Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Mit jeder neuen Konsolengeneration werden die Möglichkeiten der Videospielproduktion größer. Dadurch sind in den vergangenen Jahren auch die Entwicklungsbudgets angestiegen. Der Mehraufwand, der durch den Sprung von SD-Grafik auf hochauflösende Grafiken entstanden ist, wurde zum Start der Xbox 360 und PlayStation 3 zum Teil durch höhere Spielepreise abgefangen. Bis zu 70 Euro müssen Konsumenten heute für ein neues Game hinlegen. Stellt sich also die Frage, ob mit dem nächsten Generationssprung auf "PS4" und "Xbox 720" abermals die Preise steigen.
Budgets werden zunächst nicht größer
Dies wird vor allem damit zusammenhängen, ob die Produktionskosten ebenfalls abermals steigen. Dass dies nicht zwingend der Fall sein muss, erklärte Ubisoft Chef Yves Guillemot vergangene Woche im Rahmen einer Investoren-Meetings. Demnach sei zum Start der neuen Generation zunächst keine große Bewegung zu erwarten. Anfangs könne man ziemlich einfach (und günstig) von der höheren Leistung der Hardware profitieren, ohne massiv in die Entwicklung investieren zu müssen. Teuer werde es erst gegen Ende eines Zyklus, wenn die Hersteller gezielt auf die Vorzüge der Plattformen eingehen, Innovationen vorantreiben und den Aufwand erhöhen, um sich vom Mitbewerb abzuheben. "Was wir sehen ist, dass Studios erst am Ende eines Zyklus immer aufwändigere Games entwickeln, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden", sagt Guillemot. Anfangs "muss man weniger in die Größe eines Spiels investieren und kann dennoch ein wirklich tolles Erlebnis bieten". "Das bedeutet, am Anfang dieser Generation werden wir bei den Launch-Games keine "(Budget-) Steigerung verzeichnen - oder nur einen sehr kleinen Anstieg", sagt der Ubisoft-CEO.
Spielepreise bleiben gleich, dennoch werden Spieler mehr zahlen
Mittelfristig werde man mehr Funktionalitäten der neuen Konsolen nutzen, was die Entwicklung aufwändiger mache. Dies würde man durch neue Einkommensquellen abfangen. "Das wird dadurch kompensiert, dass wir in der Lage sind, den Umsatz pro Nutzer (ARPU) zu erhöhen", so Guillemot. Anstelle einer Steigerung des Anschaffungspreises solle dies durch die Integration von Online-Features geschehen. Eine Möglichkeit ist etwa der Verkauf von Zusatzinhalten oder Mikrotransaktionen für weitere Spielgegenstände. "Mit der Inkludierung von Social-Gaming werden Leute mehr als nur für die Anschaffung eines Titels Geld ausgeben. Sie werden dazu in der Lage sein, auch im Spiel noch Gegenstände zu kaufen."
Das dieser Ansatz funktioniert, zeigen heute bereits einige Free-to-play-Spiele wie "Die Siedler Online" oder "World of Tanks", die kostenlos spielbar sind, aber sehr lukrative In-Game-Verkäufe generieren. Auf der vergangenen Branchenmesse E3 2011 erklärte Guillemot im Interview mit derStandard.at, dass einige Spieler sogar mehr in vermeintliche "Gratis-Games" investieren, als in konventionelle Spiele. "Das Konzept ist interessant, da sie manchen Kunden praktisch eine unbegrenzte Menge an Inhalten verkaufen können. Manche stecken 1.000 Euro in ein Spiel, weil sie ihre Spielwelt erweitern wollen. Auf der anderen Seite, verdient man durch andere Kunden gar nichts. Aber tatsächlich generieren manche Games mehr Umsatz mit diesem System, als typische PC-Spiele."
