A-Klasse: Fortschritt tröpfchenweise

21. Mai 2012, 16:58
  • Jede Menge Überraschungen bringt die Kooperation von Mercedes und Renault.
    foto: werk

    Jede Menge Überraschungen bringt die Kooperation von Mercedes und Renault.

Neue Motoren und Getriebe für die nächste A-Klasse von Mercedes

In Kürze wird Mercedes die neue A-Klasse präsentieren, doch einige Daten wurden vorab schon bekannt gegeben: Mit dem Sparsamsten, dem 180 CDI, ist es gelungen, unter die 100er-Marke beim CO2 zu kommen, auf 98 g/km. Der Motor hat 109 PS, entstammt der Kooperation mit Renault und hat exakt den gleichen Hubraum wie die Maschine im Dacia Lodgy.

Das dürfte aber eine der wenigen Gemeinsamkeiten sein. So hat der Mercedes etwa eine Start-Stopp-Automatik, die bis minus zehn Grad arbeitet. Der größere 2,2-Liter-Dieselmotor ist der erste, der bereits heute in der Lage ist, Euro 6 zu erfüllen, also strenge Abgaslimits, die 2015 in Kraft treten. Unter anderem gelingt dies mit einer zusätzlichen Abgasrückführung, die hinter dem Partikelfilter noch einmal Abgas abzweigt. Da dies mit 170 PS ein relativ starkes Aggregat ist, gibt es diesen Motor auch mit kürzerem Hub und 1,8 Liter Hubraum - in zwei Leistungsstufen: 109 und 136 PS.

Auch die Benziner haben alle Direkteinspritzung und Turboaufladung, was ein Leistungsspektrum von 122 bis 211 PS ermöglicht. Im Wesentlichen wurde die Einspritztechnologie aus der sechs- und achtzylindrigen S-Klasse auf die Vierzylinder übertragen. Zur Eindämmung der Vibrationen besitzt der 2,0-Liter-Motor zwei gegenläufige Ausgleichswellen, alten Ingenieuren als Lanchester-Ausgleich bekannt.

Als Automatik wird nun auch das neu entwickelte Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten, eine Technik, der man bisher eher reserviert gegenüberstand. Was Drei-Zylinder-Motoren angeht, ist das immer noch so, jedenfalls in Zusammenhang mit der A-Klasse. Aber wer weiß, welche Überraschungen die Kooperation mit Renault noch bereithält. (Rudolf Skarics, Automobil, DER STANDARD, 18.5.2012)

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Gibt's den Motor jetzt auch in einem Renault?

Namen sind Schall und Rauch

Noch nie hat dieser Sager so gegolten, wie heute bei den Automobilen.

Viele "deutsche" Auto´s werden nicht in D geb aut, mit Teilen, die nicht in D erzeugt werden. Nicht einmal der Lack kommt aus D.
Im Extremfall ist ein Mercedes/BMW etc. zu einem Drittel vom Hersteller, den das Auto trägt.

Im Übrigen ist es völlig egal, ob A-Dose oder B-Dose. Mit Mercedes haben diese Blechdosen nichts gemeinsam. Auch wenn darauf ein Sternderl und die Aufschrift Mercedes angebracht ist

Immerhin stehen versch. Firmen für verschiedene Ansprüche.

Ein Dacia wird nie die Anmutung eines Mercedes haben, auch wenn sie exakt gleichviel Hubraum haben.

den ansprüchen respekt verschaffen

die anmutung einer a-klasse war bisher nicht wirklich übewältigend und reihte sich ohne weiteres in die liga der massenabieter ein.
auch bei mercedes - zumindest bei den kleineren bis zu c - wird (oder wurde) zumindest ordentlich gespart.

A- und B-Klasse haben sicher nicht die Anmutung eines großen Mercedes. Ich weiß auch nicht was ihnen da eingefallen ist.

Ich selber fahre eine C-Klasse. Für mich besteht schon ein Unterschied zu anderen Herstellern. Angefangen bei den meist bei anderen verbauten Plastik-Alulook oder Plastik-Holzlook. Bei Mercedes ist es wahrscheinlich auch kein Bentley Holz, aber sicher nicht 100% Plastik.

bei mercedes sind es halt 90% plastik

Mag sein, und sicher nicht alles Perfekt (überhaupt seit dem Opel Look). Aber trotzdem um Welten besser als Ford, VW, Opel, Toyota usw..

Trotzdem gibt es auch bei Mercedes Verbesserungsbedarf, ganz stark sogar.

das meiste ist einbildung!

wenn sie ihr auto regelmäßig warten, dann hält es jahrzehnte, egal welche marke sie nehmen.

Ich glaub gar nicht das ein Mercedes länger hält als ein anderes Auto.

