Villacherin in Triest lebensgefährlich am Hals verletzt

19. Mai 2012, 14:13
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Erste Meldungen gingen von Messerattacke aus

Eine Villacherin ist in Triest lebensgefährlich verletzt worden. Entgegen erster Meldungen könnte sich die Frau auch durch einen Sturz verletzt haben anstatt mit einem Messer attackiert worden zu sein. Die Frau, die Joggingkleider trug, wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus Cattinara eingeliefert, wo sie einer komplizierten Operation an der Luftröhre unterzogen wurde.

Die Frau wurde nach Polizeiangaben mit schweren Verletzungen am Hals unweit der Küstenstraße gefunden, die die Ortschaft Sistiana mit dem Zentrum der Hafenstadt verbindet. Die 40-Jährige war auf einem steilen Wanderweg unterwegs, der zum Meer führt.

Auf dem Wanderweg wurden Blutspuren gefunden. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich die Schwerverletzte noch den steilen Weg hinauf schleppte, um nach Hilfe zu rufen. "Wir hoffen, dass wir bald mit der Frau sprechen können, damit sie uns Hinweise für die Ermittlungen geben kann", sagte der Polizeifunktionär Mario Bo. Nicht ausgeschlossen wird, dass die Frau gestürzt sein könnte und sich mit den Metallseilen eines Drahtgitters entlang der steilen Wand des Küstenwegs am Hals verletzt habe. (APA, 19.5.2012)

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