"Im linken Nasenloch bohren oder im rechten"

Interview |
  • "IE" muss bleiben, fordern Afrikanistik-Professor Walter Schicho und ÖH-Vizevorsitzende Angelika Gruber. Er hat die "Internationale Entwicklung" mitentwickelt, sie studiert es als Zweitfach.
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    "IE" muss bleiben, fordern Afrikanistik-Professor Walter Schicho und ÖH-Vizevorsitzende Angelika Gruber. Er hat die "Internationale Entwicklung" mitentwickelt, sie studiert es als Zweitfach.

ÖH-Vizechefin Angelika Gruber und Uni-Professor Walter Schicho über Wutstudenten, neoliberale Unis, "Einmaleins"-Bachelor, Bill Gates' Geld und Adam Smith' Geist

STANDARD: Das Studium Internationale Entwicklung (IE) ist ins Gerede geraten. Vor kurzem war es sogar Anlass für eine kurzzeitige Audimax-Besetzung und einen Polizeieinsatz. Herr Professor Schicho, Sie waren an der IE-Entwicklung maßgeblich beteiligt. Das Studium hat eine gewisse Tradition im Konflikt mit Rektoren und Ministern. 

Schicho: Das Besondere - und sicher eines der großen Probleme - der IE ist, dass sie tatsächlich aus der Basis entstanden ist. Da waren immer die Studierenden mit aktiv. Unser Ziel war immer ein überfakultäres Institut. Eine Entwicklungsforschung muss über den Disziplinen stehen. Und das wurde immer wieder blockiert. In der Anfangszeit hatte das vor allem zwei Gründe: Diese Gruppe, die dafür verantwortlich war, hatte zwei negative Eigenschaften, je nach politischem Lager: Wir waren links, und wir waren katholisch. In Wahrheit hat das Engagement für Entwicklung ja nichts mit links und rechts zu tun, sondern mit einer Unzufriedenheit mit den Zuständen der Welt.

STANDARD: Frau Gruber, Sie haben neben Ökonomie Internationale Entwicklung als Zweitstudium belegt. Warum? Es hat sich ja nachgerade zu einem "Modestudium" entwickelt mit rund 2000 Studierenden.

Gruber: Ich war nach dem ersten Semester an der WU extrem frustriert. Die Studieneingangsphase ist kein Zuckerschlecken, und ich wollte ein bisschen über den Tellerrand hinausblicken. Ich kann mich erinnern an mein erstes IE-Seminar Entwicklungsökonomie, wo mir echt die Kinnlade runtergefallen ist, weil ich das nicht gekannt habe. An der WU kriegt man den Homo-oeconomicus-Begriff, Nachfrage- und Angebotskurven, die schneidet und optimiert man. Und an der IE haben sie kritisch gefragt: Ist die Homo-oeconomicus-Idee denn gut? Gibt's das wirklich, dass Menschen nur rational handeln und denken? Das hat mich sehr motiviert, an der Uni zu bleiben.

STANDARD: Welche Motive vermuten Sie hinter der umstrittenen Maßnahme des Rektorats, das Studium Internationale Entwicklung nur noch als Master-Studium, nicht aber als Bachelor anzubieten? Es argumentiert ja auch mit inhaltlichen Gründen, quasi überdisziplinären Zugangsmöglichkeiten.

Schicho: Das eine ist natürlich der Schock, dass sich da eine neue Disziplin etabliert hat, die sofort unglaubliche Nachfrage erzeugt. Da ist es völlig uninteressant, wenn man darauf hinweist, dass das in ganz Mitteleuropa nicht existiert, dass das erste Grundstudium in dem Bereich in Großbritannien zu haben ist bzw. in Olmütz, aber auf Tschechisch und im Rahmen der Geografie. Dann ist es keine von oben entwickelte Sache. Dass etwas von unten kommt, ist nicht akzeptiert. Und es ist disziplinübergreifend, jeder fühlt sich also auf die Finger geschaut. Dazu kommt die Veränderung der Hochschullandschaft. Eine basisorientierte Struktur ist völlig gegen dieses neoliberale Modell seit den 90ern.

