Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 700x703Die Preispolitik von Dropbox.
vergrößern 542x270Google Drive
vergrößern 700x309SkyDrive von Microsoft

iCloud von Apple
vergrößern 700x362SugarSync
vergrößern 700x620Box.net
Heutzutage stehen uns eine Vielzahl von Möglichkeiten offen, Informationen zu speichern. Langsam werden mobile Festplatten und USB-Sticks von "luftigeren" Methoden abgelöst. Der Cloud-Speicher ist eine Entwicklung, deren Vorteile viele bereits für sich entdeckt haben.
Für jene, die noch immer auf die Sicherheit externer Speichermedien vertrauen, sollten sich den Cloud-Speicher als eine weitere Möglichkeit vorstellen, um Sicherheitskopien ihrer Daten zu erstellen, allerdings auf einem abgelegenen Server. Hinzu kommt die Synchronisierung mehrerer Geräte. Während Google, Microsoft und Dropbox mit Angeboten um die Gunst der User eifern, wächst die Zahl der gespeicherten und geteilten Daten kontinuierlich an.
LeserInnen-Umfrage (Stand 12:00)
Die New York Times hat einen kleinen Leitfaden für die ersten Schritte beim Speichern in der Cloud erstellt. Diesen haben wir im Folgenden mit den Umfrage-Ergebnissen der beliebtesten Speichermethoden der Webstandard-UserInnen ergänzt. Von 497 abgegebenen Stimmen rangiert Dropbox mit 210 Stimmen auf Platz 1. Weit abgeschlagen liegt Google Drive (90 Stimmen), gefolgt von SkyDrive (59), iCloud (51), eigene Lösungen (38) sowie Box.net (12), Sugarsync (9), Ubuntu (9) und Wuala (9).
Mit jeweils einer Stimme wurde für folgende Anbieter gevotet: GMX Mediacenter, Amazon Cloud Drive, SpiderOak, Mozy, InSync, CloudMe, Teamdrive und ZumoDrive.
Dropbox
Der Online-Speicher von Dropbox ist vielen bereits ein Begriff. Zusätzlich zu Windows und Mac sowie Linux gibt es mobile Anwendungen für iPhone, iPad, Android und Blackberry. Als Anfangsstauraum gibt es 2 GB kostenfrei. Für jede erfolgreiche Empfehlung an einen neuen Kunden der kostenlosen Version erhält man weitere 500 MB gratis, wer Drobox Abo-Kunden liefert, bekommt eine entsprechend höhere Speicher-Prämie.
Die monatlichen Preise für die Speicher-Abos sind wie bei Microsoft höher angesetzt: 8 Euro für 50 GB, 16 Euro für 100 GB. Das "Team"-Abonnement umfasst 1 TB und bietet zentralisierte Verwaltung und Abrechnung. Mehr Informationen gibt es hier.
Dropbox hat einen guten Ruf, ist aufgrund der Nutzerfreundlichkeit und Verlässlichkeit beliebt, was auch die Befragung unter den WebStandard-LeserInnen zeigt. Vor kurzem wurden Foto- und Video-Upload-System überarbeitet und User können Inhalte von Kameras, Tablets und Smartphones hochladen. Dokumente können geteilt, aber nicht mit anderen gemeinsam zur gleichen Zeit bearbeitet werden.
Auf der Website können sich Interessierte eine Tour durch die Möglichkeiten von Dropbox ansehen.
Google Drive
Google Drive ist für jene interessant, die Gmail und Google Docs online nutzen. Anstatt sich Dateien per E-Mail mühsam hin und her zu schicken, können auf Google Drive auch große Dokumente hochgeladen werden. Um Fotos zu teilen, bietet Googles Picasa als entsprechende Plattform. Um in Google Docs Dokumente gemeinsam zu bearbeiten, ist eine Internetverbindung notwendig. Es gibt aber auch die Option, Dateien offline zugänglich zu machen. Dasselbe Dokument kann zur gleichen Zeit von mehreren Personen bearbeitet werden, während jede Änderung gespeichert wird.
Verfügbarkeit
Google Drive ist auf PC und Mac möglich sowie mit einigen Einschränkungen auch für Android. An den Apps für iPhone und iPad arbeitet Google bereits. Wer ein Betriebssystem nutzt, das Google Drive nicht unterstützt, dem steht die Web Version nach dem Login im Gmail-Konto zur Verfügung.
Fünf GB sind bei Google Drive kostenlos. Für 25 GB sind monatlich 2.50 US-Dollar (umgerechnet 2 Euro) zu berappen, 100 GB kosten umgerechnet 4 Euro, 200 GB kosten 8 Euro. Das größte Speicherplatzabonnement umfasst 16 TB und ist für 625 Euro zu haben.
Microsoft SkyDrive
Der Funktionsumfang der SkyDrive von Microsoft bietet alles, was ein Cloud-Speicher braucht: Speicherplatz, automatische Datensynchronisation, gemeinsames Bearbeiten, umfassende Zugriffsmöglichkeiten sowie Foto- und File-Sharing.
