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vergrößern 800x600Mit der Scheibe unseres Sonnensystems dürften mehr potenziell gefährliche Asteroiden (orange) ausgerichtet sein, als frühere Modelle angenommen hatten. Erdnahe Asteroiden sind als blaue Punkte eingezeichnet, der Erdorbit in grün.
Neueste Daten des Infrarot-Teleskops WISE der US-Raumfahrtbehörde NASA bestätigen die bisher groben Schätzungen über die Anzahl potenziell gefährlicher Asteroiden (PHAs). Dies sind erdnahe Asteroiden, deren Umlaufbahn der Erde nahe kommt (innerhalb von acht Millionen Kilometer), und die groß genug sind, um eine Reise durch die Erdatmosphäre zu überstehen und beim Aufprall zumindest regional erhebliche Schäden anzurichten.
Die "NEOWISE" genannte Mission hat 107 solcher Asteroiden als Untersuchungsgruppe herangezogen, um daraus auf alle PHAs in unserem Sonnensystem zu schließen. Demnach gibt es insgesamt 4.700 potenziell gefährliche Asteroiden (+/- 1.500) mit einem Durchmesser von mehr als 100 Metern. Geschätzte 20 bis 30 Prozent dieser Himmelsobjekte wurden bisher gefunden. Das ist allerdings erst der Anfang, denn alle diese Asteroiden zu erfassen, dürfte noch einige Jahrzehnte dauern, schätzt Lindley Johnson vom "Near-Earth Object Observation Program" der NASA.
Ausrichtung der Umlaufbahn
Die neue Analyse hat aber auch gezeigt, dass es doppelt so viele potenziell bedrohliche Asteroiden als angenommen gibt, welche sich auf einer Umlaufbahn mit niedriger Bahnneigung befinden, die der Scheibe des Erdorbits entspricht (siehe Illustration links oben). Da sie der Erde eher begegnen könnten, stellen sie eine größere Gefahr als andere Objekte dar, könnten aber auch nähere, und darum einfacher zu erreichende Ziele für künftige Erkundungsmissionen sein.
Diese Asteroiden scheinen zudem etwas heller und schmaler als jene in mehr Erdentfernung zu sein. Eine mögliche Erklärung dafür wäre, dass viele dieser Objekte durch eine Kollision zweier Asteroiden im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter entstanden sein könnten. Manche der Fragmente eines solchen größeren Himmelskörpers könnten in die neuen erdnäheren Umlaufbahnen abgetrieben worden und so zu den potenziell erdgefährlichen Asteroiden geworden sein, vermuten die Forscher. Die Helligkeit lässt zudem Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Asteroiden zu. Die Ergebnisse der Untersuchung werden im "Astrophysical Journal" veröffentlicht. (red, derStandard.at, 20.5.2012)
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“... dass es doppelt so viele potenziell bedrohliche Asteroiden als angenommen gibt“
Liebe red., darf ich zumindest von professionellen Journalisten erwarten, dass sie triviale Regeln wie die zu “wie/als“ richtig hinkriegen?
Es ist wirklich nicht so schwer - “so/gleich/etc. WIE, anders/größer/kleiner/etc. ALS“.
Und ihr habt als (selbsternannte?) Qualitätszeitung auch eine gewisse Verantwortung, praktisch eine Art Bildungsauftrag.
Ich geb' Dir recht lieber 'werwolfi', der Satz an sich ist verschwurbelt. Ich persönlich hätte das Verb vorgezogen ("dass es ... gibt, als/wie angenommen")
Das 'als'-vs.-'wie'-Problem bleibt dabei natürlich bestehen und ist IMHO nach wie vor Geschmacksache.
Völlig ratlos, welcher Ablativ das wohl sein könnte, erfand ich kurzerhand bei einer nicht unwichtigen Prüfung den "ablativus antiinterruptus" (es handelt sich schliesslich um den sexten Fall), sehr zum heimlichen Gaudium der Prüfungskommission :-)
Aber Trurl wird schon recht haben, die Sprache und die dazupassende Schreibweise ist flexibel. Hier in CH tuen Leute in "Bussen Busse". Das erscheint auf den ersten Blick unsinnig zu sein, ist aber korrekt.
Das ist aber schon ein Unterschied - die Schweiz hat eben die sz-Ligatur, vulgo scharfes s, abgeschafft.
Daher ist die Rechtschreibung einfacher, beim Lesen tut man sich aber ggf. ein wenig schwerer, wie in deinem Beispiel zu sehen.
“wie“ + Positiv und “als“ + Komparativ fällt aber nicht unter Rechtschreibung/Orthographie, sondern unter Satzbau/Syntax.
Und es ist schon sinnvoll, dass es Regeln gibt, an die sich nach Möglichkeit alle halten, zumindest in der Schriftsprache - sofern diese Regeln einfach und möglichst ohne Ausnahme sind - beides trifft auf die “wie/als“-Regel zu.
Ich war bereits etliche Jahre auf der Welt als dieser Film zum ersten mal in die Kinos kam und nein, es geht nur am Rande um eine "US-Militär-Satire". Das Hauptthema ist eigentlich Phänomenologie und Erkenntnistheorie im allgemeinen.
Wie gesagt, schau's Dir nochmal an...
Der Film ist Pflicht. Eine der besten Low-Budget Satiren aller Zeiten.
An Bord des Raumschiffes ist das Klopapier ausgegangen, es wird mit einer Bombe geredet UND da gibt es noch den köstlichsten Alien aller Zeiten und, und, und ...
Und die Phönix-Asteroiden gibt 's darin auch noch ...
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