Gruber: Plötzlich wird alles konterkariert, was im Uni-Gesetz 2002 als voll super verkauft wurde. Geben wir den Managern, den Rektoren ein bisschen mehr Macht, dann wird alles effizient, alle werden glücklich, und am Schluss haben wir eine perfekt geführte Uni. Jetzt ist da eine Gegenbewegung, die zeigt, perfekt wird's eigentlich erst, oder glücklich oder zufrieden sind alle dann, wenn es ein gemeinsamer Prozess ist mit gleichberechtigten Kommunikationspartnern. Und es wäre natürlich nicht zu dieser Situation gekommen, wenn wir ein Ministerium hätten, das Verantwortung für die Unis übernimmt. Aber mit der Uni-Autonomie kann man sehr leicht einen Ball wegschieben, auch was die Finanzierung betrifft. Nichts anderes macht Wissenschaftsminister Töchterle ja gerade.

STANDARD: Der Protest der Studierenden in Sachen Internationale Entwicklung scheint ja erfolglos.

Gruber: Die Wut der Studierenden ist völlig verständlich, weil der Rektor am Ende immer am längeren Ast sitzt. Egal, was man macht, man plärrt, man schreit, am Ende muss man sich dann auch noch anhören: " Diese faulen, depperten Studierenden, haben die nix zu tun? Die gehen nur auf die Straße und schreien." Dass es das letzte Mittel ist, das uns in dem Fall noch bleibt, wird ignoriert.

Schicho: Das Schlechteste, was man tun kann, ist, nichts zu tun, weil damit verrät man sein eigenes Engagement. Wenn ich wüsste, was die ideale Lösung ist ... Die ideale Lösung wäre, ich geh zu Bill Gates und sage: Ich brauche im Jahr fünf oder zehn Millionen, und dann finanzieren wir das privat ...

Gruber: (lacht) Au contraire! Im Gegenteil! Das ist keine ideale Lösung! Der Drittmittel-Finanzierungsweg ist kein Mittel, um eine nachhaltige Finanzierung auf die Beine zu stellen. Selbst Adam Smith, das Paradebeispiel des liberalen Gedankenguts und freien Marktes, hat gesagt, Bildung gehört staatlich finanziert. Die IE zeigt recht gut, was an den Unis gerade schiefrennt. Es gibt ein Finanzierungsproblem, ein Mitbestimmungsproblem, der Umgang mit kritischer Lehre, und ein riesiges Problem ist das Bachelor-Master-System. Man hat ein Bachelor-Studium, stellt aber kein Master-Studium zur Verfügung. Wir wissen aber alle, der Bachelor ist noch nicht anerkannt - und drei Jahre Studium, sind wir doch ehrlich, das ist wie: Ich habe das Einmaleins gelernt, und jetzt lässt man mich weg damit, wo man doch die Integralrechnung auch noch lernen könnte.

Schicho: Was ist der Sinn von Bologna? Angeblich, dass das überall besser vergleichbar ist. Was ist passiert? Kein Mensch geht mehr ins Ausland, das kann sich niemand mehr leisten. Es ist eine Zäsur. Ein total verschulter Bachelor, wo ich die Wahl habe zwischen im linken Nasenloch bohren oder im rechten als Erweiterungscurriculum. Diese Zweiteilung ist absurd. Ich habe 120 bis 130 Diplomarbeiten betreut, und alle guten sind Arbeiten, die mindestens ein Jahr, in der Regel eineinhalb bis zwei Jahre gebraucht haben. Das ist im heutigen System nicht mehr möglich. Im Bachelor gibt's überhaupt nix mehr außer irgendwelche aufgeblasenen Seminararbeiten, und im Master, wenn ich zwei Jahre studieren soll, wo kann ich mir denn ein Jahr für die Master-Arbeit leisten? So schauen die Master-Arbeiten auch aus. 60 Seiten Banalitäten.