Konsole auf Raten
Daneben befürwortet Guillemot Ansätze, die Konsolen selbst erschwinglicher machen. Microsoft startete erst Anfang Mai eine Aktion in den USA, bei der Konsumenten die Xbox 360 mit Kinect um 99 US-Dollar statt um 299 Dollar erwerben können. Daran gebunden ist ein Zweijahresvertrag zu 15 Dollar pro Monat inklusive einer Xbox Live Gold-Mitgliedschaft für diverse Online-Services. Von gestützten Preisen "profitiert der Mobilfunkmarkt seit langem. Das wird der gesamten Industrie helfen", glaubt der Ubisoft-Chef. Derartige Geschäftsmodelle könnten Konsolenhersteller zum Start der nächsten Generation nutzen, um die hohen Erstanschaffungspreise zu drücken. Eine "PS4" und eine "Xbox 720" für 600 Dollar dürften es schwer haben, beim verschärften Wettbewerb zwischen den Plattformbetreibern selbst und neuen Konkurrenten wie Apple und anderen Tablet- und Smartphone-Herstellern, zum Start ein großes Publikum zu finden. Dem gleichen Druck durch Billig-Konkurrenz vom Schlage Web-Games und Mobile-Games sind auch wiederum die Herausgeber von Konsolenspielen ausgesetzt. Deshalb ist die Etablierung neuer Geschäftsmodelle eine der aktuell größten Herausforderungen der Industrie. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 21.5.2012)
Sind Videospiele zu teuer? Sagen Sie uns Ihre Meinung hier im Forum oder schreiben Sie uns auf Facebook, Google+ oder Twitter!
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!
Microsoft hat die ersten Spiele für die neue Konsole vorgestellt - Ein Überblick
Konsole unterstützt keine Xbox 360-Games - Investition lohne sich nicht
Einige Features nur für US-Kunden, andere benötigen gebührenpflichtige Xbox-Live-Mitgliedschaft
"Test Drive", "Rollercoaster Tycoon", Total Annihilation" und Co zu haben
Microsoft gegen den Trend: Publisher-Bindung bereitet Entwicklern Sorgen
Microsoft: Wir fokussieren uns sehr stark auf die Privatsphäre-Anforderungen unserer Kunden
Neues Browser-Spiel lässt Welt erkunden und dabei Punkte sammeln
Update: Online-Pflicht, Steuerung per Sprache, soll noch 2013 erscheinen
Der GameStandard übertrug die Pressekonferenz aus Redmond live in HD - Die Wiederholung jetzt ansehen
Die neue Konsole von Microsoft soll dem technologischen Wandel und mobilen Plattformen gewachsen sein
Video und Screenshots zeigen die düstere Atmosphäre des Spiels
Geopolitik zum Spielen lehrt Konsequenzen von Krieg und ökosozialer Marktwirtschaft
Das japanische Unternehmen stellt ein Video mit Details zur neuen Konsole online
Können Bonusinhalte, Rabatte die Ungewissheit über einen Fehlkauf aufwiegen? Und was haben Hersteller davon?
Evolution Studios Rennspiel lässt selbst "Gran Turismo 6" alt aussehen
Entwickler zeigen erstmals PS4-Version und erklären die Neuerungen
Hersteller beansprucht Werbeeinnahmen durch User-Videos von Nintendo-Games für sich
Konzern konzentriert sich anstelle dessen auf Sonys und Microsofts neue Konsolen
hierzu eine interessante konversation aus der heimischen spiele landschaft ^|^
http://cgforum.at/forum/thr... r=0&page=5
höhere entwicklungskosten werden einfach durch höhere preise und nicht wie sonst im massenmediengeschäft durch höhere verkaufszahlen ausgeglichen? mit der selben logik müsste hollywood inzwischen für seine 200 mio produktionen mindestens 50€ pro kinokarte verlangen............
schuld sind leider die gamer die da seit jahren mitmachen, allerdings sehe ich ganz starke tendenzen weg von diesem konzept, es finden sich immer weniger konsumenten die bereit sind für diese spiele soviel geld auszugeben.
wenn das so weitergeht wird sich die spieleindustrie noch selber an die wand fahren.
Dort einfach die Spiele schon vorbestellen, die mann wirklich gern hätte. Dann gibts die für 30$ auch nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten ;)
.. schauts Euch da mal um. Hammer!
bedanken die mir ein spiel ein woche vor erstverkaufstag ermöglichen...
wobei diese groups nicht aus dem deutschsprachigen raum kommen...
kostenpunkt für einen verbatim double-layer dvd rohling 1,30 Euro...
wobei es ein spiel im jahr gibt das ich kaufe...
heuer hitman absolution...
langeweile...???
muß man hier die oben genannten sachen vorher durchlesen...
komplexe vorgänge werden einem hier abverlangt...
vielleicht bist du ein philosoph der auf die ungelösten fragen eine antwort suchst...
wie gesagt wenn alles zutrifft kann ich dir leider nicht weiterhelfen...
ich hoffe es hat dir trotzdem geholfen dein innerstes zu verstehen...
nach durchlesen meines textes bezweifle ich dies aber doch stark...
warum schreibe ich eigentlich hier...
weil die mittagspause habe ich scon hinter mir...
