Werden Games mit "PS4" und "Xbox 720" noch teurer?

Zsolt Wilhelm, 21. Mai 2012, 14:23

Ubisoft-Boss Yves Guillemot glaubt, dass Spieler künftig mehr Geld ausgeben werden.

Mit jeder neuen Konsolengeneration werden die Möglichkeiten der Videospielproduktion größer. Dadurch sind in den vergangenen Jahren auch die Entwicklungsbudgets angestiegen. Der Mehraufwand, der durch den Sprung von SD-Grafik auf hochauflösende Grafiken entstanden ist, wurde zum Start der Xbox 360 und PlayStation 3 zum Teil durch höhere Spielepreise abgefangen. Bis zu 70 Euro müssen Konsumenten heute für ein neues Game hinlegen. Stellt sich also die Frage, ob mit dem nächsten Generationssprung auf "PS4" und "Xbox 720" abermals die Preise steigen.

Budgets werden zunächst nicht größer

Dies wird vor allem damit zusammenhängen, ob die Produktionskosten ebenfalls abermals steigen. Dass dies nicht zwingend der Fall sein muss, erklärte Ubisoft Chef Yves Guillemot vergangene Woche im Rahmen einer Investoren-Meetings. Demnach sei zum Start der neuen Generation zunächst keine große Bewegung zu erwarten. Anfangs könne man ziemlich einfach (und günstig) von der höheren Leistung der Hardware profitieren, ohne massiv in die Entwicklung investieren zu müssen. Teuer werde es erst gegen Ende eines Zyklus, wenn die Hersteller gezielt auf die Vorzüge der Plattformen eingehen, Innovationen vorantreiben und den Aufwand erhöhen, um sich vom Mitbewerb abzuheben. "Was wir sehen ist, dass Studios erst am Ende eines Zyklus immer aufwändigere Games entwickeln, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden", sagt Guillemot. Anfangs "muss man weniger in die Größe eines Spiels investieren und kann dennoch ein wirklich tolles Erlebnis bieten". "Das bedeutet, am Anfang dieser Generation werden wir bei den Launch-Games keine "(Budget-) Steigerung verzeichnen - oder nur einen sehr kleinen Anstieg", sagt der Ubisoft-CEO.

Spielepreise bleiben gleich, dennoch werden Spieler mehr zahlen

Mittelfristig werde man mehr Funktionalitäten der neuen Konsolen nutzen, was die Entwicklung aufwändiger mache. Dies würde man durch neue Einkommensquellen abfangen. "Das wird dadurch kompensiert, dass wir in der Lage sind, den Umsatz pro Nutzer (ARPU) zu erhöhen", so Guillemot. Anstelle einer Steigerung des Anschaffungspreises solle dies durch die Integration von Online-Features geschehen. Eine Möglichkeit ist etwa der Verkauf von Zusatzinhalten oder Mikrotransaktionen für weitere Spielgegenstände. "Mit der Inkludierung von Social-Gaming werden Leute mehr als nur für die Anschaffung eines Titels Geld ausgeben. Sie werden dazu in der Lage sein, auch im Spiel noch Gegenstände zu kaufen."

Das dieser Ansatz funktioniert, zeigen heute bereits einige Free-to-play-Spiele wie "Die Siedler Online" oder "World of Tanks", die kostenlos spielbar sind, aber sehr lukrative In-Game-Verkäufe generieren. Auf der vergangenen Branchenmesse E3 2011 erklärte Guillemot im Interview mit derStandard.at, dass einige Spieler sogar mehr in vermeintliche "Gratis-Games" investieren, als in konventionelle Spiele. "Das Konzept ist interessant, da sie manchen Kunden praktisch eine unbegrenzte Menge an Inhalten verkaufen können. Manche stecken 1.000 Euro in ein Spiel, weil sie ihre Spielwelt erweitern wollen. Auf der anderen Seite, verdient man durch andere Kunden gar nichts. Aber tatsächlich generieren manche Games mehr Umsatz mit diesem System, als typische PC-Spiele."