STANDARD: Sie haben die volle Uni-Karriere bis zum Professor gemacht. Würden Sie Frau Gruber zu einer Karriere als Wissenschafterin an der Uni raten, oder sagen Sie: Lieber schnell in sicherere Gefilde?

Schicho: Was tun wir denn, wenn alle guten Leute von der Uni weggehen? Ich versuche in meinem Bereich von vornherein alle, die mit mir arbeiten, darauf hinzuweisen: Es gibt nur diese prekäre Situation - bitt schön, sei Egoist, denk rechtzeitig an dich, arbeite nicht stumm für den Professor, schau, dass du weiter planst, weil es wird dir niemand helfen.

Gruber: Natürlich schaut man immer mehr, den eigenen Lebenslauf aufzupolieren mit Zusatzqualifikationen, weil einem ja eingebläut wird: Mit dem, was du machst, kommst du am Arbeitsmarkt nicht unter. Man versucht die schlechte Lage an den Unis oder am Arbeitsmarkt auf uns abzuwälzen, das Problem zu individualisieren, obwohl es eigentlich politisch und konjunkturell bedingt ist. Wir müssen die Ideen junger Menschen bündeln und in die Politik weitertragen. Ich glaube, dass man Veränderung immer nutzen kann, wir verändern uns ja nicht nur ins Schlechte, wir können uns ja auch ins Gute verändern. (Lisa Nimmervoll, DER STANDARD, 18.5.2012)

ANGELIKA GRUBER (25) studiert seit 2007 VWL an der WU Wien, zusätzlich seit 2008 Internationale Entwicklung an der Uni Wien. Seit 2008 engagiert im Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), seit Juli 2011 im Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

WALTER SCHICHO (67) war von 1995-2000 Vorsitzender der Senatskommission und Leiter des Projekts "Internationale Entwicklung" der Uni Wien, von 2000 bis 2010 Univ.-Prof. für Afrikanistik mit Schwerpunkt afrikanische Geschichte und Entwicklungsforschung.

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Ich habe IE, neben zwei anderen Studien, studiert, und KEINES DER BEIDEN ANDEREN STUDIEN(!!), hat mir das beigebracht, was ich bei der IE gelernt habe! Ich habe sehr viel Respekt vor den IE-Professoren und den IE-Inhalt! Das Studium wäre eines der wichtigsten Studien an der Uni Wien sein sollen! Warum es abgeschafft wird, bzw. der BA abgeschaffen wurde, ist glasklar: wir brauchen keine kritischen Denker, sondern Arbeiter für den ArbeitsMARKT! Das ist das traurige bei unserer heutigen Gesellschaft, da ohne kritischem Denken, wir gesellschaftlich nicht weiterkommen werden! Ich bin froh, IE studiert zu haben und danke allen, die mir die Augen geöffnet haben! MFG

Mittlerweile gibt es auch eine Stellungnahme der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen zum Umgang des Uni Wien-Rektorats mit den IE-Studierenden und Lehrenden: http://www.ig-elf.at/index.php?id=95

Es steht natürlich jedem frei wie man über Angelika Gruber denkt, aber dass sie Wirtschaft mit IE kombiniert ist das einzig Sinnvolle was man mMn. mit IE machen kann (über den Tellerand schauen). Ich habe mich anfangs für IE interessiert, habe ein paar mal Urlaub genommen &einige Vorlesungen besucht und relativ schnell gemerkt wie der Hase läuft. Wie Schicho sagt - man ist links, selbst die Studieninhalte werden großteils von links betrachtet zB wurde vom bösen Neoliberalismus gesprochen ohne den Begriff wissenschaftlich zu erläutern. Leider ist das ganze Studium vom Inhalt her durch und durch politisiert & das hat auf einer Universität nichts verloren, dergeleichen gabs/gibts nur in Dikaturen. (und wehe dem der bei der AG ist)

