Satelliten-Quartett in den Orbit gebracht

18. Mai 2012, 12:57
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Drei japanische und ein südkoreanischer Satellit von Raumfahrtbasis Tanegashima gestartet

Tokio - Japan hat erstmals zu kommerziellen Zwecken eine Rakete mit mehreren Satelliten an Bord ins All geschossen. Der Start erfolgte in der Nacht auf Freitag von der Raumfahrtbasis auf der Insel Tanegashima im Süden des Landes, wie Bilder der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA zeigten.

An Bord der Rakete vom Typ H-2A befanden sich demnach ein südkoreanischer sowie drei japanische Satelliten. Während der südkoreanische Satellit aus dem All hochaufgelöste Bilder der Erde liefern soll, erhoffen sich japanische Forscher von einem der anderen Satelliten Daten zu den Auswirkungen des Klimawandels.

16 Minuten nach dem Start habe sich der südkoreanische Satellit bereits wie vorgesehen von der Rakete abgekoppelt, hieß es vonseiten der Raumfahrtbehörde. Sieben Minuten später löste sich auch einer der drei japanischen Satelliten (SHIZUKU) - von den beiden übrigen hieß es zum Zeitpunkt der ersten Presseaussendung, dass zumindest das Signal zur Loslösung von der Trägerrakete erfolgreich abgegeben worden sei. (APA/red, derStandard.at, 18.5.2012)


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JAXA

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Der südkoreanische Satellit nach der Loslösung von der Trägerrakete.

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