Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Nach der schwächsten Handelswoche dieses Jahres und dem enttäuschenden Debüt von Facebook ist an der Wall Street Wundenlecken angesagt. Die Hoffnung auf eine technische Kurserholung ist unter Börsenexperten relativ schwach. "Der Markt ist extrem überverkauft", unterstreicht Larry McMillan, Präsident des Options-Analysehauses McMillan Analysis. "Trotzdem stehen alle großen Indizes weiter auf Verkaufen." Er geht zwar weiterhin davon aus, dass es auf kurze Sicht zu einer kräftigen Kursrally kommt. Aber diese werde wohl nur kurzlebig sein, der allgemeine Trend weise nach unten.
Schuldenkrise
Haupt-Stimmungstöter ist unverändert die europäische Schuldenkrise. Börsianer fürchten eine Eskalation durch einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone. Außerdem bereitet ihnen der spanische Bankensektor große Sorgen. Mit dem Thema Schuldenkrise beschäftigten sich am Wochenende die Staats- und Regierungschefs der acht etablierten Wirtschaftsmächte (G8). Bundeskanzlerin Angela Merkel sah sich auf dem Gipfeltreffen mit etlichen Forderungen konfrontiert, ihren Sparkurs durch kräftige Wachstumsimpulse zu ergänzen.
Daten über US-Immobilienmarkt am Dienstag
Da sich in den USA die Berichtssaison dem Ende zuneigt, fehlen an der Börse die Impulse, um die Probleme Europas in den Hintergrund zu drängen. Auch jüngste US-Wirtschaftsdaten lieferten eher den Konjunkturpessimisten neue Nahrung. In der neuen Woche stehen am Dienstag und Mittwoch Zahlen zum Immobilienmarkt an. Am Donnerstag folgen die Statistiken zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie den langlebigen Gütern, am Freitag eine Erhebung zum Konsumklima.
Risiko
Obwohl rund um den Globus viele Investoren auf ihrem Geld sitzen und händeringend nach Anlagemöglichkeiten suchen, trauen sich nur wenige aus der Deckung. "Wir hörten immer wieder den Refrain, dass die Welt mit Geld überflutet ist und die Märkte höher gehen müssen. Dann hieß es plötzlich, dass keiner ein Risiko eingehen will", sagt Derivatespezialist Peter Cecchini von Cantor Fitzgerald & Co. "Alles in einer Woche." Der S&P-500-Index verlor vergangene Woche 4,3 Prozent, der stärkste Rückgang in laufenden Jahr. Im Mai ging es bisher um 7,3 Prozent nach unten.
"IPO enttäuschend, aber Facebook ist klar Gewinner"
Das seit langem herbeigefieberte Glanzlicht sollte die Erstemission (IPO) von Facebook werden, eine der größten in den USA aller Zeiten. Doch der Marktstart wurde am Freitag zum Flop. Die Aktien des weltgrößten sozialen Netzwerkes im Internet schlossen nur 23 Cent über dem Ausgabepreis von 38 Dollar. Technikpannen bei den Orders von Kleinanlegern schreckten manche Investoren ab. Doch das muss nicht heißen, dass Facebook auf längere Sicht keine Erfolgsgeschichte am Aktienmarkt wird. Investmentstratege Randy Warren von Warren Financial Service verwies darauf, dass das Unternehmen in der jungen Branche der sozialen Netzwerke bisher beste Karten hat. "Ja, der IPO war enttäuschend, aber Facebook ist hier klar der Gewinner, und andere sind es nicht", führt Warren aus. (APA, 20.5.2012)
Link
Ein US-Restaurant blamiert sich zuerst im TV und dann mit beleidigenden Postings gegen Facebook-User
Russisches Roulette mit Facebook-Profilen löschte Nutzerdaten in einem von sechs Versuchen
Niederländische Forscher entwickeln Programm zur Entschlüsselung
Die Besessenheit mit dem Thema Essen kann zu Fettsucht führen, sagt eine kanadische Ärztin
Android-App in keinem Land unter den Top-100-Downloads - Wachstum flacht ab
Android-Launcher bisher rund eine Million Mal heruntergeladen
Verhandlungen über Erwerb des in Israel gegründeten Start-up - Verkehrs-App mit 40-50 Millionen Nutzern
Drei bis fünf Kontakte können gewählt werden, um den Account vor Fremdzugriffen zu schützen
Das soziale Netzwerk verspricht, interne Prozesse zu evaluieren und zu verbessern
Elf Polizeistreifen lösten die Versammlung auf
Großteil von Bezügen in Form von Sach- und Dienstleistungen
Online-Netzwerk im Land jedoch blockiert
Neuzugang Parse stellt Werkzeuge für Entwickler von Miniprogrammen bereit
Microblogging-Präsenz des Ex-US-Präsidenten begann ursprünglich mit Scherz
Laut Wired wird die doppelte Absicherung für Twitter-Accounts derzeit intern getestet
Zuckerbergs Unternehmen muss an Home noch viel schrauben, wenn es zur Zentrale für Facebook-Nutzer werden soll
Auch der Air-Desktop-Client und die Facebook-Integration werden eingestellt
Unklar, wie viele davon App tatsächlich nutzen - Bisher dominieren negative Bewertungen
Offizielles Logo und mehrere Icons erstmals seit Jahren überarbeitet
Verwaltungsratschef Eric Schmidt: "So funktionieren offene Systeme. Facebook hat die Regeln gelesen"
Ein Unternehmen, dass im Grunde mit Luft handelt, wird mit dem 100x seines derzeitigen Jahresgewinnes bewertet, und alle heulen. Obwohl, MZ wird wahrscheinlich nicht so traurig sein. Nur diejenigen, die dachten, sie könnten die Scheine gleich fürs doppelte an den Nächstdümmeren weiterverchecken.
