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kute Schmerzen dienen dem Körper als Warnfunktion. Werden sie chronisch, können sie zu einer erheblichen und dauerhaften Belastung für die Betroffenen werden. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Frauen häufiger unter Schmerzen leiden als Männer. Forscher vermuten deshalb, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede in der Schmerzsensibilität gibt. Anscheinend haben die weiblichen Geschlechtshormone Progesteron und Östrogen hierbei einen wichtigen Einfluss und bewirken je nach Phase des Menstruationszyklus unterschiedlich ausgeprägte Schmerzmuster. Darauf macht das Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum aufmerksam.
Innovatives Schmerzmodell
Die Anästhesistin Christine Meyer-Frießem untersucht, ob Frauen auf einen speziellen Schmerzreiz in verschiedenen Zyklusphasen unterschiedlich reagieren. Darüber hinaus interessiert sie sich für bestimmte Horrmonkonstellationen, die diese Unterschiede eher begünstigen: "Möglicherweise gibt es also Hormonkonstellationen, die vor der Entstehung von chronischen Schmerzen schützen", erläutert Meyer-Frießem. Diese Erkenntnis könnte zukünftig einen neuen Ansatz für therapeutische Konzepte in der Schmerzmedizin bedeuten. Für ihre Forschungen wurde die Medizinerin mit einem Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet.
Im Rahmen eines innovativen humanen Schmerzmodells testet sie Probandinnen in unterschiedlichen Zyklusphasen auf ihre Schmerzsensibilität. Dabei wird durch elektrische Langzeitpotenzierung ein Schmerzgedächtnis simuliert und unter standardisierten Bedingungen die Stärke der Schmerzempfindung in verschiedenen Testungen untersucht. (red, derStandard.at, 21.5.2012)
US-Studie: Um die Auswirkung von Dronabinol oder gerauchtem Cannabis auf das Schmerzempfinden zu messen, hielten Probanden ihre Arme in vier Grad kaltes Wasser
Therapieentscheidungen bei chronischen Schmerzen sollten primär von der Ursache und nicht von der Schmerzstärke abhängen, ist der Wiener Mediziner Wolfgang Jaksch überzeugt
Mit steigendem Schmerzmittelkonsum erhöht sich das Risiko eines medikamentenbedingten Dauerkopfschmerzes - auch bei Kindern und Jugendlichen
Am Klinikum Klagenfurt werden individuelle Therapiepläne umgesetzt
Die Neurologin Ulrike Bingel plädiert dafür, den Placebo-Effekt beim Medikamentenwechsel gezielt zu berücksichtigen
Experte: Defizite in der Versorgung von Schmerzpatienten müssen beseitigt werden
Bereits geringe Überdosierungen bei Mexalen, Paracetamol und Co. können zu massiven gesundheitlichen Problemen führen
Mit experimentellem Ansatz von Wiener Wissenschaftlern nachgewiesen
Sorgsamer Umgang mit Medikamenten gefordert - Diätische Maßnahmen und Homöopathie bringen nichts
Tut Wachsen eigentlich weh? - Kinderärzte sind mit dieser Frage relativ oft konfrontiert
Menschen ohne Schmerzempfinden besitzen eine deutlich verringerte Lebenserwartung - Eine seltene Genmutation ist dafür verantwortlich
Zwei Drittel der Senoiren leiden unter chronischen Schmerzen - Eine gute Schmerztherapie erhalten sie selten
Für Patienten mit Nervenschmerzen sind Lidocain-Pflaster oft eine große Erleichterung - Forscher untersuchten nun die Pflasterwirkung
Einer Studie zufolge sind kleine operative Eingriffe deutlich schmerzhafter als große Operationen - der Grund dürfte in der unzureichenden schmerztherapeutische Versorgung liegen
Eine österreichische Studie konstatiert, dass eine sensorische Testung bereits vor dem Einsatz eines Capsaicin-Schmerzpflasters zeigen kann, ob die Behandlung erfolgreich sein wird
Die Österreichische Schmerzgesellschaft empfiehlt Opioide bei der Behandlung von alten Menschen mit chronischen Schmerzen
Schmerz zählt zu den häufigsten Ursachen für Krankenstände, Berufsunfähigkeit und Frühpensionen
In vielen Fällen ist eine medikamentöse Schmerztherapie nach dem WHO-Stufenschema nicht ausreichend - Die Plexus-coeliacus-Blockade kann Abhilfe schaffen
Oft fehlen den Fachärzten die Strategien, kritisiert Anästhesiologe Hans-Georg Kress und plädiert für eine Stärkung der Schmerzmedizin als eigenes Fach
Neu entwickeltes Gerät regt Nervenenden im Ohrläppchen an und verringert dadurch Schmerzen
Obwohl bis zu 75 Prozent der Erwachsenen an Kopfschmerz leiden, wird das Problem bagatellisiert - Zur Aufklärung soll ein Ausbildungstool beitragen
Laut einer neuen Studie mit Schmerzpatienten ist deren Wahrnehmung verzerrt - Schuld daran ist laut Forschern das Schmerzgedächtnis
Patienten nur schmerzstillende Medikamente zu verabreichen reiche zu kurz - Betrachtung der psychosozialen Lebensumstände wichtig
Mechanismus im Rückenmark lenkt von Schmerzreizen ab
Frauen sind schmerzempfindlicher und jammern mehr - Bei der Schmerzdauer sind Männer überlegen - Experten fordern genderspezifische Therapien
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