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Schwere Schäden in den Gemeinden Finale Emilia und Sant' Agostino
Erschütterung von 4,3 auf der Richterskala
Stärke 5,1 - Keine Verletzten - Vorerst keine größeren Schäden bekannt
100 beschädigte Kirchen in der Provinz Mantua, 45 in der Provinz Modena - Kirchengelder reichen nicht für Wiederaufbau
Geologen kritisierten mangelnde Vorsorge - Nachbeben über Monate hinweg möglich
17 Tote und 350 Verletzte -Monti verabschiedete Hilfspaket - Nationaler Trauertag am Montag
Kirchen und Monumente eingestürzt - Ausmaß der Schäden noch unklar
Erdstöße hatten eine Stärke von 3,2
Starkes Nachbeben schreckte Bevölkerung wieder auf
Monti stellt 50 Millionen Euro für Wiederaufbau zur Verfügung und wird von Obdachlosen ausgepfiffen
Premier ausgepfiffen - Nachbeben nehmen kein Ende, 5.000 Menschen sind obdachlos
Mehr als 100 Nachbeben - Menschen verbrachten Nacht in Notunterkünften - Italiens Premier Monti besucht betroffene Region
Das Epizentrum lag erneut in der Ortschaft Finale Emilia zwischen den Provinzen Modena und Ferrara
Erstes Beben nahe Bologna mit Stärke 5,9 hatte sieben Todesopfer und 50 Verletzte gefordert
Klar, ein Fabriksgebaeude stuerzt ein und alle Italiener nehmen es mit der qualitaet nicht so genau. Daraus leasst sich schliessen dass alle Oesterreicher ahnungslis und arrogant sind. Immerhin posten sie hier.
Ps. Ein erdbeben dieser staerke gab es in dieser region zuletzt vor ueber 500 jshren. Tektonisch ist es dort generell ruhig
.
Sie meinen, die Italiener hätten es verabsäumt, sämtliche bauwerke, die vor dem 21. jahrhundert errichtet wurden, abzureissen, und sie durch "erdbebensichere" neue gebäude zu ersetzen?
ja, möglicherweise kann man diesen "vorwurf" den Italienern machen ....
überall auf der Welt sollte man für ein Jahrtausenderdbenen, ein Jahrtausendhochwasser und Jahrtausendmetoritensicher bauen bloß um (äußerst unwahrscheinliche) Schäden etwas geringer zu halten.
Und dafür die dreifachen Kosten in Kauf nehmen?
PS: Wir sprechen hier nicht von einer besonders gefährdeten Zone.
"Er wurde in der Mitte förmlich auseinander gerissen."
Freilich in ÖSTERREICH würde noch das eine oder andere Zusatzattribut stehen.
Trotzdem ist das "förmlich auseinander gerissen" ein Witz. Liest sich wie der Pressetext eines Emmerich-Films.
Naja, mich wundert der einsturz moderner gebäude gar nicht, die haben noch nicht bewiesen, dass sie 600 jahr durchhalten. Starke mittelalterliche festungen, die gegen wiederholten kanonenbeschuss an derselben stelle verstärkt wurden, halten solche erdbeben in der regel schon aus, was bei denen umfällt, sind die oberen teile, wo die ziegelwände dünner werden, vor allem bei türmen, ein paar holzwürmer in den boden&deckenbalken, und es rumpelt beim nächsten starken naggler.
Noch dazu gibt es so ungute angewohnheiten, dass baumeister wegen modernen stiegen tragende hauptbalken durchsägen...
*besitzerin eines morschen 600 jahre alten 4-stock-'turmes' mit einem verdächtigen riss in einer erdbebenzone*
ist halt alles erdbebenzone und mit dieser großen historischen bausubstanz passiert auch immer relativ viel, wenn der boden wackelt. problem ist halt, dass die italiener trotz des wissens darum absolut nichts tun, um auch nur minimal für ernstfälle vorbereitet zu sein. bertolaso, der chef des zivilschutzeshat sich bereichert in seiner position, die "erdbebensicheren" gebäude sind es nicht, und wenn es dann einmal ordentlich kracht wie in l'aquila, räumt man die altstadt, die leute kommen, wenn sie glück haben, in holzhütten unter, zum sanieren fehlt das geld, weil das fehlte ja auch schon bei der vorsorge!
1.) Wie macht man ein historisches Gebäude erdbebensicher!?
2.) Die Gebäude haben ja offensichtlich mehrere Hundert, manche über Tausend Jahre problemlos überstanden. Auch bei uns ist NICHTS gegen so seltene Naturereignisse abgesichert. KEIN Gebäude in der Umgebung von Altlengbach, wo vor einigen hundert Jahren ein verheerendes Erdbeben - das stärkste das je in Österreich beobachtet wurde - stattfand, ist auf Erdbeben bemessen.
Italien tut sehr viel für den Zivilschutz. Nur haben die halt ungleich größere Probleme als wir.
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