Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Der Dalai Lama kann von erfrischend-irritierender Unberechenbarkeit sein, besonders wenn er es mit vor Ehrfurcht ersterbenden Westlern zu tun hat. Beim Waldzell-Seminar in Melk vor ein paar Jahren antwortete er einmal auf eine elendslange, komplizierte Frage, was er über den Sinn des Lebens und verwandte Themen mitteilen könne, mit: "Nothing".
Mitteilungen über das Schicksal seiner Landsleute unter chinesischer Herrschaft begleitete er mit bass-dröhnendem Lachen: "My people are killed, ho ho ho ...". Kenner weisen darauf hin, dass es sich vermutlich um das asiatische Verlegenheitslachen angesichts besonders unsubtiler Fragen der Langnasen handelt.
Wie berührt ihn wohl die Mischung aus Dalai-Lama-Schauen und Die-Chinesen-nicht-Verärgern der heimischen Politiker? Er betrachtet das vermutlich als Preis für die Aufrechterhaltung des Interesses an Tibet und der tibetischen Kultur.
Die Wut und Verbissenheit der chinesischen Führung gegenüber dem geistigen Oberhaupt der Tibeter speist sich aus einer tiefen Furcht vor einem Zerfall des chinesischen Reichs, die historisch erklärbar ist. Sehr viele Tibeter leben außerhalb der tibetischen Grenzen in chinesischen Provinzen. Die Einheit Chinas, die den außenstehenden Beobachtern ja nicht gefährdet erscheint, ist die tiefste Sorge der Führung in Peking. Deshalb Furcht und Hass gegenüber einem "einfachen buddhistischen Mönch".(Hans Rauscher, DER STANDARD, 19./20.5.2012)
Zur Hochblüte Haiders gab es zwei Typen seiner absoluten Fans
Österreich in seinen verschiedenen Formen war fast immer ein Zuwanderungsland
U-Ausschuss sieht "Totalversagen" der Sicherheitsbehörden bei den NSU-Morden
Beim Wording muss man höllisch aufpassen, weiß der Vizekanzler
Von grünen Radwegen und gelben T-Shirts
Ein Lehrbeispiel sozialbürokratischer Lebenslüge plus Mobbing gegen einen Engagierten plus Politikerfeigheit
Karl-Heinz Grasser oder die möglicherweise längste Unschuldsvermutung der Welt
Es gibt ein linkes grünes Potenzial, aber auch ein bürgerliches
Das Projekt "Fuzo in der Mahü" macht einen unentschlossenen, undurchdachten Eindruck
Leidet Heinz-Christian Strache unter einer gewissen Fixierung?
Pestizide bedrohen die Bienen - Warum ließ Umweltminister Berlakovich gegen ein EU-Verbot stimmen?
Wahlberechtigt waren 532.496 Personen, davon hielten es 298.696 für notwendig, hinzugehen
Und aus. Keine endlose Nachtsitzung ohne Ergebnis, kein Betongießen
Die "Werte" haben es in den Einbürgerungstest geschafft
Die Poster haben eine kleine Auswahl an Nervtötern zum Artikel über den Tag des Lärms angegeben
Diejenigen, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, wurden nicht zur Verantwortung gezogen
Junge Männer ohne Perspektiven. Sie sind das explosivste Element in explosiven Zeiten
Allein in Oberösterreich fielen im Jänner und Februar fünf FP-Funktionäre durch rechtsextreme Aktivitäten auf, drei wurden zum Parteiaustritt gezwungen
Nach dem Schwenk Luxemburgs ist Österreich isoliert. Einen Plan B gab es bisher nicht
Anti-Kirchen-Volksbegehren - ob die Neos da aufs richtige Pferd setzen?
Blecha verkörperte aber auch die dunkle Seite der Reformmacht
Ob Europa- oder Innenpolitik, die Regierung ist im Nadelstichbereich angelangt
Man könnte argumentieren, dass ganz Österreich in einer "schwierigen Phase" ist
Es ist immer ein Missverständnis, wenn ein FPÖ-Funktionär einen kleinen Ausflug in die Nazi-Welt nimmt
Können wir auf das "Großmutter-Sparbuch", in das keiner reinschauen kann, hoffen?
