Verhandlungsrunde zwei zum Lehrerdienstrecht

20. Mai 2012, 17:05
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Gewerkschaft fordert nach harmonischem Auftakt jetzt Nachbesserungen

Wien - Nach dem harmonischen Auftakt zu den Lehrerdienstrechtsverhandlungen geht die Gewerkschaft Montag mit der Forderung nach Nachbesserungen im 26-seitigen Regierungsangebot in die erste inhaltliche Verhandlungsrunde auf Beamtenebene. "Wenn die Bundesregierung es genauso ernst meint mit einem neuen modernen und attraktiven Dienstrecht wie wir, muss da noch ordentlich etwas nachkommen", forderte Chefverhandler Paul Kimberger (FCG) im Vorfeld.

"Genauestens analysiert"

Vergangene Woche wurde der von den Verhandlungspartnerinnen - Unterrichtsministerin Claudia Schmied, Finanzministerin Maria Fekter und Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek - überreichte Vorschlag von den Experten der Gewerkschaft "richtig auseinandergenommen und genauestens analysiert", sagte Kimberger. Resümee der Lehrervertreter: Das könne noch nicht alles gewesen sein.

Die angekündigten Supportsysteme und administrativen Entlastungen für Lehrer seien nicht erwähnt. Auch Thomas Bulant (FSG), Vizechef der Pflichtschullehrergewerkschaft, pocht auf eine Verankerung der Unterstützungssysteme. Aus seiner Sicht müsste im Schulunterrichtsgesetz festgehalten werden, ab welcher Schülerzahl und ab welcher Problemlage es Unterstützungspersonal gibt. (APA, nim, DER STANDARD, 20.5.2012)

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