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vergrößern 800x705Ein kleiner Einblick in das kreidezeitliche Ökosystem.
vergrößern 800x540Madrid/Wien - Pollenallergiker, die daran gedacht haben, per Zeitmaschine könnten sie Allergenen entgehen, müssen weit in die Vergangenheit reisen. Spanische Forscher um den Paläontologen Enrique Peñalver fanden an Insekten 105 bis 115 Millionen Jahre alte Blütenpollen - und damit die bisher ältesten der Welt. Bilder davon und von der neu entdeckten Urinsekten-Art Gymnopollisthrips lieferte das Synchrotron in Grenoble.
In frischem Baumharz eingeschlossen überdauerten diese in ihrer Kapsel aus Bernstein, der in der baskischen Provinz Álava entdeckt worden war, bis heute, wie das Team um Peñalver im Fachblatt PNAS schreibt. "Dadurch lässt sich ein fundamentaler Wechsel in den Ökosystemen der Erde deutlich vorverlegen", sagt Peñalver zum STANDARD:
"Wir konnten beweisen, dass die Flora bereits zu Beginn der Kreidezeit auf Insekten zu ihrer Fortpflanzung und Verbreitung setzte." Die bisher ältesten Paläopollen-Funde aus der Karibik wurden auf lediglich 20 Millionen Jahre datiert. Peñalver räumt indes ein, dass die Symbiose von Pflanzen und Insekten "noch viel älter sein muss". (jam/DER STANDARD, 18.5. 2012)
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Ginkgo Pollen sind ästhetisch nicht so wirklich ansprechend, sehr schön sind die von Taraxacum sect. Ruderalia, schön gezackt, einfach hübsch und nett anzusehen. Bei Proben aus österreichischem Bienenhonig scheint mir, dass Ginkgo Pollen unterrepräsentiert sind ...
Woran mag das wohl liegen?
Jetzt hast Du mich so neugierig gemacht, daß ich nachschauen musste :)
Vom ästhetischen Standpunkt tatsächlich kein Vergleich:
http://www.felmi-zfe.tugraz.at/images/Ra... n%20_t.jpg
vs.
http://pollen.usda.gov/images/Li... iloba2.JPG
Was den Honig anbelangt:
Kann das daran liegen, daß die einzige noch lebende Ginkgo-Art ein Windbestäuber ist?
Trurl, mit Deiner Vermutung (letzter Satz) liegst Du vermutlich vollkommen richtig.
Als (auch) Hobby-Mikroskopiker sind mir diese Pollenbestimmungen noch immer gewärtig. Da mir mein Vater als Jugendlicher ein wirklich gutes Forschungsmikroskop schenkte, macht(e) die Sache wirklich Freude.
Diese Pollenbestimmung in Honig habe ich aus
http://www.amazon.de/Mikroskop... B0000BS4SY
gelernt. Das Buch thematisiert u.a. Lebensmittelverfälschungen und - man ahnt es - atmet noch ein bisserl Luft der Nachkriegszeit ...
Heute noch sempert meine Mutter über unsägliche Haushaltsdisaster betreffend verschüttetes Methylenblau-Pulver. So ein Hobby war damals für einen Buben eher exotisch; aber schön!
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