Bei dem geplanten Demokratiepaket wird dem Bürger nachgeschnüffelt
Die Bundesländer wollen für die Wohnbauförderung eine Entschädigung
Aus der wunderbaren Welt der österreichischen Hochbürokratie
"Keine Verhetzung": Ja, und die Erde ist eine Scheibe
Es ist leicht, den Überblick zu verlieren, was Stronachs Personal in den Ländern betrifft
Gerhard Dörfler ist die freundliche Seite der politischen Verkommenheit
Der Parlamentsumbau wird viel kosten - aber das müssen wir uns leisten
Auch Generalstabschefs sind Beamte, die halt irgendwann in Pension gehen
Die Kräfte des "vernünftigen Kärnten" haben jetzt eine Chance
Die ÖVP will Gemeindebaumieter, die zu viel verdienen, ausfindig machen
Strukturelle Schwierigkeiten der EU sind evident, zerfallen wird sie trotzdem nicht so leicht
Gibt es Faderes als Politiker, die im TV so tun, als würden sie kochen?
Hans Rauscher analysiert die ersten Ergebnisse aus Kärnten und Niederösterreich, ihre Konsequenzen für die FPK und Anzeichen für die Nationalratswahl im Herbst
Es ist ein Symbolthema: Straßen, die plötzlich anders heißen sollen, weil der Namensgeber doch nicht würdig und vertretbar ist
Durch die Aktion der kämpferischen Mutter wurde offenbar, dass die Kreuze in den Klassenzimmern ein gewisses Legitimationsproblem haben
Die Idee eine verpflichtenden Volksbefragung ist demokratiepolitische Unfug
Ungarn unter Orbán widerspricht vollkommen den Werten der EU
Das Pestizidverbot ist eine Imagekatastrophe für Berlakovich, für seine ÖVP, aber vor allem für die Landwirtschaft
Die Groupies sind voll informiert und durchgeistigt. Sie sind selbstverstaendlich im Besitz der Wahrheit.
Waehrend, nach ihrer Meinung, die Kritiker nur die falschen Buecher lesen, auch sonst von maessigen Verstand. Und im Falle des DL natuerlich linkslinke Steigbuegelhalter totalitaerer Regime.
Warum stoppen sie nicht gleich mit Gotteslaesterung?
Noch einmal, mensch kann den DL und China kritisieren. Ja, das geht ohne Spagat.
Und ich kann den Leistung des DL fuer Fluechtlinge begeistert Beifall spenden und trotzdem gegen sein kleriko-feudales Herrschaftsprinzip?
Hilft nix, mit Aufklaerung hat das wenig zu tun.
Bekennerschreiben provozieren.
Für mich gibt es im Zusammenhang mit Personenkult immer Groupies - natürlich auch männliche.
So sehr ich Ihre Beiträge manchmal schätze so verwundert mich kurzzeitige mentale Verfärbung ..
aber selber empfindlich sein, wenn man der Liebäugelei mit dem chinesischen Regime verdächtigt wird.
"Bekennerschreiben" schreiben Leute, die eine Straftat begangen haben, das trifft auf mich nicht zu.
Ich treibe auch keinen "Personenkult" um den Dalai Lama, ich erlaube mir nur, ihn zu schätzen, und möchte eigentlich die Gründe dafür nicht ständig verteidigen müssen, dies vor allem, solange mir trotz wiederholter Nachfrage kein konkreter Kritikpunkt an seiner Lehre genannt werden konnte.
Was Sie mit meiner "kurzzeitigen mentalen Verfärbung" meinen ist zwar offen, ich darf Ihnen aber versichern, dass mein mentaler Zustand keinen Anlass zur Sorge gibt.
empfindlich.
Ich habe die Zensoren schon 10mal gebeten pointierte Positionen mit gegenüber nicht zu entfernen.
Wie soll ich auch. ich bin ja keine Person, sondern eine Meinung.
Dann, Sorry, die Identifikation mit einer abstrakten Karikatur, .. da kann ich Ihnen nicht helfen.
Und letztlich, es soll ja rote, blaue, schwarze mentale Verfärbungen geben, sogar grüne. Sie scheinen durch Maroon-Tangerine etwas geblendet ;)
kleroko-feudale Systeme mit Ordnungsprinzipien, Personenkult und einer untergeordneten Glaeubigerschar sind intrinsisch falsch.
Auch die abgehobenen Rituale sind typische Symbole der Ueberdeckung einer schwachen Lehre.