?????
ich habe mich fast von allen aktuellen spielen entfernt, weil ich einfach nicht die kohle aufbringen will. erst um 70 euro einen atuellen titel mit 10 stunden spielzeit und einer shitload bugs erwerben, und anschließend die zweite hälfte der story durch kostenpflichtige DLCs nachkaufen, am ende für den onlinemodus noch points kaufen, um einigermaßen konkurrenzfähige ausrüstung zu bekommen? nein danke, mass effect 3 war bis auf weiteres das letzte spiel. und da hätt ich nach dem illusive man aufhören sollen zu spielen.
€ 70 zahle ich oft nur für Special-Editions. Ansonsten warte ich, bis das Spiel günstiger wird oder vergleiche die Angebote. Von monatlichen Gebühren für Spiele halte ich absolut nichts. Ich würde ein Geschäft mit DLC begrüßen - aber hochwertiges DLC. Man kauft sich ein Spiel (so wie heute üblich) und kann es dann selber durch DLC erweitern.
Jedenfalls sind die Entwickler/Publisher gefragt - wenn sie gute Qualität abliefern, werden die Kunden sicher dafür "gerne" bezahlen.
Für Kinder oder Leute mit zu vielen Ausgaben wird es halt schwer werden - bzw. ist es heute schon schwer. Aber ich kann auch als Erwachsener keinen Ferrari besitzen. Man kann nicht alles haben.
Ein Addon ist in meinen Augen eine umfangreiche Erweiterung zum Hauptspiel. Siehe Diablo 2 mit Lord of Destruction oder Warcraft 3 mit The frozen Throne.
Ein DLC kann dies zwar auch sein, aber ein Mappack, Einzelmissionen, Outfits/Skins etc. sind für mich keine Addons.
Add Ons gibts ja heute auch noch. Was ich für meinen Teil beobachte, sind Add Ons umfangreicher, DLC können auch umfangreich sein, sind sie aber eigentlich nicht. Bei Mass Effect 2 sind die DLC Missionen ... zwar sehr gute Missionen, aber unter einem Add On würde ich dann doch mehr verstehen.
Ein DLC ist immer ein Kostennachteil, da DLCs nichts anderes als Kontent sind, der schon immer beim Spiel dabei war.
Nur jetzt zahlst du für absolut nichts anderes als eine unfertige Entwicklung extra! Und kannst diese Extras nichtmal weiterverkaufen.
Das ist schlicht Wahnsinn. Und Typen wie du, die für jede Wegelagerei auch noch dankbar sind, sind an dieser untragbaren Situation schuld.
also das auf dem pc die genrevielfalt größter ist, ist wohl nur ein schlechter scherz oder? mag sein, dass es gewisse genres gibt die mitunter nur auf den pc verfügbar sind, inzwischen beschränken sich aber die meisten pc-releases auf stragtegie- oder rollenspiele. die meisten teuren produktionen kommen für den pc gar nicht mehr raus.
außerdem muss man am pc um ein halbwegs gutes spielerlebnis zu haben weitaus mehr in hardware und updates investieren als auf konsolen die einmal gekauft mind. 5 jahre im einsatz sein können.
die nicht so tollen sachen kommen nur nicht mehr für den pc, weil da das publikum einfach älter und dadurch anspruchsvoller ist.
das einzigste game was mir auf anhieb einfällt das ich gerne spielen würde aber nicht kann ist red dead redemption.
ein halbwegs durchschnittlicher spiele pc kostet 5-700 euro und bietet mehr als ne poplige konsole die bei release genausoviel kostet.
nur kann man eben mit dem pc einen haufen mehr machen.
genrevielfalt is VIEL größer, allein schon die gratis online games, wo es durchaus brauchbaren stuff gibt. für ladenspiele würde ich sagen etwa ausgeglichen, jedes system mit seinen genre-schwerpunkten.
das mit der hardware war früher einmal. seit etwa 3-4 jahren bewegt sich die hardware viel schneller asl die software, man erreicht kommt mit einem 3 jahre alten mittelklasse pc heute noch ausreichende performence und sicher auch noch das nächste jahr. und in wleche updates muss man investieren?
ganz zu schweigen, dass man soundso einen Computer braucht, viele haben zwar nur mehr notebooks, aber auch sehr viele einen PC. da wäre einen ein zusätzlicher luxus.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.