Meiner ist auch schon 7 Jahre alt, 150.000km usw., aber die Qualität innen ist schon etwas anderes als viele andere Autos in denen ich gesessen bin, selbst in der neuen C-Klasse (w204, vorFacelift).
Die Sitze sind nicht durchgesessen, kein Knarren im Auto, kein Taster wackeln oder zeigen Anzeichen das sie kaputt werden.
Wie das Konkret bei anderen Marken ist, weiß ich nicht, aber viele schrecken mich schon als Neuwagen ab (Ford zb).

die neue A-Klasse...

...ist kein Fort - sondern ein Rückschritt. Die hässliche B-Klasse überlebt u. die deutlich besser designte A-Klasse wird durch ein Modell ersetzt das japanischen od. koreanischen Autos wie ein Zwilling ähnelt. Nur - die sind billiger. Die jungen Käufer die man gewinnen will, werden lieber die billigeren Japse od. Koreaner kaufen, denn den teureren Mercedes werden sie sich nicht leisten können od. wollen. Ein klarer Fall von verfehlter Firmenstrategie...

.. liefert bereits komplette plattformen samt motoren an die schwaben (um nicht zu sagen fertig entwickelte autos frei haus):

- mercedes citan (der vaneo-nachfolger) ist ein renault kangoo (inkl. der meisten angebotenen motoren)

- nächster smart kommt auf twingo 3-plattform, einschließlich der motoren

.. und nun renault motoren für die a-klasse, deren enge verwandte auch bei dacia zum einsatz kommen...

für den oli k bricht gerade eine ganze welt zusammen und das sich in den sack lügen wird immer schwieriger. immerhin bleibt aber noch der stern auf der haube für die rettung des images!

Hat

das Renault wirklich nötig?

Renault mustert sich zum Top Motorenlieferanten für die Automobilindustrie. Respekt.
Bin gespannt wann BMW Motoren von Renault verbaut.
In meinem Suzuki Vitara war übrigens auch ein Renault Diesel verbaut. Kann mich nicht beschweren.

Wer übrigens einfach nur ein zuverlässiges und preiswertes Ding mit vier Rädern sucht, ist derzeit bestimmt mit dem 7500 € teuren Dacia Sandero am besten bedient. Natürlich auch mit Renault Motor:

http://www.dacia.at/media/pdf... andero.pdf

sind nicht sie der mit der kabellosen steckdose xD?

mercedes a-klasse mit renault motor !

da schau her :)

Und wie fährt sich nun die neue A-Klasse?

Technische Daten allein sind ja nur bedingt aussagekräftig.

Ich hatte nämlich letztes Jahr das äußerst zweifelhafte Vergnügen, 2-3 Wochen lang eine A-Klasse zu fahren. Und um es kurz zu machen: seither ist das Ding für mich das Anti-Auto schlechthin. Ein gefräßiges Vehikel, das zwischen 120 und 140 (am Tacho) NICHTS weiterbringt (bei durchgetretenem Pedal) und sich spätestens ab 160 (am Tacho, real waren es sicher weniger und gefahren auf einer DE-Autobahn) zwecks unruhiger Fahrweise quasi von selbst abriegelt (ich musste noch nie ein Lenkrad so lange - während der gesamten Autobahnfahrt - so festhalten).

Dabei hatte ich mich eigentlich gefreut, wieder einmal ein "Sternauto" zu fahren ... vielleicht klappt es nun besser?

Leider fangen die richtigen sterne erst bei E an...

Wie wahr! Schließlich kenne ich auch andere Modelle bis hin zu S und weiß, was so ein Sternauto alles können kann.

Dennoch hoffte ich, dass etwas Glanz der großen Geschwister auch auf die Buchstaben davor gefallen wäre. So jedoch habe ich die A-Klasse nicht als Einstiegs- sondern mehr als Abschreckungsklasse erlebt. Schade eigentlich.

Haben sie kontrolliert ob an der Hinterachse Räder montiert waren?

muss man sowas bei mercedes schon kontrollieren ?

Glaube ich nicht, aber bei Leihwagen würde ich das sehr empfehlen (speziell bei AVIS)

Im übrigen wirds langweilig wenn man Scherze erklären muss...

Doch, doch, war alles dran ;-)
Aber halt leider trotzdem enttäuschend, auch wenn mir klar ist, dass so kleine Leihautos selten stark motorisiert sind ...

also gleich einen Dacia kaufen. Der kostet 1/3, aber ...

Die A-Klasse WAR einmal ein innovatives Auto ...

... doch dann kam der "Elch-Test" !

http://www.welt.de/motor/art... amage.html

Zum Glück habe ich einen der ersten Serie. Da kann man auch mit lädierter Wirbelsäule einsteigen.

Ihre URL zeigt aber, dass Ihr A-Mercedes für 20% mehr Tote im Strassenverkehr verantwortlich ist.

Vor dem Elch-Test war was an der A-Klasse so innovativ?

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