Bilder der Zerstörung

Ansichtssache | 20. Mai 2012, 10:33

Schwere Schäden in den Gemeinden Finale Emilia und Sant' Agostino

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foto: epa/elisabetta baracchi

Feuerwehrmänner löschen einen Brand in der 16.000-Einwohner-Gemeinde Finale Emilia in der Provinz Modena, wo das Epizentrum des Bebens lag.

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Immer ein ganz schlechtes Zeichen, wenn so viele historische Gebäude betroffen sind.
Natürlich werden die im Alter nicht stabiler, aber meist heißt das vor allem, dass es etliche Jahrhunderte kein so starkes Beben gegeben hat.

dass italiener es mit der qualität nicht so genau nehmen

daüber witzelt man ja schon länger.

aber dass ein beben der "stärke" 5.9 im 21. jhdt. immer noch solche schäden anrichten kann, ist ja wiklich nur mehr lächerlich.

Klar, ein Fabriksgebaeude stuerzt ein und alle Italiener nehmen es mit der qualitaet nicht so genau. Daraus leasst sich schliessen dass alle Oesterreicher ahnungslis und arrogant sind. Immerhin posten sie hier.

Ps. Ein erdbeben dieser staerke gab es in dieser region zuletzt vor ueber 500 jshren. Tektonisch ist es dort generell ruhig

Sie Vollkoffer! Ihnen ist aber schon aufgefallen, dass die meisten Schäden an historischen Gebäuden aufgetreten sind!

"aber dass ein beben der "stärke" 5.9 im 21. jhdt. immer noch solche schäden anrichten kann, ist ja wiklich nur mehr lächerlich"

.
Sie meinen, die Italiener hätten es verabsäumt, sämtliche bauwerke, die vor dem 21. jahrhundert errichtet wurden, abzureissen, und sie durch "erdbebensichere" neue gebäude zu ersetzen?

ja, möglicherweise kann man diesen "vorwurf" den Italienern machen ....

Angesichts des Inhalts ihres Postings bin ich erstaunt, dass sie überhaupt des Schreibens mächtig sind.
Es gibt wohl tatsächlich keine Grenze nach unten...

das ist bei den alten Bauten durchaus verständlich

bei den neuen wie der Keramikfabrik, wo ein Stahlskelettbau mit relativ geringen Fassadenplatten bekleidet, hingegen nicht.

Sie meinen

überall auf der Welt sollte man für ein Jahrtausenderdbenen, ein Jahrtausendhochwasser und Jahrtausendmetoritensicher bauen bloß um (äußerst unwahrscheinliche) Schäden etwas geringer zu halten.

Und dafür die dreifachen Kosten in Kauf nehmen?

PS: Wir sprechen hier nicht von einer besonders gefährdeten Zone.

da

sind jetzt die kunsträuber am werk, bei den hist. gebäuden.
und beim rathaus verbrennens finanzakten.

Und lustig auch, dass die offensichtlich neuere Keramikfabrik die ärgste Ruine ist.

Im Vergleich zu vielen historischen Gemäuern - von wegen mit der Baumafia haben die Einstürze nix zu tun.

waere die wortwahl "bemerkenswert" nicht eher angebracht als das wort "lustig"?

Mit "bemerkenswert" haben sie recht - und ich habs auch so gemeint.

Umgangssprachlich sagt man jedoch immer wieder zu Merkwürdigem auch "lustig".

ich sehe,

sie gehen in sich.

Bild 4: Privatsphäre ade!

;D

ÖSTERREICH wir kommen!

"Er wurde in der Mitte förmlich auseinander gerissen."

Freilich in ÖSTERREICH würde noch das eine oder andere Zusatzattribut stehen.
Trotzdem ist das "förmlich auseinander gerissen" ein Witz. Liest sich wie der Pressetext eines Emmerich-Films.

arme schweine

die in der Keramikfabrik. Um 4:04 noch in der Arbeit und dann bricht dir die Hüttn überm Schädel zam. Mein Beileid.

was heisst noch? waren vllt nachtwächter

Gerade dann. Um 4:04 dämmerts eh schon.

Naja, man kann auch nicht wirklich etwas dagegen tun, außer bei Neubauten darauf zu achten, dass diese erdbebensicher gebaut werden.
Sämtlich Altbauten zu sanieren ist schon sehr utopisch.

Naja, mich wundert der einsturz moderner gebäude gar nicht, die haben noch nicht bewiesen, dass sie 600 jahr durchhalten. Starke mittelalterliche festungen, die gegen wiederholten kanonenbeschuss an derselben stelle verstärkt wurden, halten solche erdbeben in der regel schon aus, was bei denen umfällt, sind die oberen teile, wo die ziegelwände dünner werden, vor allem bei türmen, ein paar holzwürmer in den boden&deckenbalken, und es rumpelt beim nächsten starken naggler.

Noch dazu gibt es so ungute angewohnheiten, dass baumeister wegen modernen stiegen tragende hauptbalken durchsägen...

*besitzerin eines morschen 600 jahre alten 4-stock-'turmes' mit einem verdächtigen riss in einer erdbebenzone*

Naja, man kann auch nicht wirklich etwas dagegen tun, außer bei Neubauten darauf zu achten, dass diese erdbebensicher gebaut werden.
Sämtlich Altbauten zu sanieren ist schon sehr utopisch.

= Re: alla riscossa

Manchmal ist das Worldwideweb gegen mich... ;)

in italien

ist halt alles erdbebenzone und mit dieser großen historischen bausubstanz passiert auch immer relativ viel, wenn der boden wackelt. problem ist halt, dass die italiener trotz des wissens darum absolut nichts tun, um auch nur minimal für ernstfälle vorbereitet zu sein. bertolaso, der chef des zivilschutzeshat sich bereichert in seiner position, die "erdbebensicheren" gebäude sind es nicht, und wenn es dann einmal ordentlich kracht wie in l'aquila, räumt man die altstadt, die leute kommen, wenn sie glück haben, in holzhütten unter, zum sanieren fehlt das geld, weil das fehlte ja auch schon bei der vorsorge!

1.) Wie macht man ein historisches Gebäude erdbebensicher!?

2.) Die Gebäude haben ja offensichtlich mehrere Hundert, manche über Tausend Jahre problemlos überstanden. Auch bei uns ist NICHTS gegen so seltene Naturereignisse abgesichert. KEIN Gebäude in der Umgebung von Altlengbach, wo vor einigen hundert Jahren ein verheerendes Erdbeben - das stärkste das je in Österreich beobachtet wurde - stattfand, ist auf Erdbeben bemessen.

Italien tut sehr viel für den Zivilschutz. Nur haben die halt ungleich größere Probleme als wir.

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