"Die Türkei antwortet nur mit Drohungen"

Interview | Markus Bernath
20. Mai 2012, 17:34
  • Christofias: "Wenn die Türkei unser Angebot annimmt, ist Zypern bereit, Kapitel zu 
öffnen."
    foto: dapd

    Christofias: "Wenn die Türkei unser Angebot annimmt, ist Zypern bereit, Kapitel zu öffnen."

Zyperns Präsident fordert mehr Kompromissbereitschaft von der Türkei und kritisiert, dass die EU die Last der Wirtschaftskrise auf die einfachen Leute abwälzt

Zyperns Präsident Demetris Christofias besucht derzeit Österreich. Zypern übernimmt am 1. Juli den Ratsvorsitz in der EU. Im Vorfeld des Besuchs sprach Markus Bernath in Nikosia mit Christofias.

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Standard: Sie haben angekündigt, keine zweite Amtszeit als Präsident anzustreben. Sie haben als Grund angeführt, dass es keinen Fortschritt in der Zypernfrage gibt. Sehen Sie sich gescheitert?

Christofias: Ich war noch nie ein ehrgeiziger politischer Führer. Die Umstände haben mich dazu geführt, dass ich im Jahre 2007/2008 meine Kandidatur angeregt hatte mit zwei wesentlichen Zielen, nachdem ich enttäuscht gewesen bin über den Stillstand in der Zypernfrage: das erste, dass wir aus der Ausweglosigkeit herausfinden und zu einem Ende der Besatzung und zu einer Vereinigung des Landes und des Volkes kommen. Das zweite Ziel, dass wir eine gerechte Gesellschaft schaffen zum Wohl der einfachen Menschen.

Wenn man verhandelt, braucht man den guten Willen von beiden Seiten. Im ersten Jahr meiner Präsidentschaft hatte ich einen Gesprächspartner, mit dem ich einige Gemeinsamkeiten erreichen konnte. Leider hat Herr Talat, der damals die türkisch-zyprische Gemeinschaft anführte, die Wahlen verloren. Es kam ein neuer Führer, der eine andere Philosophie hatte, eine Philosophie der zwei Staaten. Alles, was wir vereinbart hatten, nahm er zurück. Darin findet er Unterstützung bei der türkischen Regierung. Aus diesem Grund stehen wir nicht vor einer Lösung der Zypernfrage. Habe ich deshalb Misserfolg gehabt? Ich denke, Zypern hat keinen Erfolg gehabt, sich wiederzuvereinigen. Die Geschichte wird entscheiden, wer dafür verantwortlich ist.

Standard: Was bedeutet Ihre Entscheidung? Dass es keine Möglichkeit für eine Lösung der Teilung von Zypern gibt?

Christofias: Meine Entscheidung ist ohne Einfluss auf den derzeitigen Stand der Zyperngespräche. Herr Eroglu hat schon zuvor angekündigt, dass die Verhandlungen unterbrochen werden, weil Zypern am 1. Juli die EU-Präsidentschaft übernehmen wird. So äußert sich auch die türkische Regierung. Dabei wäre es eine gute Gelegenheit gewesen, sowohl die Verhandlungen in der Zypernfrage, als auch die Beitrittsverhandlungen der Türkei voranzutreiben. Bedauerlicherweise verhält sich die Türkei in dieser Frage arrogant.

Ich habe die Türkei schon mehrfach zu Beweglichkeit aufgefordert. In meiner Rede vor der UN-Vollversammlung habe ich gesagt, dass Zyperns Gasfunde auch den türkischen Zyprioten zugute kommen werden - natürlich mit der Lösung der Zypernfrage. Auch die Türkei könnte davon profitieren, sie antwortet jedoch nur mit Drohungen. Leider, sage ich. Ich habe erwartet, dass mit den inneren Erfolgen der Türkei, mit dem Umstand, dass das Militär an den Rand gedrängt wurde, mit dem Wirtschaftswachstum, mit dem Arabischen Frühling, für den sie als so etwa wie der geistige Vater angesehen wird, - ich habe erwartet, dass die Türkei nach alldem mehr Kompromissbereitschaft in der Zypernfrage zeigen würde. Dass sie die Verletzung des internationalen Rechts beendet. Statt dessen droht sie mit einem "Plan B", bei dem es um die Anerkennung und Aufwertung eines zweiten Staats auf Zypern geht. All dies hat mich dazu geführt, keine neuerliche Kandidatur anzustreben.

Standard: Die türkische Regierung kündigte auch an, die Beziehungen zur EU für die Zeit der zypriotischen Präsidentschaft "einzufrieren". Sie erkennt den Staat nicht an, dem Sie vorstehen.