Konsole auf Raten

Daneben befürwortet Guillemot Ansätze, die Konsolen selbst erschwinglicher machen. Microsoft startete erst Anfang Mai eine Aktion in den USA, bei der Konsumenten die Xbox 360 mit Kinect um 99 US-Dollar statt um 299 Dollar erwerben können. Daran gebunden ist ein Zweijahresvertrag zu 15 Dollar pro Monat inklusive einer Xbox Live Gold-Mitgliedschaft für diverse Online-Services. Von gestützten Preisen "profitiert der Mobilfunkmarkt seit langem. Das wird der gesamten Industrie helfen", glaubt der Ubisoft-Chef. Derartige Geschäftsmodelle könnten Konsolenhersteller zum Start der nächsten Generation nutzen, um die hohen Erstanschaffungspreise zu drücken. Eine "PS4" und eine "Xbox 720" für 600 Dollar dürften es schwer haben, beim verschärften Wettbewerb zwischen den Plattformbetreibern selbst und neuen Konkurrenten wie Apple und anderen Tablet- und Smartphone-Herstellern, zum Start ein großes Publikum zu finden. Dem gleichen Druck durch Billig-Konkurrenz vom Schlage Web-Games und Mobile-Games sind auch wiederum die Herausgeber von Konsolenspielen ausgesetzt. Deshalb ist die Etablierung neuer Geschäftsmodelle eine der aktuell größten Herausforderungen der Industrie. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 21.5.2012)

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ich frag mich wieso soviel über irgendwelche Konsolen geredet wird die noch nie announced worden sind.. eher das gegenteil...

hierzu eine interessante konversation aus der heimischen spiele landschaft ^|^

http://cgforum.at/forum/thr... r=0&page=5

ein interessantes geschäftsmodell haben teile der spieleindustrie da entwickelt

höhere entwicklungskosten werden einfach durch höhere preise und nicht wie sonst im massenmediengeschäft durch höhere verkaufszahlen ausgeglichen? mit der selben logik müsste hollywood inzwischen für seine 200 mio produktionen mindestens 50€ pro kinokarte verlangen............

schuld sind leider die gamer die da seit jahren mitmachen, allerdings sehe ich ganz starke tendenzen weg von diesem konzept, es finden sich immer weniger konsumenten die bereit sind für diese spiele soviel geld auszugeben.

wenn das so weitergeht wird sich die spieleindustrie noch selber an die wand fahren.

und dann wegen filesharern jammern..

www.Kickstarter.com

Dort einfach die Spiele schon vorbestellen, die mann wirklich gern hätte. Dann gibts die für 30$ auch nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten ;)

.. schauts Euch da mal um. Hammer!

man muss warten können ;)

ich kaufe nur die platin-serie.

danke

ich möchte mich herzlich bei allen leuten bedanken, die für 70 euro ein spiel kaufen, das ich mir ein paar wochen später für ein drittel bei xgames holen kann ..

ich möchte bei allen

bedanken die mir ein spiel ein woche vor erstverkaufstag ermöglichen...
wobei diese groups nicht aus dem deutschsprachigen raum kommen...

kostenpunkt für einen verbatim double-layer dvd rohling 1,30 Euro...
wobei es ein spiel im jahr gibt das ich kaufe...
heuer hitman absolution...

Ich habe keine Meinung zu diesem Thema.Wieso poste ich also hier, ohne den Artikel gelesen zu haben? Posten sie ihre Meinung!

mittagspause...

langeweile...???

muß man hier die oben genannten sachen vorher durchlesen...
komplexe vorgänge werden einem hier abverlangt...

vielleicht bist du ein philosoph der auf die ungelösten fragen eine antwort suchst...

wie gesagt wenn alles zutrifft kann ich dir leider nicht weiterhelfen...
ich hoffe es hat dir trotzdem geholfen dein innerstes zu verstehen...
nach durchlesen meines textes bezweifle ich dies aber doch stark...
warum schreibe ich eigentlich hier...
weil die mittagspause habe ich scon hinter mir...
?????

ich habe mich fast von allen aktuellen spielen entfernt, weil ich einfach nicht die kohle aufbringen will. erst um 70 euro einen atuellen titel mit 10 stunden spielzeit und einer shitload bugs erwerben, und anschließend die zweite hälfte der story durch kostenpflichtige DLCs nachkaufen, am ende für den onlinemodus noch points kaufen, um einigermaßen konkurrenzfähige ausrüstung zu bekommen? nein danke, mass effect 3 war bis auf weiteres das letzte spiel. und da hätt ich nach dem illusive man aufhören sollen zu spielen.

wenn Qualität stimmt - DLC

€ 70 zahle ich oft nur für Special-Editions. Ansonsten warte ich, bis das Spiel günstiger wird oder vergleiche die Angebote. Von monatlichen Gebühren für Spiele halte ich absolut nichts. Ich würde ein Geschäft mit DLC begrüßen - aber hochwertiges DLC. Man kauft sich ein Spiel (so wie heute üblich) und kann es dann selber durch DLC erweitern.