also ich war an der Entwicklung von IE nicht beteiligt, kannte damals aber die meisten Drahtziehre ziemlich gut. Natürlich sind die "links", aber in einer Welt in der die neoliberale Managerkulutur hegemonial geworden ist, kann grundlegende Kritik ja nur von links kommen. Von rechts kann es höchstens heissen, die Manager müssen "noch besser" werden und der Staat muss ganz raus. Aber wie der Schicho richtig sagt: man will keine kritische Wissenschaft (Seneca war kritisch genug), man will schon gar keine kritische Uni, denn der Rektor-Manager weiss ganz genau, was richtig und gut ist. Und wie Frau Gruber sagt: gegen autoritäre Strukturen hilft gar nichts, da kann man sich auf den Kopf stellen, sie werden ihren Kopf durchsetzen.

So, jetzt nehme ich das vorschnelle "links"-"rechts" Schema wieder zurück. Tatsache bleibt, dass in der vom Kapitalismus und dann von Neoliberalen kontrollierten Welt einiges schief läuft,so wie in der realsozialistischen einiges schief lief. Letzteres ist aber Vergangenheit, so dass alle, die die (neo)liberalen Grundprinzipien kritisieren, gleich als links gelten. Tatsächlichhat sich zwischen den kritischen Linken und den kritischen Katholiken eine gewisse Gemeinsamkeit in einigen Fragen entwickelt. so wie eben der Busek, der Nenning und ein paar von der SPÖ durchaus miteinander "konnten". Heute ist das aus der Mode.
Abgesehen davon sind die Gründer der IE, auf die ich mich beziehe, eh fast alle in Pension.

Realen Sozialismus gibts schon noch, nur halt nicht bei uns.

Neoliberalismus kann alles heißen, bzw. wird der Begriff leider inflationär verwendet. Kritik an der aktuellen EU-Wirtschaftspolitik kommt mehrheitlich von links (Darunter verstehe ich Personen aus dem Umfeld der "konsequenten" Sozialdemokratie, des Sozialismus usw.) aber nicht ausschließlich. Liberale, Libertäre Kritiker gibts genug, nur halt keine Maße. Weiters die religiös motivierten Kritiker (Islam, teils Christen/Katholiken usw.) Selbst Konservative gibts (sind für mich mitte-rechts). Natürlch gibts auch viel Kritik von Nationalen, nur werden die halt medial usw. abgewürgt, anstatt die Argumente zu diskutieren.

IE ist halt ein Prozess. War bei anderen Disziplinen ähnlich

Sie haben eh recht. man soll bei einem so komplexen Thema lieber gar nicht posten, weil man in den paar Zeilen eh nichts sagen kann.

Nein ich fand dein Posting sehr interessant. Vor allem bezogen auf den Zusammenhang zwischen kritischen Linken und kritischen Katholiken. Ist mir teilweise auch schon aufgefallen. Interessant finde ich vor allem den unterschiedlichen Zugang von Geistlichen und anderen Engagierten die "nur" in der Heimatgemeinde aktiv sind und Missionaren. Die Ansichten von Zweiteren sind mEn oft stark "links" ("Reiche" sollen Arme unterstützen, nicht jeder kann sich selbst helfen, Kernfamilie muss nicht immer die beste Lösung sein usw.) geprägt und von Ersteren starr konservativ.

Bezüglich Wissenschaften, Studienrichtungen wie IE. Ich halts für wichtig das aktiv! versucht wird versch. Zugänge zu bearbeiten. (Bspw. aus Philosophie, Soz, Wiwi: Rawles-Nozick

...

ich genier mich fuer jede vorlesung die an der uni wien derzeit angeboten wird.

sind sie mit dem herwig verwandt?

also ich kenn

zumindest eine gute für die man sich nicht genieren muss;-)

Ist das die, welche vom werten Chemist88 gehalten wird?

nein

vom Prof. Schmid von der organischen Chemie. ist aber auch die einzige VO der Uni Wien bei der ich bis jetzt war;-)

guter didakt, wahrscheinlich, aber die einführungsvorlseung hat mir seinen charakter schon vor augen geführt. gut dass es dann was anderes geworden ist.

Gutes Interview.