Christofias: Die Drohungen der Türkei sind nicht etwas, das nur Zypern angeht, sondern alle 27 EU-Mitglieder. Die EU hat der Türkei bereits klar gemacht, dass es keine EU-Staaten erster oder zweiter Klasse gibt, die eine Präsidentschaft führen. Wir schätzen diese Haltung. Es geht um die Verteidigung der Werte der Union. Wenn die Türkei die Beziehungen einfrieren will, so ist das ihre Sache und nicht die Sache Zyperns. Wir können nur wiederholen: Wir sind bereit, guten Willen zu zeigen und auch einige Kapitel in den Beitrittsverhandlungen zu öffnen.

Ich habe im Sommer 2010 vorgeschlagen, den Hafen von Famagusta (im besetzten Teil der Insel, Anm.) unter der Schirmherrschaft der EU und unter der Verwaltung der UNO für die türkischen Zyprer zu öffnen - im Rahmen der UN-Resolution 550. Die würde die Restaurierung der Stadt und die Rückkehr ihrer Bewohner ermöglichen. Wenn die Türkei dieses Angebot annimmt, ist Zypern bereit, Kapitel zu öffnen. Das ist eine Win-win-Situation. Wir bringen kontinuierlich Vorschläge auf den Tisch, doch die Türkei nimmt sie aus Überheblichkeit nicht an.

Standard: Sie wären bereit, zum Beispiel das Energie-Kapitel zu öffnen...

Christofias: ...unter einigen Bedingungen. Die Bedingung ist, dass die Türkei die Umsetzung der UN-Resolution 550 für die Öffnung der Stadt Famagusta akzeptiert.

Standard: Griechische Zyprioten wäre es dann erlaubt, in die Stadt zurückzukehren?

Christofias: Natürlich. Sonst wäre es keine Win-win-Situation. Nur die Öffnung eines Hafens reicht nicht aus.

Standard: Die Türkei verändert sich, die EU, die arabische Welt. Wie lange aber kann Zypern noch mit seinem Status quo der ungelösten politischen Struktur leben?

Christofias: Wir wollen nicht, dass die unakzeptable Teilung der Insel fortbesteht. Das ist nicht zum Vorteil Zyperns. Deshalb sind wir auch den Weg gegangen zur Weiterentwicklung dieses Staates zu einer Föderation mit zwei Zonen, zwei Gemeinschaften. Wir hatten nie eine Föderation, die Zyprioten haben in allen Teilen der Insel gelebt. Aber diese Föderation muss ein Staat sein, mit einer einzigen Souveränität, einer Staatsbürgerschaft und einer internationalen Persönlichkeit. Das hat Herr Talat, der frühere Führer der türkischen Zyprer, auch akzeptiert. Der Status quo ist unannehmbar. Wir können nicht auch noch unsere Unterschrift darunter setzen.

Standard: Eine der wichtigsten Aufgaben Ihrer EU-Präsidentschaft wird die Finanzplanung der Union von 2014 bis 2020 sein. Wie werden Sie das Geld verteilen?

Christofias: Die Mittel für die soziale Kohäsion sind unsere Priorität. Die neue gemeinsame Agrarpolitik wird eine große Herausforderung sein, aber gemeinsam im Rat werden wird das meistern. Wir müssen für die Menschen in Europa arbeiten, nicht für die Staaten. Diese Art von Demokratie fehlt in der Union. Die EU hat bisher versucht, die Wirtschaftskrise zu überwinden, indem sie die Lasten auf die Schultern der einfachen Leute legte. Sie hat damit nur mehr Distanz geschaffen zwischen der Union und den Völkern.

Standard: Die Wähler in Griechenland haben mit großer Mehrheit gegen den Sparkurs gestimmt. Hatten sie Recht?

Christofias: Ich weiß nicht, wie ich gewählt hätte, wenn ich ein ganz normaler Grieche wäre. Die Situation ist unmenschlich: Leute, die nicht verantwortlich sind für diese Krise, müssen den Preis zahlen. Wir müssen das souveräne Recht der Griechen respektieren, über ihr Schicksal zu entscheiden. Ich würde wünschen, dass unsere griechischen Freunde kühl nachdenken und die besten Entscheidungen treffen. (STANDARD Printausgabe, 21.5.2012)

Zur Person

Demetris Christofias (65) gewann im Februar 2008 die Präsidentenstichwahl in Zypern mit 53 Prozent gegen den Konservativen Ioannis Kasoulides. 1989-2000 war Christofias Chef der kommunistischen Akel-Partei.

