pro Meter. Circa.

tja...

..wenn man keine sehenswürdigkeiten hat..schafft man sich halt welche ;-)

Noch nie den Tokyo Tower gesehen? btw der Sky Tree wird den Tokyo Tower niemals ablösen. Auch nicht zu verachten sind Fujisan, die jährliche Kirschblüte, die vielen Schreine und Tempel und Parks und Überbleibsel des alten Edo und allein die schire Anzahl an Menschen dort. Wien wär gerade mal ein Vorort von Tokyo.

siehe weiter unten, dazu habe ich schon ein ausführliches posting geschrieben. kurz: tokyo tower ein billiger abklatsch des eiffelturms. schreine sehen am ende alle gleich aus. hier gehts nicht um die größte stadt, sondern um die sehenswürdigkeiten. da kann tokyo nicht mithalten.

vorbau im wr. wurstelprater?

War vor einem Monat in Tokyo ....

.... und da gibt es in einem kleinen Bezirk schon alleine mehr Sehenswürdigkeiten als in ganz Wien. Dazu noch wirklich saubere Öffis, tlw. alle 2 Minuten ein Zug, Handyverbot in allen Zügen, klare und deutliche Anzeigen etc. etc. Da macht öffi-Fahren echt Spaß um die vielen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Wien und vor allem die Wiener Linien leben ja nur von Selbstbeweihräucherung, wie gut, wie schön, wie schnell etc. etc. ist täglich in mehrseitiger Werbung in div. Gratismedien zu lesen. Die Wirklichkeit ist aber eher *kotz*

Wenn es um U-Bahnintervalle gibt

ist Moskau und St. Pertersburg den Wiener Linien weit voraus. Dort fahren U-Bahnen im Minutentakt.
Handyverbot und eigene Waggons für Frauen wegen der hohen Grapscherrate - da kann Mann (und Frau) endlich mal beruhigt auch ein Nickerchen im Zug machen. In Wien wohl eher unmöglich, da wird jeder der sich nicht in den 'Glotzer'-tenor einreiht und die Augen schließt wohl als obdachlos eingestuft.

so ein blödsinn..

..ich hab in tokyo gelebt und was sie da schreiben ist ahnungsloser unsinn. schon allein aus dem umstand das tokyo aus vielen neubauten besteht, aufgrund eines verheerendes erdbebens vor ca. 30 jahren, gibs da nicht viel "altes" zu bewundern. was zu sehen gibt, sind nette "kopien" wie der tokyo tower, der an den eiffel turm erinnert. sogar die freiheitsstatute hat man mehr oder weniger nachgebaut. der kaiserpalast oder die unzähligen schreine, sehen am ende des tages alle gleich aus. das einzige was sie in tokyo mehr als in wien bewundern können, sind wolkenkratzer ;-)

als gaijin-tourist ist es sicher sehr interessant.

mit rollstuhl oder kinderwagen sieht das ganze dann (im vergleich zu wien) wieder anders aus. es gibt überall vor- und nachteile.

Wie viele Sehenswürdigkeiten waren denn das (in Zahlen ausgedrückt)?
Öffis sind in Wien auch recht sauber, ein paar Gratiszeitungen liegen halt ab und zu herum.
Tlw. gibt es auch in Wien alle 3 Minuten einen Zug.
Was stört Sie an den Anzeigen der Wiener Linien?

Ich bin mit der "Wirklichkeit" der Wiener Linien sehr zufrieden (auch im Vergleich zu Tokio).

guter Vergleich, Tokio hat nur 32 Millionen Einwohner und die "Sehenswürdigkeiten" kann ich auf den Fingern einer Hand abzählen

- außer Sie kennen tolle Geheimtipps außerhalb von Asakusa, Kaiserpalast, Meiji Schrein, Tokio Tower und dem Fischmarkt. Tokio ist eine faszinierende Stadt, aber 99% der Gebäude sind nach dem Krieg entstanden. Sie lebt mehr von der Atmopshäre als von "Sehenswürdigkeiten". Und versuchen Sie einmal mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl die Tokioter Öffis zu benutzen: z.T. keine Aufzüge (oder kilometerweit entfernt), keine Niederflurbusse und eine Menschenmasse mit einem Tunnelblick. Noch nie hat mir in Tokio jemand Hilfe beim Kinderwagenhinauftragen angeboten. Unter der ewig lächelnden Oberfläche verbirgt sich ein sehr sehr hartes Pflaster zum Leben.

definieren sich sehenswürdigkeiten für sie nur in historischen einrichtungen?

tokyo ist an jeder ecke sehenswürdig.

haben sie in..

.ihrer isolation eine eigene semantik der sprache entwickelt? ;-)

für einen "gaijin" ist dort (zu recht) jeder kleine schrein und tempel eine sehenswürdigkeit.

Mit der Argumentation können's auch in Wien jedes Kircherl und jede Gründerzeitfassade als sehenswert erklären.

Ist doch sowieso kindisch, Wien und Tokyo zu vergleichen. Wien als Großraum - max. 2 Millionen Menschen, Tokyo-Yokohama als Großraum - an die 30 Millionen Menschen. Wien hat mehr historisches Erbe, Tokyo hat mehr "Leben". Ist beides sehenswert.

jo, aber das thema war sehenswürdigkeiten. nur ne eigenwillige minderheit würde wirklich behaupten, dass tokyo mehr sehenswürdigkeiten hat ;-)

seh ich eh so, und kenn auch beides.

Kann Ihnen nur Recht geben. Unwahrscheinlich saubere Stadt mit undendlich vielen Sehenswürdigkeiten.

Freundliche Menschen( bes.Taxifahrer!), Dienstleistung ist eine Ehre (Restaurants, Geschäfte). Die U Bahn ist genial. An der Endstation steigt jedes Mal! ein Putztrupp ein und reinigt den ganzen Zug. In Wien jeden Monat!

das ist kurzssichtig..

..gedacht, weil 1. die preise fürs ubahn wesentlich höher sind und 2. die ubahn sich in privatbesitz sind ;-)

im gegenteil, die ubahn von wien ist in summe besser als die von tokio.

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