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Pizza bleibt der Renner für Boten. Jungunternehmer schneiden sich bis zu einem Zehntel vom Geschäft ab.
Seine Landsleute feiern ihn gerne als Selfmademillionär und scheuen auch vor kühnen Vergleichen mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nicht zurück. Konkurrenten nennen ihn einen mit großer Klappe, der laute Töne spucke, statt Taten zu setzen. Jitse Groen selbst hält von beiden Klischees herzlich wenig. Er führe ein ganz normales Leben; dass das Geld dabei mehr geworden sei, wundere ihn eher, als dass es ihn stolz mache. Und ernst genommen werde man ohnehin nur mit Investoren an der Seite. Er habe sich eben erst sehr spät dafür entschieden.
Umsatz von rund 100 Millionen Euro
Groen startete mit 21 eine Online-Plattform für Restaurantbestellungen. Heute ist er 33, in elf europäischen Ländern aktiv und fährt für Wirte einen Umsatz von rund hundert Millionen Euro ein. Mittelfristig soll er auf 250 Millionen wachsen. Gewinn mache er schon seit zwölf Jahren, versichert er im Gespräch mit dem STANDARD.
Unzählige Mitstreiter
Die Idee ist simpel und zieht unzählige Mitstreiter an: Eine Website vernetzt Hungrige mit den Lieferservices der Restaurants. Statt sich von Flyern inspirieren zu lassen und zum Telefon zu greifen, lassen sich Gerichte und Getränke per Mausklick ordern. Bewertungen anderer User dienen als Wegweiser für Lokale im Umkreis der erwünschten Postleitzahl.
25 Prozent bestellen über das Internet
Der Vorteil für Wirte: Auch unscheinbaren Kneipen weitab vom Schuss und ohne Werbebudget eröffnet sich ein riesiges Kundenpotenzial. Für Online-Vermittler wie Groen fallen acht Prozent des Bestellumsatzes ab. Zehn bis 25 Prozent der Essensorder rund um Pizza, Sushi und Schnitzel laufen aktuell übers Internet. Doch irgendwann werden es 90 Prozent sein, hofft Groen, worin für ihn der Reiz der ganzen Sache liege. Marktforscher würden dem Geschäft in Österreich schon jetzt ein Gewicht von 150 Millionen Euro geben.
Auf Kundenjagd in Österreich
Unter Groens Dachmarke Takeaway läuft auch die Domain Lieferservice. Mit ihr will er nun in Österreich um Kunden jagen. Etliche der vom Investor Prime Ventures lukrierten 13 Millionen Euro sollen hier investiert werden, sagt er. "Ich will Marktführer werden."
Netkellner als Pionier
Was die Konkurrenz mit Kopfschütteln quittiert und ins Reich der Träume abtut. Pionier waren hierzulande zwei ungarische Studenten, die 2003 mit dem Netkellner loslegten. "Sie haben hier den Boden für die Branche aufbereitet", sagt Marketingchefin Zita Uzsoki. Dann seien internationale Investoren aufgetaucht. Mit neuem Design und System will man verlorenes Terrain zurückholen.
Mjam Willessen als Marktführer
Aufgetaucht ist Angelo Laub mit Mjam, er fusionierte mit Willessen. Mit gut 600 Restaurants im Angebot sieht sich der 29-Jährige nun als Marktführer in Österreich und Groen lediglich auf Platz drei. 2001 habe er erstmals Gewinne erzielt. Mehrheitseigentümer sind Schweden, die im April von Lieferheld geschluckt wurden: Deutsche, die wiederum der Handelsriese Tengelmann finanziert.
"Die Kunst ist es, damit Geld zu verdienen."
Mit starken Partnern im Rücken werde er die Rolle des Branchenprimus sicher nicht abgeben, sagt Laub. Kunden, die sich einmal für eine Plattform entschieden, blieben dabei. Auch wenn alle paar Monate ein neuer Anbieter auftauche - "ich habe allein seit 2008 zehn kommen und gehen sehen". Einig sind sich Groen und Laub ob einer baldigen Marktbereinigung. Und dass das Geschäft einfacher klinge als es sei. "Die Kunst ist es, damit Geld zu verdienen."(Verena Kainrath, DER STANDARD, 19.5.2012)
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Wäre prinzipiell alles sehr praktisch, ABER:
Ich kann hier aus ca. 25-30 Lieferdiensten wählen, keiner dieser Mjam, Willessen etc. Dinger hat aber mehr als 5-6 davon im Angebot.
