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Wien - Betrug rund um Treibstoff hat offenbar weiter Hochkonjunktur. Die Republik Österreich hat 2011 insgesamt 86,8 Mio. Euro aus kriminellen Handlungen rund um Tankbetrug, Treibstoffdiebstahl und Steuerbetrug mit gepanschtem Diesel zurückgefordert. 2010 waren es hingegen nur 14 Mio. Euro, die zurückgefordert wurden, teilte der SPÖ-Konsumentensprecher Johann Maier am Freitag in einer Aussendung mit. Er berief sich dabei auf die Beantwortung von parlamentarischen Anfragen durch das Finanzministerium.
Vor allem die Zollämter haben ihre Rückforderungen drastisch erhöht. Sie hätten 2011 231 Fälle mit Rückforderungen über 57 Mio. Euro abgeschlossen. 2010 waren es nur 406.000 Euro. Die Finanzämter verlangten in 24 Fällen zusammen 28,8 Mio. Euro zurück, nach 13,8 Mio. Euro (7 Fälle) im Jahr davor. Für Maier sind "grenzüberschreitend agierende Banden dafür verantwortlich". Er fordert den Einsatz einer "SOKO Tankbetrug" unter Einbeziehung der Finanzpolizei, sowie den Ausbau der internationalen Zusammenarbeit bei Steuerbetrügereien und ein Maßnahmenpaket auf EU-Ebene gegen Mehrwertsteuerbetrug bei grenzüberschreitenden Treibstofflieferungen. (APA, 18.5.2012)
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http://mises.org/books/roads_web.pdf
Danke für das Dokument. Werde es lesen und bin gespannt drauf - weil ich aus eigener Erfahrung das US-System der Straßenerhaltung nicht allzu sehr schätze und auch die bisherigen PPP-Projekten für die österreichische Infrastruktur sehr kritisch sehe.
Aber einstweilen ist eben die Erhaltung durch das Staatsbudget ein Faktum, und dafür braucht es die MÖSt.
Auf die Regierung schimpfen schön und gut, bin ich gern dabei, aber bitte vorher das Hirn einschalten. An den Spritpreisen ist nämlich einzig und allein die Ölindustrie schuld, auf die kann man schimpfen. Wahnsinn, dass so ein Schas dann auch gleich so oft grün bekommt.
Österreich, Land voller hirnloser Lemminge.
2.) Die MÖst beträgt € 0,442/L für Benzin, € 0,347/L für Diesel.
3.) Bei einem (angenommenen) Spritpreis von € 1,47/L macht das in etwa € 1/L, die sich Industrie oder wer sonst auch immer in die Tasche stecken - aber NICHT der Staat Österreich.
Hirn einschalten, 'nuff said.
rohölpreis auf jahresbasis 5 % gesunken.
euro auf jahresbasis 15 % gesunken.
sie haben lediglich eine variable vergessen. öl wird in dollar gehandelt.
nur weil der rohölpreis sinkt, muss zwangsläufig nicht der diesel/bezin sinken. immer eur/usd im blick behalten ;-)
Üblicherweise wird statt Diesel das praktisch idente, nur anderes eingefärbte und steuerlich günstige Heizöl genommen. Bekanntlich ist Heizöl (extra leicht) gleich Diesel.
Es fehlen zwar im Heizöl ein paar Additive für hochgezüchte Dieselmotoren, im kalten Winter ist es auch ungut, aber in alten Dieselmotoren wie Traktoren schnurrt auch Heizöl im Tank wie ein Einser.
Heizöl statt Diesel ist aber keine "Panscherei", da qualitativ gleich gut, sondern schlicht Steuerbetrug. Das sollte man dabei bedenken.
zum einen kann man natürlich an der zapfsäule drehen, die toleranzen sind bei ca 1%. dh, für einen liter treibstoff kann auch nur 990ml verkaufen. aber der betrug wär dabei eher gering.
extremer ist, was ich vor wenigen jahren gelesen habe, man kann mit emulgatoren tatsächlich wasser und treibstoff mischen (und das daraus resultierende gemisch funktioniert noch immer), einer kurzen internetsuche zufolge betreibt irgendwer sein auto sogar mit 25% rapsöl + 75% Wasser. also 25% wasser wär kein problem, der konsument wundert sich dann halt über den dramatisch höheren verbrauch (die besseren NOx werte helfen da auch net mehr weiter), und irgendwer freut sich wie ein kipferl, weil 1,40€ für ein liter wasser ist ein irrer preis.
Und der brave Bauer tankt schlicht Agrardiesel. Das ist Diesel (richtig eingefärbt) aber zum Preis von Heizöl extra leicht, also mit geringer Steuer. Denn bekanntlich haben die Bauern, dem Lobbying vom Bauernbund sei Dank, die Lizenz zum legalen Steuerbetrug. Die braven Bauern brauchen also gar kein falsch gefärbtes Heizöl im Traktor einfüllen.
Wo das mit Heizöl tanken öfter auftritt: Taxler, manche Bauunternehmer (Baumschinen) und manche LKW-Speditionsunternehmen. Die Finanz kennt da aber schon ihre "grauen Schäfchen". Meistens schauen's aber weg. Das ist halt der staatlich geduldete Steuerbetrug.
So ähnlich wie der Steuerbetrug im Gastgewerbe (Getränke). Das ist auch so ein offener und inoffiziell behördlich geduldeter Steuerbetrug
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