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Bitte bei diesem Artikel nicht vergessen, dass es sich um die Sicht des grich. zypr. Präsidenten handelt - also rein subjektiv ist.
Nicht vergessen, dass die Griechen den Annan-Kofi-Plan zur Wiedervereinigung abgelehnt haben, und für die grich. Zyprioten nur eine Maxime gilt: entweder ordnet sich der türk. Teil unter u verzichtet auf alle Rechte oder keine Wiedervereinigung.

Die Kurzfassung zur Lage. Nichts geschieht zufällig! Beste quelle ist immer noch das Österreichische Institut für Europäische Sicherheitspolitik. Dieser ist genau im Gegensatz des islamisch-türkischen Realitätsinnes angesiedelt

unter der offiziellen Internetseite des Instituts, findet jeder die Antwort die er braucht, ausgenommen die Nationalisten, die gerne ganz Europa unter dem Halbmond mit der Kugelkette am Bein sehen wollen.

http://www.aies.at/download/... kammel.pdf

Dabei sind diese Nationalisten, leicht an der Grundhaltung „alles ist türkisch“ zu erkennen, selbst Nachkommen derer die damals mit Gewalt türkifiziert wurden. Darum hiess es lieber Bergtürke und nicht Kurde, so lange Ankara an der Macht hängt, wird §301 gültig sein. Zum Islam gezwungene Kriegsgefangene die den Islamschwür geleistet haben um der Hinrichtung zu entkommen, kommen sich nun als die neuen Herren Europas vor. Die richtigen Türken hatten es nie nötig auszuwandern! Denkt nach!

Und keiner versteht ihr Posting..

Ich dachte in Sachen Nationalismus kann man die Europäer nicht übertreffen...

Wörter wie "Leitkultur" gibt es zb.nicht im Türkischen..

In manchen Postings wird hier offenbar ein Stellvertreterkrieg zwischen Türken und Griechen geführt. Wenn es hier schon so hitzig zugeht, wie sollen sich dann die Betroffenen einigen?

Und andauernd irgendeine Armenier-Debatte...

in diverse Türkei-Themen einzubringen zeigt die Absicht der User.
Gerade die Türken haben ja den höchsten Preis im Ersten Weltkrieg bezahlt, mit hohen Verlusten und das Osmanische Reich ist auch auseinandergefallen.

Da sollte man lieber nach Westeuropa schauen und den Kolonialismus mal wieder aufarbeiten.
Denn die Herren in Paris, London und Berlin haben diesen Dominoeffekt erst ausgelöst und bis heute steht hinter der Türkei eine Kraft, die Ankaras Mission unterstützt.

Die Türkei hat in der Vergangenheit die Kraftverhältnisse in Europa ausbalanciert und wird künftig wieder diesen Kurs beibehalten.

Im Magreb, auf`m Balkan, im Kaukasus und im Nahen Osten da geht kein Weg an Ankara vorbei.

"Kraftverhältnisse in Europa ausbalanciert"

Ja genau, die national-fundamentalistische Regierung der Türkei soll Frieden stiften.

Lernens Geschichte. Wo diese Ideologie an die Macht kam, wurden alsbald Angriffskriege geführt...

Das große Jammern der Europäer geht weiter...

Die gehören nicht zu Europa, das gefällt mir nicht, dies könnte besser sein, aber die Nase tief in andere Angelegenheiten reinstecken, das ist natürlich für Europa!

Wenn es eine Bedrohung für die Welt gibt, dann bestimmt nicht aus Anatolien.
Zypern ist so viel europäisch wie Israel, also gar nicht.
Die Türkei mit ihrer 3% geographisch schon mal drin, wobei wir wieder Europa klar definieren sollten, bevor wir jedes mal diese Universalbezeichnung anwenden.

Die EU hingegen wird es in paar Jahren in dieser Form sowieso nicht mehr geben.
Weiß nicht warum die grie. Zyprioten so `ne Klappe aufreißen?!
Israel ist nicht wahnsinnig und fordert das Unglück heraus, die Türkei ist nicht irgendein player hier.

Awa, der Christophias wieder. Von wegen er hat viel getan. Blabla. Und was war mit seinem Vorgänger Papadopoulos?

Der bekam schon Schaum vorm Munde, wenn er nur das Wort Türken gehört hat. Er hat 2004 zusammen mit der orthodoxen Kirche alles getan damit seine Landsleute mit Nein gegen den Annan Plan stimmen.

Ermüdend das Ganze.

Es kommt nur unter den folgenden Umständen zu einer "Vereinigung" zwischen Nord und Süd.

Wenn es opportun für alle Beteiligten (EU, Türkei, Griechenland, USA, Israel, Russland, diverse internationale Öl und Gaskonzerne) ist.