Das sich erarbeiten muessen des Heils, das kriechen muessen ...l
Die bottom-up Entwicklung geht anders.
Und Ihr undeduldiges, sie haben mich schon oefter aufgefordert, zeigt mit nur, wie angesteckt Sie schon sind ...
Vergessen Sie es, ich habe als Atheist genug, von dieser fordernden im Besitz der Wahrheit Ueberheblichkeit.
Und ich bin wahrlich kein missionarischer Atheist.
bloß eine einzige Aussage des Dalai Lama, auf die sich ihr Vorwurf, dass jemand "kriechen muss", bezieht.
Ein einziger Satz, den Sie nicht in Ordnung finden, mehr verlange ich nicht von Ihnen...
ist ein religiös fundiertes Feudalregime in dem sich eine Priesterkaste und Feudalherren die Macht teilen.
In der Regel übernimmt ein Mitglied des feudalen Herrscherhauses die weltliche Macht, ein anderes die religiöse. Das war ja auch bei uns im Mittelalter allgemein üblich.
Warum ein solches Regime in der modernen westlichen Welt solche Begeisterung auslöst, versteh ich nicht ganz. Oder möchte wer wieder im Katholischen Mittelalter leben?
Siehe dazu das dem Buddhismus durchaus wohlgesonnene:
http://www.amazon.de/Der-Buddh... r-mr-title
ein bisschen historische bildung und ein bisschen weniger vorurteil wäre angebracht; von einer entkoppelung von religion und weltlicher herrschaft kann erst ab dem ende des 18. jhdts. in teilen von europa und nordamerika gesprochen werden. ab dann benützt weltliche herrschaft die religion zu legitmation und affirmation. davor waren religiöse und weltliche herrschaft identisch (s. zb bei augustinus, aber es galt natürlich auch schon für die antike) und zankapfel der verschiedenen herrschenden (wer setzt bischöfe ein: der deutsch-römische kaiser oder der papst, wer ist für wunderheilungen zuständig: der französische könig oder der papst, uswusf)
Wenn ein Kaiser XY behauptet, ein blutiger Feldzug, den er führen möchte, sei gottgewollt, und ihn dabei irgendwelche ehrgeizigen Religionsführer unterstützen, bedeutet das noch lange nicht, dass der Feldzug tatsächlich aus religiöser Sicht gerechtfertigt ist.
Die gleiche Religion, die sich diese Leute in eigenen Auslegungen missbrauchen, lehrt vermutlich, dass lügen, töten und Mitmenschen quälen ein Unrecht ist, und bietet vielleicht Schriften, die ethisch lehrreich und lesenswert sind und mit dem Missbrauch durch Kaiser XY überhaupt nichts zu tun haben.
Ihnen beginnt das Christentum mit Augustinus?
Bei mir mit der Bergpredigt und der 3. Versuchung Christi...!
Buddhas Ablehnung aller irdischen Macht ist symbolisiert durch seinen Eintritt in die Hauslosigkeit...!
Offenbar reicht Ihr "Bisschen Historische Bildung" nicht weit genug und auch in puncto Vorurteil sollten Sie sich besser selber bei der Nase nehmen...!
.
zu einem leichten Verständnis der grundsätzlichen Weltabgewandtheit dieser Religionen, explizit eben auch im Sinne eines irdischen Machtverzichts, habe ich mit meinen Beispielen oben errichtet.
Sie müssen nur noch Ihre Hufe darauf setzen...!
.
Readymate hat da den Kern einer Wahrheit zusammengefasst.
Dass sich Menschen der Religion bedienen, um Kriege, persönliche Machtansprüche und menschenverachtende Ungerechtigkeiten zu "begründen", hat aber weniger mit Religion als mit einer gewissen Tücke bzw. "sich aus der Verantwortung stehlen" zu tun.
Man wird niemals alles, was als "religiöse Auslegung" gedruckt ist - sei es nun alt oder neu - ungeprüft übernehmen können, aber dafür haben wir ja glücklicherweise unseren Verstand.
Es gibt fast keine Religion, die nicht dem sozialen Gedanken großen Wert beimisst. Diese Gedankenvergänge nachzuverfolgen, zu prüfen und das anzuwenden, was uns als ethisch richtig erscheint, ist der Sinn von Religion.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.