Und ich frage mich immer noch, ob es wirklich gut&sinnvoll ist, wenn jedes Jahr 5000 MaturantInnen an der WU anfangen ...

Sinnvoll ist relativ

jeder Mensch soll das Studieren was ihm Spaß macht, egal ob Wirtschaft, Medizin oder IE. Sinnvoll ist immer relativ, es kommt drauf an was man anschließend daraus macht. Gegenteilig könnte man ja auch fragen, macht es "Sinn" dass 1000 Japanologen oder ca 3500 Philosophen ausgebildet werden?

macht genausowenig Sinn

und ganz ehrlich: den meisten 5000 WU-Studienanfänger geht es nicht vorrangig um das Studium, da gibt es einen sehr großen Anteil der nicht weiß was er studiern soll und Wirktschaft klingt halt gut weil man nachher viel verdient (so sind zumindest die Gedankengänge)

klar, die werden doch alle mal bangmanager und reich und leben dann jeden tag mit 50 Frauen feiernd auf ihrer yacht! was spricht da dagegen? :-)

Fakultät für Internationale Entwicklung gründen, und..

Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften unterordnen wäre eine sinnvolle Reorganisationsmaßnahme, auch wenn sich die bestehenden Studienrichtungen dagegen wehren würden und dies teilweise schon jetzt befürchten.Fälschlicherweise wird oft angenommen die IE behandle irgendwelche Themen fernab von hier, tasächlich denkt und forscht die IE GLOBAL in einer globaliserten Welt.
Es ist ein Trugschluss zu behaupten man müsse zunächst Fertigkeiten aus einer Teildisziplin der IE( VWL, POWI, Soziologie, Geschichte etc) erwerben um sich dann spezialisieren zu können.
Die IE ist (wie die Philosophie) eine Meta-Wissenschaft die eben bewusst versucht von Anfang an ein breites interdisziplinär verknüftes Wissen zu fördern.

So viel Blödsinn...

Die Politikwissenschaft ist keine eigene Fakultät, sondern natürlich Teil der Fakultät für Sozialwissenschaften. Abgesehen davon, dass der Vorschlag an sich Blödsinn ist: Natürlich müssen zunächst Theorien und Methoden gelernt werden, bevor man sich spezialisieren kann. Im VVZ für IE steht so viel "Einführung in die IE - Aspekte/Begriffe der [andere Disziplin einsetzen]", dass man leicht das Gefühl bekommt, dass die IE nur eine spezielle Sichtweise anderer Disziplinen darstellt.
--> IE Bac abschaffen und ein ausfinanziertes MA Studium anbieten, welches bzgl. Voraussetzungen vielen Studienrichtungen offensteht.

Stimmt, mea culpa: es waren nicht die Sozialwissenschaften sondern die Soziologie gemeint.Dem Staatlichen Ruf zu mehr Konsolidierung folgend könnte man gleich auf Einzeldisziplinen verzichten und nurmehr ein Studium in Sozialwissenschaften oder eben IE anbieten.So spezialisiert wie man hier anscheinend glaubt wäre das IE Studium ja nicht notwendigerweise. Dass diese Bemühung in einer Welt in der der Markt gleichzeitig immermehr Spezialisierung fordert & die Studenten gleich nach dem Bachelor in den Beruf gehen sollen um die Pensionskassen zu stopfen nur bedingt sinnvoll ist brauche ich ihnen wohl nicht zu erklären.Wichtig ist von Anfang an eine breite Perspektive auf globale Zusammenhänge.Für die detailskills ist dann der masta zuständi

sorry, nur weil 2000 pro semester internationale entwicklung machen muss man nun aber wirklich nicht die vwl und bwl in dieses revier abdrängen.

internationale entwicklung ist doch eher ideologisch geprägt als ökonomisch und ökologisch.

Zum einen bezweifle ich, dass IE ein "ideologisch geprägtes Studium" ist.

VWL ist das allerdings. Sollen wir es abschaffen?

Hochachtungsvoll, ein Volkswirt.

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