Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Berichten zufolge erwägen Sony und Microsoft Systeme zur Blockade von Gebrauchtspielen für ihre nächste Konsolengeneration. Ob es sich dabei rein um Konzepte oder ernsthaft erwogene Maßnahmen handelt, wurde bisher von keinem der Konzerne kommentiert. Lediglich Sonys US-PlayStation-Chef Jack Tretton betonte, er persönlich wäre gegen derartige Systeme, könne gleichzeitig aber nicht für die japanische Führung sprechen. WedbushMorgan Analyst Michael Pachter warnte unterdessen nun die Konsolenhersteller, dass eine Gebrauchtspiel-Blockade der gesamten Industrie schaden würde.
"Ich denke, die Industrie würde zusammenbrechen. Ich denke, es wäre das Ende von Videospielen, wenn Next-Gen-Konsolen keine Gebrauchtspiele mehr unterstützen. Hört ihr, Sony und Microsoft? Ihr müsst Gebrauchtspiele unterstützen", sagt Pachter in der "Gametrailers"-Sendung "Pach-Attack".
Geringer Mehrwert
Eine derartige Blockade mache aus wirtschaftlicher Sicht wenig Sinn. Die Konsolenhersteller würden einen vergleichsweise geringen Anteil ihrer Einnahmen durch eigens produzierte Spiele generieren. Solch ein System würde also zum Großteil zum "Schutz" der Dritthersteller beitragen. Der Mehrwert sei aber auch hier zu vernachlässigen. "Was kostet es die Herausgeber, wenn Leute ihre Spiele eintauschen und andere gebrauchte Werke an Stelle neuer Games kaufen? Meiner Schätzung nach etwa fünf Prozent der Softwareverkäufe", so Pachter. Das läge daran, dass der Großteil des Absatzes eines neuen Spiels innerhalb der ersten zwei bis vier Wochen nach dem Marktstart stattfindet. Der Eintausch von Gebrauchtspielen würde in den meisten Fällen jedoch erst nach dieser kritischen Anfangszeit stattfinden. Während Konsumenten noch damit beschäftigt sind, ein Spiel zu beenden, würde also bereits der Großteil der Einnahmen generiert.
Geschäftsschädigend
Für die Plattformhersteller selbst sei zu bedenken, dass die Einführung eines solchen Systems zudem geschäftsschädigende Auswirkungen haben könnte. Würde Sony beispielsweise ein derartiges System einführen, könnte Microsoft im Handumdrehen Spieler auf seine Seite holen, in dem man einfach darauf verzichtet. Pachter zufolge seien beide Konzerne zu klug, um einen derartigen Fehler zu begehen. Auch seien sie nicht "böse" genug, um einander abzusprechen, was außerdem die Handelsaufsicht alarmieren würde.
Bestehende Maßnahmen
Während Maßnahmen zur Blockade des Weiterverkaufs von Spielen auf physischen Datenträgern diskutiert, ist zu bedenken, dass es bereits einige Methoden gibt, mit denen der Second-Hand-Markt eingeschränkt wird. Beispielsweise ist es Gang und Gebe, dass Download-Inhalte und -Games, egal ob auf der Konsole oder am Smartphone, nicht weitergegeben werden können und auf einzelne Nutzerkonten gesperrt sind. Ein anderer Trend ist der Online-Pass. Zahlreiche aktuell verkaufte Spiele setzen für den Online-Mehrspielermodus einen beigelegten Code voraus. Wird das Spiel weiterverkauft, muss der Käufer einen neuen Code beim Hersteller erwerben, will er über das Netz spielen. Für Entwickler ist dies eine Methode, um am Zweitmarkt mitschneiden zu können. (zw, derStandard.at, 21.5.2012)
Was halten Sie von einer Gebrauchtspiele-Blockade? Sagen Sie uns Ihre Meinung hier im Forum oder schreiben Sie uns auf Facebook, Google+ oder Twitter!
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!
"Wicked Paradise" soll Gegenpol zu hunderten gewaltvollen Shootern bilden
Unternehmen gibt keine klaren Aussagen zur Verwendbarkeit in nicht unterstützten Ländern
Waren in Experiment von Medizin-Uni durchwegs erfolgreicher als Nichtspieler
Mit welcher Konsole starten Sie in die nächste Videospielgeneration?
Sony sonnt sich im Jubel der Gamer, während Microsoft Spott erfährt. Doch noch ist nicht aller Tage Abend
Logitech soll als einer der ersten Hersteller Controller für Apples Smartphone bringen
Neben den Großen tummelten sich auch Independent-Entwickler auf der E3 2013
Was bieten die neuen Konsolen und was unterscheidet sie? Update: 18.6.