Für den Anfang gibt es sieben GB kostenlosen Speicherplatz, das laut Microsoft für 99,94 Prozent der Nutzer ausreiche. Das biete genug Platz für etwa 20.000 Office Dateien oder 7.000 Bilder. Poweruser können ausbauen: umgerechnet 8 Euro für 20 GB, 2 Euro für 50 GB und 40 Euro für 100 GB.
SkyDrive wird unterstützt von Windows und Mac, die Webversion ist auf SkyDrive.com zu finden. Microsoft hat auch SkyDrive-Apps für Windows, iPhone und iPad bereitgestellt. Voraussetzung ist auch hier die Registrierung bei Windows Live.
Einer der angenehmsten Aspekte des Cloud-Speichers von Microsoft ist die Tatsache, Office Dokumente nutzen zu können ohne die Dateien vorher umzuwandeln.
iCloud
Apple schenkt iCloud-Usern 5 GB Speicherplatz. Wer mehr Raum benötigt, zahlt jährlich 16 Euro für 10 GB, 32 Euro für 20 GB und 80 Euro für 50 GB. Das Jahres-Abonnement verlängert sich automatisch, muss also rechtzeitig (innerhalb der ersten 45 Tage nach Verlängerung) gekündigt werden, wenn kein Interesse mehr besteht.
Um alle iCloud-Funktionen nutzen zu können, ist Mac OS X Lion 10.7.2 und mobil iOS 5 notwendig. Für PC-Nutzer ist Windows Vista Service Pack 2 oder Windows 7 Voraussetzung. Zudem muss iTunes und das iCloud Control für Windows installiert werden.
Über die Online-Leitfaden bekommen User eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Installation. Eine Apple-ID ist auch hier notwendig.
Sugarsync
Sugarsync ist der Cloud-Speicher, der von allen die meisten Mobilgeräte unterstützt: Android, iPhone, iPad, Blackberry, Symbian, Windows Mobile und Kindle. Funktioniert auch auf Windows XP, Vista und Mac.
Kostenlos gibt es 5 GB Speicher. Ein Update von 30 GB kostet im Monat 4 Euro, 60 GB sind für 8 Euro zu haben und 100 GB kosten 12 Euro.
Das nützlichste Feature ist, dass man bestimmen kann, welche Dateien und mit welchem Gerät synchronisiert werden sollen. Gespeicherte Dokumente lassen sich offline bearbeiten, synchronisiert wird, sobald der User wieder online ist.
Box.net
Der Gratis-Speicher bei Box.net beträgt 5 GB. Ein zentrales Merkmal von Box.net ist abgesehen von seiner Bedienung, die komplett im Browser stattfindet, dass eine beliebige Anzahl von Dateien in das Privatkonto hochgeladen werden können. Die Dateien lassen sich - im Gegensatz zu anderen Diensten - auch mit nicht registrierten Usern teilen und bearbeiten. Die Verknüpfung über die OpenBox-API zu externen Webdiensten, unter anderem die Bildbearbeitungsplattform Picnik sowie Scribd, zählt zu einem weiteren Vorteil von Box.net.
Dokumente können mit Facebook-Kontakten oder via Tweet mit den Twitter-Followern geteilt werden. Features wie Massenuploads oder ausgefeilte Sicherheitsfunktionen gelten nur für die Business-Variante.
Abos
Wer mehr Speicherplatz benötigt, bezahlt pro Monat 8 Euro für 25 GB und 20 Euro für 50 GB. Das Firmen-Abo bietet für 3 bis 500 User 1.000 GB. Pro Nutzer werden 12 Euro fällig.
Wer noch mehr Cloud-Anbieter im Vergleich (zum Beispiel Ubuntu One, Strato und Wuala) benötigt, findet diesen auf Cloudsider.com.
LeserInnen-Frage: Welchen Cloud-Speicher nutzen Sie?
Welche Anbieter bei Cloud-Storage verwenden Sie und auf welche Kernbereiche legen Sie am meisten Wert? Wir freuen uns auf zahlreiche Posting. (ez, derStandard.at, 31.5.2012)
Aktuelle Aboangebote finden Sie auf derStandard.at/Abo
Software kann aus mehreren Quellen bereits jetzt dreidimensionale Karte mit "Präzision von Millimetern" entwerfen
Dem User muss nicht mehr gezeigt werden, wie ein Touch-Screen funktioniert
Mobile Geräte nicht für sommerlichen Freiluftbetrieb geeignet - Datenverlust droht ab 35 Grad
Wird mit Chrome 29 von Haus aus aktiviert - Soll signifikante Verbesserungen zu VP8 und H.264 bringen
Erste Spezifikationen bei US-Zulassungsbehörde aufgetaucht - Quad-Core-CPU und 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite
Nepomuk-Indizierung beschleunigt, weitere OpenGL-Verbesserungen - Zwei Jahre Support
Bis 2015 soll sich das schnelle WLAN als Standard durchgesetzt haben
Am 11. Juli will Nokia unter dem Motto "Zoom Reinvented" Neues zeigen
Vierbeiniger Roboter ist laut Forschern schnellster und leichtester in seiner Kategorie
Generalüberholung für Xbox Music, Auffrischung für den Store, Erweiterung für das Wetterprogramm
Trotz guter allgemeiner Performance überraschende Probleme beim Scrollen
"Textwasserzeichen" lassen schnellen Rückschluss auf Quelle zu
Umstellung auf eigene Server angelaufen - Update und neuer Login auf allen Geräten notwendig
Konzern erhielt vergangenes Halbjahr bis zu 10.000 Anfragen von US-Behörden
Wenn es um höchste Sicherheit, europäische Datenlokationen und perfekte Integration in Geschäftsprozesse für Unternehmen geht, dann bitte mal auf http://www.foliocloud.com schauen.