Dann wird es plötzlich sehr schnell gehen und alle werden sich wieder liebhaben

Ansonsten, bewegt sich keine Seite mehr. Weder der Süden noch der Norden.

Wissende Ignoranz

Wer der Völkermord an den Armenen bleibend und wissend ignoriert, gehört nicht zu Europa.

Thema verfehlt..??

Was hat das jetzt mit Zypern zu tun?

noch so ein Türkei-basher...

langsam wird,s lustig...

wenn eine lüge zu akzeptieren die ultimative voraussetzung ist um als "europäer" betitelt zu werden, dann bleibe ich gerne und für immer außerhalb dieses "elitären" klubs.

Gefahr aus Kleinasien

Das nationalistische Turkei kann man politisch nicht mehr trauen.

Unwissenheit

Es mag schon sein, dass Zypern ein Teil Asiens ist, die Mentalität jedoch der griechischen Zyprioten ist europäisch.

Falsche Lage

Zypern ist geschichtlich ein Teil Eurpoas.
Und daran wird sich nie was ändern können

geschichtlich sind wir viel mehr ein teil europas als die zyprioten jemals waren oder je sein werden.

"lernen sie geschichte!"

Keiner von beiden......

springt über seinen Schatten? Die Türkei im zuge der riessigen Gasvorkommen um Zypern schon gar nicht! Ihr Ziel war es von je her,auch aus dem Grund, nicht von der Insel zu weichen. Schon die Einwander aus Anatolien (v.d. Tr. Zyprioten nicht geliebt) beweisen die Taktik - Unterwanderung, Eroberung. Vorwand - zun Schutz der Tr. Zyprioten. Land in Besitz zu nehmen für die türkischen Ausdehnungsdrang. Die EU müss endlich handeln. Christofias hat vieles vergeblich versucht Die TR kürzlich schon mit Anektion gedroht! Die Israeli haben sich in Gr. Zypern arangiert u.andre - ansonsten hätte die TR schon längst die Waffen sprechen lassen. Es wird ein heisser Sommer Zypern TR und die EU - ich drücke für alle Zyprioten den Daumen....für Vernunft!

Die EU muss endlich...

ja ja alles klar....

Genauso wie sie(EU) im Balkan-Krieg quasi vor der eigenen Haustür gehandelt hat....
nehmlich nur zugeguckt hat, als tausende von
Bosnier massakriert wurden...

Und die EU-Griechen haben den Serben sogar fleissig mitgeholfen!

Also lassen sie das mit der EU und machen sich nicht lächerlich!!

Es war ein Fehler Zypern in die EU aufzunehmen.
Zypern liegt in Asien.

Ein bisserl amüsant, aber letztlich stumpfsinnig...

Tja, wozu noch weiter verhandeln, wenn die Türkei nicht bereit ist sich mit allen EU-Staaten friedlich zu stellen. Zypern gehört wiedervereint, und die türkische Minderheit kriegt ihre EU-gemässen Rechte.

Obwohl mit dem neubelebten Nationalismus in der Türkei und dem Wählerwunsch nach der Aufhebung von Staat und Religion wärs wohl besser, wenn die Türkei mit dem Iran eine eigene Suppe kocht...

niemand ist an einer wiedervereinigung interessiert.

die griechen haben nicht einmal das geld den norden zyperns nach einer wiedervereinigung zu administrieren.

also sein wir mal realisten und warten auf bessere zeiten um nochmals über die bedingungen einer wiedervereinigung zu verhandeln.

Schon jeder Volksschüler

wird das bestätigen können...

komischer jornalist!

was ist das für ein jornalismus? herrn bernath, warum kommen nicht fragen stellen wie: warum wollen die südzyprioten 20 tausend israelische soldaten in zypern stationieren? warum fliegen seit geraumer zeit israelische aufklärungsflugzeuge über den nordteil? warum hat man den annanplan nicht realisiert? warum kassiert man für den nordteil zyperns von der eu geld und wohing geht das geld hin?

herr bernath, sie haben die falsche berufung gewählt. gehens nach haus!

weil die Türkei ur darauf wartet, auch in Südzypern einzumaschieren

und die Zyprioten ganz genau wissen, dass auf Europa kein Verlass ist

Auch Zypern erkennt die Gefahren, welche von der Türkei bald ausgehen können. Steigender Nationalismus gepaart mit Fundamentalismus kann rasch auf eine Invasion des Hauptteils der Insel durch die Türkei führen.

Und somit haben diese Menschen auch das Recht, sich im Falle verteidigen zu können. Und wenn Israel der einzige Staat ist, der bereit ist Hilfe zu leisten, ist das ohnehin eine Schande.

Aber am Ende haben demokratische Staaten immer gegen jedweden Despotismus zusammengehalten...

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