Eindrücke aus Los Angeles von der wichtigsten Games-Messe des Jahres
Beeindruckende Demo auf der E3 entführt in den letzten Teil der Serie
Luftunterstützung von Tablet-Spielern - Spiel aus dem "Tom Clancy"-Universum erscheint kommendes Jahr
Neue Sony-Konsole soll sich doppelt so gut verkaufen wie Microsofts Xbox One
Zahlreiche große Titel schaffen es allerdings nicht mehr ins Weihnachtsgeschäft
1992 steckte Infogrames den Spieler in ein verwunschenes Anwesen
Zu "Super Mario" und Co. gibt es weiterhin keine echten Alternativen
Neue Spielekonsole soll am asiatischen Markt erst 2014 landen
Deutliche Verbesserungen für Hardware und Firmware - Spieleangebot bleibt großes Sorgenkind
Die ersten großen Next-Gen-Titel im Überblick - Welcher ist Ihr Favorit?
Unternehmen weist Verdacht zurück - Reddit-Moderatoren entlasten den Konzern
haben wir diese Situation ja jetzt schon -- ein gebrauchtes/gelesenes e-Book kann man nicht weiterverkaufen (und ich spreche hier nicht davon, eine Kopie zu verkaufen). Bei Preisen, die vergleichbar mit der gedruckten Version des Buches sind (die sich gebraucht weiterverkaufen laesst), ist das ein signifikanter Nachteil. Ich glaube, solche Entscheidungen werden aus reiner Gier heraus getroffen, ohne die langfristigen Auswirkungen in Betracht zu ziehen.
*Trenchcoat aufklapp*
Also ich finde das so lächerlich - man versetzt dem eigenen Kunden eine schallende Ohrfeige, man fördert die Konkurrenz (denn "der andere macht das nicht" IST Konkurrenz!), man riskiert Wettbewerbs- und Marktmissbrauchsklagen quer durch EU und USA... wofür?
Um zu verhindern, dass die eigenen Produkte populärer werden, da sich die Leute nicht mehr die 20 "Nebenspiele" kaufen können, die die Softwareschmieden erst bekannt machen, und um den Leuten die Konsole zu vergraulen, die man ihnen aber doch verkaufen will.
dann gibts in meinem geschäft eben keine neuen "generationen" mehr,... aber eben auch nicht die "neuware" dieser generationen,... nebsbei blockieren hier auch viele groß-gebrauchthändler ala gamesstop, ect.
man sollte immer in betracht ziehen, dass diese "gebrauchthändler" auch neuware anbieten. wenn die grossen händler dann auf die neuwaren verzichten, schaut im endeffekt auch ein umsatzeinbruch für die "publisher" raus.
mir aber eigentlich eh wurscht - die besseren gewinnmargen stecken eh (noch) in gut erhaltenen nes/snes/n64/ps1/ps2/xbox klassikern.
Sarkasmus, much? Wenn einen plötzlich ein Spiel interessiert, das leider schon vor Jahren rausgekommen ist und neu nicht zu haben ist, kauft man es eben gebraucht! Solangs funktioniert ist mir schnurz, ob das Cover ein paar Kratzer hat. Ganz ehrlich, wen interessiert das, ob das Spiel gebraucht ist? Die Spielstände auf neuen Konsolen werden sowieso auf der eigenen Festplatte gespeichert.
warum spiele beim release um ~70€/spiel, anstatt 3 wochen später das selbe spiel um 35-40€ zu kaufen?
gamestop, xgames, pilko ect. haben zig filialen im in- und ausland... die verkaufen auch neuware - allerdings drohen sie bereits damit das nicht mehr zu machen, sofern deren geschäftsgrundlage angegriffen wird,...
abgesehen von den nachteilen, dass sie kein spiel mehr mit einem freund "tauschen" können, ist das einfach nur ein schuss ins knie der kompletten industrie,...
schneidet eh der staat schon genug mit - USt auf neue spiele, VoSt beim ankauf gebrauchter spiele + wiederumg Ust beim 2. verkauf von gebrauchten spielen.
klassich contentmafia halt,... selbe leistung aber öfter abcashen wollen. eigentum des käufers - fehlanzeige!
Wenn der größte Umsatz 2 Wochen nach dem Start ist (ähnlich wie im Kino), dann wäre es mal interessant welche auswirkung dieser Gebrauchtverkauf-Lock hätte auf die Spieler, die ihre DVDs weiterverkaufen.
Man muss ja auch betrachten, dass es viele Spieler gibt, die sich schnell nach Release das Spiel kaufen, durchzocken und gleich wieder weiterverkaufen, damit der Wert des Spiels hoch bleibt. Damit finanzieren sie ja praktisch das Spiel, denn ich würde diese Summe miteinrechnen beim Kauf von 60 Euro.
Wenn der Gebrauchtmarkt tatsächlich so groß ist, dann hätte dieser Effekt ganz sicher eine große Auswirkung!
ich kenne kaum jemanden der ein spiel kauft, sofort durchspielt, und wieder weiterverkauft.
das geht ja bei den meisten spielen schon rein zeitlich nicht, weil man ja auch noch beruf oder studium unterbringen muß, die freundin verschlingt auch zeit und wenn man kinder hat geht das noch weniger.
die einzigen die bleiben sind leute ohne arbeit, ohne sozialleben, manche schüler oder bummelstudenten......
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.