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Wien - Im August 2011 war der Ton noch zurückhaltender: Er setze "auf Nachdenklichkeit und Gespräch und nicht auf die Keule", richtete Kardinal Christoph Schönborn damals der Pfarrerinitiative aus. Wenn das nichts helfe, stellte er aber schon damals "Konsequenzen" in Aussicht.
Im Juni 2011 hatte der frühere Wiener Generalvikar Helmut Schüller zum "Ungehorsam" aufgerufen und damit der Forderung nach Laienpredigt, der Kommunion für Geschiedene oder dem Frauenpriestertum Nachdruck verliehen. Noch im September hoffte Schönborn "auf die Brücke des Gesprächs". Jetzt wird die Gangart durch die Kirchenoberen verschärft: Es sei "die Zeit gekommen, um die Situation zu klären", findet der Kardinal und denkt laut über "Disziplinarmaßnahmen" nach. "Ich weiß nicht, was er meint", sagt Helmut Schüller dazu im Standard-Gespräch. Er habe mit Schönborn nicht direkt gesprochen, wisse also nicht, "wovor ich mich fürchten soll". (riss, DER STANDARD, 19./20.5.2012)
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folgendes besagt das nt zum thema kirchenhierarchie & gehorsamkeit - weiß nicht ob das kapellari so zusagen wird:
www.uibk.ac.at/theol/les... /mt23.html
wenn ihnen nicht gefällt, dass es in der kirche noch menschen gibt, die im 21.jahrhundert leben, dann werden sie von ihnen beleidigt.
ein sehr vorbildhafter umgang mit menschen, deren ideen sich nicht 100% mit ihren decken? ein katholisches (!) kirchenverständnis?
mitnichten. ein zeichen für hartherzigkeit.
und ein hinweis dafür, dass wir die traditionalisten mitsamt ihrer römischen führung aus der katholischen kirche ausschließen sollten. sollen sie mit den levebrianern zusammengehen.
Einerseits Pfarrerinitiative, Pfarrgemeinderat, andererseits Piusbrüder, Papst. Wie er auch (nicht) entscheidet oder (nicht) agiert: Er kann es eigentlich nur falsch machen. Da muss er sich fragen, wer ihn mehr prüft: Gott oder der Teufel?
es ist doch allerhöchste Zeit, dass auch in der kath. Kirche endlich demokratische regeln Platz greifen,... so, daß z. B. Pfarrer und Bischöfe gewählt und nicht von oben eingesetzt werden.
Ich wünsche dem Herrn Schüller viel Kraft,... die Zeit ist auf seiner Seite.
2000 Jahre Erfolgsmodell ?
wenn Sie die Zeiten meinen, wo die Kirche mit Feuer und Schwert den "Glauben" verbreitet hat,
wenn Sie wohlweislich übergehen, daß diese Kirchenverfassung mit den urchristlichen Intentionen aber schon gar nichts zu tun hat,
wenn Sie verschwseigen, dass die Kirchen leer sind und die Mitglieder in Scharen das Weite suchen,....
dann haben Sie sicher recht.
zu entscheiden, wie man sich im Fall Pfarrerinitiative verhalten soll..... und deshalb geschieht jetzt halt einmal gar nichts..... auch besser so, denn würde man Schüller (und andere) aus ihren Funktionen entfernen, wie es manche Hardliner verlangen, dann würde eine neuerliche Austrittswelle beginnen....
sagen sie, warum machen sie sich eigentlich für die kirche (die traditionalistische) stark? menschen mit ihrer ausdrucksweise und verurteilungen haben doch nichts, was sie mit der lehre jesu verbindet. warum gehören sie nicht einfach einem paintballclub an? aus die maus?
es gehört nicht ganz zum thema aber ich muß das loswerden.mich hat das unglaublich gestört wie das mit dem homosexuellen pfarrgemeinderat abgelaufen ist.
zuerst wird der pfarrer angewiesen ja alles zu tun daß er von der wahlliste gestrichen wird.der macht das u. wird dann vom kard. schönborn brüskiert,weil er -ohne ihn zu informieren-mit dem pfarrgemeinderat spricht u. letztendlich akzeptiert.das ist so eine typische vorgangsweise in kommunikationsarmen hierarchischen systemen.schönborn hätte auch den pfarrer miteinbeziehen müssen.er hat ihn einfach übergangen.
es geht mir hier nicht um das thema der angelegenheit sondern um d. ablauf der kommunikation.
doch der Klassiker:
- rein in den Meinungsbunker
- unter der Tuchent nach Lösung suchen
- die Öffentlichkeit für dumm verkaufen
- hinterrücks die Betroffenen unter Druck setzen
- wenn es nicht mehr geht, Verstecken spielen
- bei nächster Gelegenheit das Haxel stellen
- die Obrigkeit beruft sich wie immer auf Gott oder das Jenseits.
Dieses "irrwitzige" Erfolgsmodell der röm. kath. Kirche funktioniert teilweise blutgetränkt seit 2 Jahrtausenden, es kannte auch immer nur einen Sieger, nie Gnade und selten Demut vor der Schöpfung.
Darum ist heilbare Homosexualität, Teufelsaustreibung zur Gesundung und Wegsperren von Menschen eine in der r.k. Kirche taugliche Kommunikation. Eine Schande!
habe ich vor dem schüller.so etwas muß man einmal durchziehen.er ist nicht bloß ein hetzer.eigentlich sollte die kirche froh sein ihn zu haben,stattdessen will man ihn bestrafen.das ist genauso wie beim drewermann.der wurde von rom wegen seiner geistigen größe u. rethorischen fähigkeiten gefürchtet.so jemanden nicht zu halten ist wie einschuß ins eigene knie.
denn dieser ist nichts fremd und tabu, wenn es dem Machterhalt des "Systems" dient.
Große Teile der Geschichte der röm. katholischen Kirche ist in Menschnblut, Unterdrückung, Missbrauch selbst an Kindern, zum Dogma erhobene Lüge und Verachtung des eigenen Personals geschrieben.
Der aktuell dafür verantwortliche "Chefinquisator" hat im Alter nicht an Weisheit sondern an Hartnäckigkeit zugelegt. Seine Vasallen (z.B. Schönborn, Krenn, Groer, Kapelari) folgen blindlings den Pfad des Papstes ...
Wären da nicht die vielen Priester, die in Kenntnis der Fehler der Struktur dieses Unheil durch wahre Humanität an den Menschen ausgleichen, müßte man den Laden dicht machen.
Die Kirche sind für mich die Menschen in ihr, nicht die Obrigkeit.
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