jetzt muss fb vor allem: echtes geld verdienen, dividenden zahlen ...
mit einem "wir sind xxx wert weil wir yyy user-profile haben" kommt man nicht weit.
die frage ist, ob dies mit den jetzigen methoden funktioniert, oder ob man neue, evtl. für den user lästige "features" implementieren muss (spam, aggressive werbung, werbung in den mobilanwendungen).
und dann wirds interessant, wieviel von den yyy user-profilen eigentlich schon tot sind und wieviele man mit diesen neuen methoden "umbringt".
nicht ganz schluessig....
FB hat letztes JAhr 3.8milliarden USD eingenommen, profit 1 Milliarde. also echtes Geld scheinen sie ja schon zu verdienen.
und Dividende MUESSEN sie nicht zahlen, siehe Apple, die haben jahrelang keine gezahlt, obwohl sie enorme PRofite gemacht haben.
was natuerlich ein P/E von ueber 100 nicht rechtfertigen soll
mit dem profit ist der aktienkurs extrem überbewertet.
mit so einem überbewerteten aktienkurs wiederum wird die aktie im günstigsten fall mit einer gesamtentwicklung positiv mitschwimmen oder stagnieren.
genau das ist aber bei apple nicht der fall gewesen, eben weil sie massivsten gewinn machten waren die anleger mit dem daraus folgenden kursgewinn alleine zufrieden.
aus reiner barmherzigkeit kauft keiner aktien. die müssen schon mit anderen anlageformen konkurieren. sei es nun mit kalkuliertem kursanstieg oder mittels dividenden.
Facebook wird abziehen wie eine Rakete, da bin ich mir sicher!
Die sind doch allesamt nicht blöd und gehen nur an die Börse um eben schnell mal viel Geld zu verdienen. Wenn die so einen Start hinlegen dann wissen sie genau was sie tun. Die werden noch Zahlen vorlegen das uns schwindelig wird, und die es noch nie zuvor gegeben hat!
Abwarten ;-)
Wer bitte kauf so eine Aktie zu einem derart überteuerten Preis???
Noch dazu wo das internationale business von Facebook (ausserhalb der USA) auf sehr wackeligen Beinen steht, um nicht zu sagen illegal ist.
Facebook ist (um Steuern zu sparen) in Irland registriert und betreibt von dort das internationale business.
Doch, hält sich Facebook nicht an Irische, und auch nicht an die EU Datenschutzrichtlinien.
http://www.zdnet.co.uk/news/secu... ?s_cid=938
Eine Aktie zu einem überhöhten Preis zu kaufen (Aktienkurs im Verleich zum Jahresgewinn) von einer Firma deren Geschäftsgrundlage nicht juristisch abgesichert ist, halte ich für nicht sehr klug.
Denn jetzt hat Facebook eine Größe erreicht, wo das weitere Wachstum nur noch begrenzt möglich ist.
Das Problem von Facebook wird jetzt aber genau wie bei den anderen Börsennotierten Unternehmen werden: sie müssen die sog. "Phantasie" bedienen. Denn heut' zu Tage interessiert der aktuelle Umsatz und Gewinn viel weniger, als die Aussicht auf viel größere Umsätze und Gewinne.
Das solide und stabile Geschäft interessieren niemanden. Wenn der Gewinn nicht steigt, sinkt die Aktie.