Jedenfalls sind die Entwickler/Publisher gefragt - wenn sie gute Qualität abliefern, werden die Kunden sicher dafür "gerne" bezahlen.

Für Kinder oder Leute mit zu vielen Ausgaben wird es halt schwer werden - bzw. ist es heute schon schwer. Aber ich kann auch als Erwachsener keinen Ferrari besitzen. Man kann nicht alles haben.

Früher™, als man DLC noch Addons nannte, war die Welt noch in Ordnung.

Ein Addon ist in meinen Augen eine umfangreiche Erweiterung zum Hauptspiel. Siehe Diablo 2 mit Lord of Destruction oder Warcraft 3 mit The frozen Throne.

Ein DLC kann dies zwar auch sein, aber ein Mappack, Einzelmissionen, Outfits/Skins etc. sind für mich keine Addons.

Genau, DLCs da wurden Addons zerstückelt und scheibchenweise veröffentlicht.

dadurch kann man mit weniger Inhalt mehr Geld abknöpfen.

Genial, oder? Und diese Schwachköpfe ahnen nichts!

Add On = nicht DLC

Add Ons gibts ja heute auch noch. Was ich für meinen Teil beobachte, sind Add Ons umfangreicher, DLC können auch umfangreich sein, sind sie aber eigentlich nicht. Bei Mass Effect 2 sind die DLC Missionen ... zwar sehr gute Missionen, aber unter einem Add On würde ich dann doch mehr verstehen.

Ein DLC ist immer ein Kostennachteil, da DLCs nichts anderes als Kontent sind, der schon immer beim Spiel dabei war.

Nur jetzt zahlst du für absolut nichts anderes als eine unfertige Entwicklung extra! Und kannst diese Extras nichtmal weiterverkaufen.

Das ist schlicht Wahnsinn. Und Typen wie du, die für jede Wegelagerei auch noch dankbar sind, sind an dieser untragbaren Situation schuld.

Ist das nicht nur die Europäische Festland Deppensteuer? Amazon UK und gut ists.

Alternativen:

thehut.com / zavvi.com (gehören zusammen)
play.com

Preise vergleichen zahlt sich aus. :)

Wer kauft schon ein Spiel zum Vollpreis.

Oft reicht es schon einen Monat zu warten und man zahlt nurmehr die Hälfte.

Zurück zum PC Leute ... Spiele sind günstiger, Genrevielfalt ist größer, von easy bis komplex ist alles zu haben und Pornofilme sind auch schneller heruntergeladen :-))

also das auf dem pc die genrevielfalt größter ist, ist wohl nur ein schlechter scherz oder? mag sein, dass es gewisse genres gibt die mitunter nur auf den pc verfügbar sind, inzwischen beschränken sich aber die meisten pc-releases auf stragtegie- oder rollenspiele. die meisten teuren produktionen kommen für den pc gar nicht mehr raus.

außerdem muss man am pc um ein halbwegs gutes spielerlebnis zu haben weitaus mehr in hardware und updates investieren als auf konsolen die einmal gekauft mind. 5 jahre im einsatz sein können.

ist so nicht richtig

die nicht so tollen sachen kommen nur nicht mehr für den pc, weil da das publikum einfach älter und dadurch anspruchsvoller ist.

das einzigste game was mir auf anhieb einfällt das ich gerne spielen würde aber nicht kann ist red dead redemption.

ein halbwegs durchschnittlicher spiele pc kostet 5-700 euro und bietet mehr als ne poplige konsole die bei release genausoviel kostet.

nur kann man eben mit dem pc einen haufen mehr machen.

da stimmt aber einiges nicht an deinem posting:

genrevielfalt is VIEL größer, allein schon die gratis online games, wo es durchaus brauchbaren stuff gibt. für ladenspiele würde ich sagen etwa ausgeglichen, jedes system mit seinen genre-schwerpunkten.

das mit der hardware war früher einmal. seit etwa 3-4 jahren bewegt sich die hardware viel schneller asl die software, man erreicht kommt mit einem 3 jahre alten mittelklasse pc heute noch ausreichende performence und sicher auch noch das nächste jahr. und in wleche updates muss man investieren?

ganz zu schweigen, dass man soundso einen Computer braucht, viele haben zwar nur mehr notebooks, aber auch sehr viele einen PC. da wäre einen ein zusätzlicher luxus.

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