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Ricardo Moniz (Salzburg-Trainer): "Das Double ist ein Geschenk für immer. Das Höchste im Fußball ist ein Doppelerfolg. Wir haben zwei von drei Zielen erreicht, das ist gut. Alles ist zu einem guten Ende gekommen. Was meine Person betrifft, habe ich mich immer von allen Gerüchten distanziert. Wir haben jetzt nur drei Wochen Pause, dann gilt es sich wieder gut vorzubereiten."
Gerhard Schweitzer (Ried-Trainer): "Gratulation an Salzburg, sie haben ein sehr starkes Spiel gemacht und sind verdienter Cupsieger. Ich möchte unseren Fans ein großes Kompliment machen, sie haben für eine super Stimmung gesorgt. Wenn du in der zehnten Minute in Rückstand gerätst und gleich darauf auch noch das 0:2 bekommst, ist es natürlich doppelt schwierig. Wir haben aber den Infight gesucht und gefunden. Wir hatten einen Lattenkopfball und eine Großchance von Beichler, wenn uns da das 1:2 schon gelungen wäre, wäre mehr möglich gewesen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles probiert."
Stefan Maierhofer (Salzburg-Stürmer): "Ich bin hergekommen, um Titel zu holen, dass alles so perfekt läuft, ist unglaublich. Wenn die Rieder ein Tor gemacht hätten, hätte es noch einmal eng werden können. Wir waren in den ersten 15 Minuten tonangebend, dann hat Ried etwas die Oberhand bekommen. Wir hätten früher das 3:0 machen müssen, wenn du gewinnst, ist es aber egal. Es freut mich für die Mannschaft, dass wir uns selbst so belohnt haben und für den Verein Geschichte geschrieben haben."
Christoph Leitgeb (Salzburg-Spieler): "Wir sind alle sehr glücklich, haben unsere Ziele erreicht. Das Spiel war sehr ansehnlich. Jetzt gehen wir einmal auf Urlaub und dann müssen wir eine sehr gute Vorbereitung, um unser Ziel Champions League zu erreichen. Unsere beste Saison war es sicher nicht, es ist noch viel Luft nach oben."
Daniel Beichler (Ried-Spieler): "Die erste Hälfte haben wir komplett verschlafen. Wir haben zu viel Angst vor Salzburg gehabt, obwohl wir eigentlich nichts zu verlieren hatten."
Stefan Lexa (Ried-Spieler): "Wir waren am Anfang zu harmlos. Wir haben viermal mit einer 3-3-3-Formation gegen Salzburg nichts gewonnen, wir hätten es von Anfang an mit einer Viererkette versuchen sollen. Wie wir auf Viererkette umgestellt haben, ist es dann viel besser gelaufen."
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wenn man die neuesten
(von christian-SN-sprenger zur abwechslung wieder einmal freundlich-korrekt verpackten)
moniz-aussagen vorsichtig interpretiert, könnte man daraus ein bevor stehendes engagement von
nacer baracite
und möglicherweise sogar von einem weiteren
zentralen defensiv/offensiv-spielmacher
heraushören.
vorstellbar wäre es : denn sowohl leitgeb als auch
mendes zählen physisch bekanntlich nicht zu den
robustetsen bullenkickern.
und angesichts der langsam und geduldig 'ersessenen' CL-zukunftschancen
darf man in sachen kader durchaus auf ein wenig
zusätzliches 'stabilisierungspersonal'
mit internationalem zuschnitt hoffen.
dem big-boss sei dank...
noch sind keine 2 tage vergangen seit dem beeindruckenden double-gewinn der moniz-bullen.
man schlägt arglos die sportseiten der
Salzburger (!) Nachrichten auf
und findet dort statt der erwarteten positiv gestimmten nachbetrachtung
die von christian sprenger gefüllte BULLENSTALL-kolumne
so weit - so gut.
doch schon nach wenigen sätzen setzt sich die unterschwellig saisonbegleitende stichelei/zündelei des herrn redakteurs gegen moniz & co munter fort.
und mündet in dem unspektakulären wörtchen "bereits".