Wurden letzten Herbst von der Computerwoche als die beste Plattform im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet: http://www.fabasoft.com/de/fabaso... -2012.html
ist dem Standard leider nur einen Link wert, schade!
Ich würde es sehr begrüßen, wenn es darüber von Apo (der weiß wenigstens was er tut), einen Artikel gibt.
Clientseitig bereits verschlüsseln, sehr gute Integration bei Android, PC (nur da kann ich es sagen),.. etc etc.
endlich eine grosspackung bei der man wirklich sparen kann "...8 Euro für 20 GB, 2 Euro für 50 GB..."
da nehme ich natürlich die 50gb...
aber im ernst, der artikel ist derart oberflächlich, dass es eine schande ist. und so nebenbei wohl auch noch fehlerhaft.
gscheid, oder gleich bleiben lassen.
eigentlich nur, weils so einfach ist und auf überall funktioniert: unter Windows, Linux und Android, ausserdem ist das Webinterface auch ganz gelungen.
Wichtig ist mir da eigentlich die nahtlose Einbindung ins OS sodass es möglich ist per drag and drop Dateien hochzuladen.
Durch die ganzen Aktionen bin ich da mittlerweile auf 12 GB freien Speicher.
Wenn owncloud das auch genauso könnte würd ich vermutlich bald auf einen eigenen Server umsatteln, schaue da aber nur sporadisch ...
z.B. 2 TB Online Backup + 500 GB Storage um $12.99/Monat: https://www.asadrive.com/pricing.php
...hätte ich mir erwartet etwas über die Verschlüsselung zu erfahren. Jedes Service das die Daten lediglich bei der Übertragung verschlüsselt jedoch unverschlüsselt am Server ablegt ist nichts wert. Vor allem wenn man sich ansieht dass man auch Businesskunden anziehen möchte frage ich mich welche Firma irgendwelche Daten - heikel oder nicht - auf unverschlüsselten Servern in den USA ablegen wollen. Etwas das ich nicht mal als Privatkunde akzeptieren würde.
Ich besitze schon seit mehreren Jahren eine Windows-Live-ID und konnte mir damit die 25 GB Speicherplatz sichern. 11,5 GB habe ich bereits verbraucht, die Synchronisierung geänderter Dateien klappt schnell und zuverlässig. Ich kann SkyDrive weiterempfehlen.
* Kann beliebige Ordner zum Backup auswählen
* ...und syncen
* Clientseitige Verschlüssellung (unlesbare Daten für Betreiber)
* Alle OS + apt Repositories verfügbar
Verwende es seit 2 Jahre und bin sehr zufrieden.
Wer's probieren möchte:
https://spideroak.com/download/... d6fc8822b8
(mit 1GB extra)
oder ohne:
https://spideroak.com/
Ich benutze Google Drive zum schnellen Versenden von Dateien, Droplr zum Senden von Screenshots und kleinen ZIP-Files und SugarSync, um meine gesamte Musikbibliothek auf meinen beiden MacBooks (eines mit OS X Lion, eines mit Windows 7) und meinem Androiden zu syncen und bin sehr zufrieden damit :)
rapidshare ist doch nur was für Raubkopierer! Ich verwende RS schon lange als Online-Festplatte - ganz ohne Illegalitäten. Lästig ist halt dass auch RS die Daten nicht verschlüsselt ablegt - weswegen ichs clientseitig mache vor den Backups.
OwnCube (https://www.owncube.com)
Verwenden OwnCloud (OpenSource) als Software, Server stehen in der EU, bieten Multi-User-Accounts und v.a. unbegrenzt Speicherplatz (wenn man das will). Support ist top und zum Zeitpunkt meiner Bestellung waren die Preise unschlagbar.
Komisch aber, dass hier im Thread das Thema Verschlüsselung sehr kurz kommt. Ich persönlich würde vertrauliche Daten ja nie unverschlüsselt in irgendeiner Cloud speichern. Schon gar nicht, wenn ich nicht weiß, wo die Server stehen. Zum Verschlüsseln kann ich übrigens Duplicati (http://www.duplicati.com) empfehlen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.