Aktiengeschäft ist zu einem Kasino verkommen. Die ursprüngliche Idee der Investition in Unternehmen und dadurch mögliche Beteiligung an den Gewinnen sind passé.
Jetzt wird am "großen Rad" gedreht.
Ca. 15% der Anteile an Facebook sind an der Börse - Zuckerberg allein hält noch über 18%. Ihre Idee dass Zuckerberg schnell aussteigen wollte passt da nicht so recht ins Bild.
Das mit der "Fantasie" ist so: Wenn jeder heute _sicher_ wüsste, dass die Facebook nicht 104 Milliarden Dollar sondern 208 Milliarden Dollar wert ist wäre der Aktienkurs doppelt so hoch - und würde sich auch nicht ändern. Die "Fantasie" heisst, dass einige glauben dass FB mehr wert ist als 104 und andere Leute nicht. Die ersteren kaufen, die letzteren verkaufen.
Erwartete Gewinne spielen dabei in sofern eine Rolle, weil sie den Wert des Unternehmens bestimmen. Der Aktienkurs fällt wenn zu viele Leute glauben dass die Gewinne kleiner ausfallen als bisher erwartet.
Investoren steigen nicht ein weil sie tatsächlich der Meinung sind dass Facebook >100$/User wert ist, Investoren wollen ihr Geld vermehren!
Keinen Menschen interessierts was der tatsächliche Gegenwert ist oder ob die Firma in Zukunft tatsächlich mehr Wert sein wird, es ist nur interessant ob irgendwann jemand bereit ist noch mehr zu zahlen.
Theoretisch kauft man an der Börse Anteile an einer Firma. Und theoretisch Handeln auch Investoren nach den Aussichten der Firma.
Die Praxis hat uns allerdings belehrt dass der Mensch kauft um selber Profit zu schlagen, und mit einer Blase kann man schön Gewinne einfahren, wenn man früh genug aussteigt.
wären Sie jetzt reich. Statt dessen haben Sie mir ein rotes Stricherl gegeben, dafür bekommen Sie genau nichts.
2. Liegt der Kurs der FB-Aktie jetzt deutlich niedriger weil eben die zukünftigen Einnahmen (sprich: Umsatzprognose) von den Investoren deutlich niedriger eingeschätzt werden (auch durch Hinweise von Facebook selbst) - die interessiert sehr wohl der Gegenwert. Da helfen auch die vielen grünen Stricherl nichts die Sie dafür bekommen haben dass sich in der Praxis niemand für den tatsächlichen Wert der Firma interessieren würde.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaf... 72348.html
wie oft muss ich es den noch sagen...
Bei einer Blase auf fallende Kurse zu setzen ist nicht ratsam! Die Blase kann doch genauso 7 Jahre lang steigen, und ich persönlich weiß besseres mit Geld anzufangen.
Nehmen wir doch die US-Immobilienblase als Beispiel, da wusste vorher auch jeder dass sie die Preise nicht wert sind, aber sie wurden dennoch als "sicher" eingestuft, weil man davon ausgegangen ist dass es immer jemanden gibt der bereit ist mehr zu zahlen.
Der _aktuelle_ Gegenwert interessiert niemanden! Der fern zukünftige, durch Hühnerknochenwerfen bestimmte Gegenwert, den sich die bezahlten Anal-ysten ausdenken. Ja, der interessiert die Investoren.
1. Die, die gesagt haben Facebook ist beim Börsestart etwa 30% überbewertet haben Geld gewonnen. Die, die gesagt haben die Bewertung stimmt, haben Geld verloren.
2. Bei der Subprime-Blase in USA haben die gewonnen, die gesagt haben die Hausbesitzer können die Kredite nicht zurückzahlen (da hatten Leute mit dem Einkommen eines Kellners drei Villen auf Kredit gekauft - das konnte sich offensichtlich nicht ausgehen). Die anderen haben verloren. Wenn das anders wäre, wären nicht so viele Banken und Versicherungen in Schwierigkeiten geraten.
Hier noch ein Link für dich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%... b_(Keynes)
http://en.wikipedia.org/wiki/Greater_fool
Übrigens sind jene welche durch solche Methoden Geld aus der Tasche gezogen wird fast ausschlieslich Privatanleger und jenes Vermögen dass unter "Streubesitz" gehandelt wird.
Sprich: Geld fließt von den Kleinen zu den Großen Investoren, welche auch die Macht haben einen Hype zu erzeugen.
Im Casino gewinnt immer die Bank und an der Börse gewinnt immer der Großanleger - auch wenn Aktien laut Langzeitstatistik gewinnbringender sind als ein Sparbuch, so musst du jene Milliardäre wegrechnen die an dir verdienen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.