"hinter den kulissen analysiert BEREITS ein prominenter mann die stärken & schwächen des rb-fußballbetriebes."
moniz also schon wieder unter dem damoklesschwert eines potenziellen nachfolgers ?
nein !
man kann das ganze auch anders sehen, nachdem uns hier immer erklärt wird, wie unwichtig salzburg bereits ist u. nur mehr leipzig zählt, ist es doch erstaunlich, dass aber genau rbs analysiert wird. dafür ein experte wie houllier geholt wird um für sbg ein zukunftsmodell zu erstellen. oder zumind. die guten u. schlechten dinge zu analysieren um es in zukunft besser zu machen, um voran zu kommen!...
das sollte ein schlag ins gesicht aller sein, die uns immer einreden wollen, dass rbs bereits am abstellgleis is od. kurz vor der auflösung steht...;)
kein problem, wenn ein ausgewiesener experte
hier sein (fußball-)lebenslanges know-how einbringt !
ganz im gegenteil.
ein problem gibt's nur, wenn jemand mit einigermaßen subtilen
(aber durchaus effizienten) journalistischen mitteln von außen her ständig versucht
immer wieder aufs neue unruhe im vereinsgefüge
zu erzeugen.
und zwar auch dann, wenn die (auflagen-)strategische motivlage dafür klar und deutlich auf der hand liegt.
"hinter den kulissen analysiert bereits ein prom. mann die stärken u. schwächen des rbs-fußballbetriebs, gerard houllier, extrainer des franz. nt u. fc liverpool, soll für rbs ein konzept für die zukunft entwerfen..."
blablablabla...
hast recht, nur untergriffiges polemisieren...;)
Das ist der Unterschied zu Rapid, Austria, Sturm, ...
Moniz setzt als Ziel das höchste. Klar kann man dann auch höher scheitern, aber was bitte bringt es als 32-facher (lass mah mal das Gefassel von Rein-Wiener Meisterschaft) Meister, man möchte als Ziel einen internationalen Startplatz. Das wäre dann im Idealfall der 4. Ligaplatz. Ernsthaft? Mit der Einstellung sollte man am Besten gar nicht erst antreten.
Ja natürlich war das ein Ziel.
Auch wenns absolut unrealistisch und vermessen ist, aber hat nicht im Prinzip jede Mannschaft das Ziel, einen Bewerb an dem man teilnimmt auch zu gewinnen? Moniz sagt das halt, nicht wirklich typisch österreichisch, aber ich finds eigentlich ned so schlecht. Besser and hohen Zielen scheitern als mit kleinen zufrieden sein...
Irgendeine Analyse, ich glaub auf abseits.at, hats für die Meisterschaft gut auf den Punkt gebracht: Salzburg wurde deshalb verdienter Meister, weil alle anderen gar nicht wollten, sondern als Saisonziel immer nur die EL-Qualifikation verfolgt haben. Deshalb: Zu niedrige Ziele verhindern, dass man mehr erreichen kann.
Zu hohe können gleichzeitig aber auch blockieren, siehe Salzburg und CL-Einzug.
In Österreich hat man (international) schon Entschuldigungen für ein mögliches Scheitern parat, bevor das Spiel bzw. der Bewerb angefangen hat.
Moniz hat vor der EL gesagt, dass er die Gruppe gewinnen und zumindest aufsteigen will. Das ist dann auch gelungen, obwohl man sicherlich kein Aufstiegsfavorit war und aus Topf 3 gezogen wurde.
Siegermentalität hat nichts Negatives.
irgendwie ist mir der lexa während des spiels auf den geist gegangen, weil er bei jedem kleineren und größeren wickel dabei war. aber das interview nach dem spiel war sehr symphatisch. da geht im der leonardo an die gurgel, er lässt sich nicht wie 99 % aller anderen in der situation fallen und sagt auch noch, das entsteht in der emotion und gehört zum fußball dazu. respekt.
Naja, jedes Jahr kann das SPÖ-Farmteam auch nicht Meister werden. Da kann man noch so viel Steuergeld zuschanzen und Parteibonzen in den Verein stopfen.
Ich finde es sowieso besser wenn Vereine die sich normal finanzieren (wie zB Salzburg) die Titel holen.
Was man sich allerdings ganz sicher nicht kaufen kann, ist eine Orthographie, der man den Vorstadtpr0leten nicht daran ansieht, wie die Mehrzahl von "Titel" gebildet wird!
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