Solange sich das nicht ändert, nutze ich die Dienste logischweise sehr selten.
Naja, Pionier. Mich nervt thuisbezorgd.nl (wie es hier in NL heißt) eher: überall Werbung und Productplacement. Bestellt hab ich noch nix bei ihnen, aber das Geschäftsmodell ist nicht grad das sympathischste. Laut meinem alten Pizzalieferanten in Wie Mariahilf, verlangen sie schon einmal ein paar hundert Euro "Einschreibgebühr" + Prozent von jeder Bestellung. Da bleibt v.a. der Produzent auf der Strecke, sonst nichts!
jaja - der netkellner. die haben dann nach monaten 2mal bei mir angerufen - "wieso ich nicht mehr über die plattform bestelle" - das allein ist schon eine frechheit ...
guter rat - bestellts bei den lokalen direkt. so schwer ist das nicht ...
...erstmal die Lokale kennen.
Ich bestelle aber zugegebenermaßen auch nur mehr selten bei Netkellner, seit mal ein Essen nie geliefert wurde. Als ich mich dann bei netkellner beschwert hab, haben die gemeint, sie können nix dafür, das Lokal wäre Schuld. Das ist mir aber als Kunde genau wurscht...
Mittlerweile verwende ich meistens willessen.at und bin sehr zufreiden.
erstmal persönlich probe-essen und in zukunft bestellen sollte auch nicht so schwer sein;
habe gerade geschaut, was lieferservice so im programm hat in meiner umgebung: da sind die füchterlichsten buden genauso gelistet wie die einzigen zwei lokale, wo die qualität wirklich gut ist; bei den restlichen 56 gefundenen ekelt es einem - wenn man das lokal von innen oder gar die küche kennt;
und auf userbewertungen kann man sich nicht velassen, da einerseits vom betreiber geschönt, sich andererseits viele mit absolutem fraß zufriedenzugeben scheinen...
http://www.merkurdirekt.at/index.htm
Merkur biete das Service eigentlich schon lange an. Meine Freundin lässt sich auch alles vom Bipa nach Hause schicken. Es gibt schon einige Möglichkeiten. Amazon fällt mir da auch noch ein.
durch die zeitersparniss die du durch so einen zustellservice hast, hast du meistens auch schon die zustellgebuehren wieder herinnen.
ausserdem fallen die impulsivkaeufe weg die man sonst beim normalen einkaufen hat (und die wahrscheinlich auch mindestens so hoch sind wie die zustellgebuehren)
Wenn sie Erfolg in Österreich haben wollen, würde ich zuerst empfehlen http://www.lieferservice.at/images/ic... ang_de.gif auf http://www.lieferservice.at/images/ic... ang_at.gif zu ändern. Die deutsche Fahne auf der Hauptseite ist wirklich unpassend.
mein problem ist mit dem direkt bestellen dass viele der lieferanten zwar mein bezirk als zustellgebiet eingeben und dafuer werbung machen, dann aber doch nicht liefern wollen, weils denen zu weit ist, dabei wohne ich in der mitte des bezirks. das erste mal kamen die erst nach 2,5 stunden nach mitternacht mit guter ausrede, aber essen war doch super also bestellte ich das zweite mal, zuerst will der gar nicht liefern, dann doch - 2 h lieferzeit. dann dachte ich ok, ich bestelle cca 3x mehr fuers kuehlschrank, da habe die sich nicht mal gemeldet....obwohl ich auftragsbestaetigung bekam!
bei anderen jammert mich der lieferbub vor dass es zuweit ist und er trinkgeld will *rolleyes*
ab jetzt werde ich nur bei mjam best. UND benoten!
Luna Rossa http://www.lunarossa.at/ Die stellen (momentan zumindest) auch kostenlos zu (auch wenn es nicht auf der website steht)
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