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Tiflis - In Georgien haben christliche Aktivisten eine Gruppe von Schwulen und Lesben daran gehindert, anlässlich des internationalen Tags gegen die Diskriminierung von Homo- und Transsexuellen einen Gay Pride Umzug abzuhalten. Rund 20 Menschen hatten sich mit selbstgemalten Schildern und Regenbogenfahnen im Zentrum der zutiefst konservativen Hauptstadt Tiflis (Tbilisi) versammelt, um gegen Homophobie zu protestieren, als sich ihnen orthodoxe Priester mit ihren Unterstützern in den Weg stellten.
"Es gibt viel Diskriminierung hier und wir wollen zeigen, dass Homosexualität keine Bedrohung für die Gesellschaft ist", sagte eine der Teilnehmerinnen. Die christlichen Aktivisten bildeten jedoch auf dem Weg zum Parlament eine Kette, beschimpften die Demonstranten, zerbrachen ihre Schilder und hinderten sie am Weitergehen. "Wie kann man so etwas fördern auf der Straße, wo sogar Kinder sind? Es sollte nicht erlaubt werden", sagte einer der Priester.
Nach dem Ausbruch der Gewalt schritt die Polizei ein und nahm drei Menschen fest. Die orthodoxe Kirche hat weiterhin großen Einfluss in Georgien. Die Gesellschaft der früheren Sowjetrepublik ist zutiefst konservativ, und Homosexualität wird von weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt. Eine der Organisatorinnen sagte, sie hätten mit negativen Reaktionen gerechnet, aber nicht mit Angriffen. Tiflis habe noch einen langen Weg vor sich, um eine moderne europäische Stadt zu werden. (APA, 17.5.2012)
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Offenbar bringt die Natur gleichgeschlechtliche empfindende Wesen hervor, wenn auch nur als statistische Schwankung. Na schön, aber warum die Betreffenden darauf "STOLZ (PRIDE) sind und überall demonstrativ herumrennen müssen, erschließt sich mir nicht im Geringsten!
detailliertere informationen für interessierte: im google nach stichwort "stonewall" und "riot" suchen. das war einer der wendepunkte bezüglich der rechte der homosexuellen.
nach immer gewalttätigeren razzien kam es vor dem stonewall zu ausschreitungen gegen die polizeiwillkür. vor diesem gesellschaftlichen hintergrund hat sich die pride-parade entwickelt.
anstatt sich zu verstecken und von der gesellschaft ausgrenzen zu lassen, sind die leute aktiv auf die straße gegangen und haben den spieß umgedreht. nicht die schwulen sollen sich schämen, sondern die wappler, die meinen, sich mit ihren religiösen wahnvorstellungen und wirren moralansichten in das leben anderer einmischen zu müssen.
daher pride -> das gegenteil von shame
Menschen die sich allein über ihre "Sexualität" definieren sind für mich ganz arm dran. Die Welt ist mehr als nur Sex.
Ich habe nichts gegen diese Personen, sie sind mir wie 99% der Menschen auf diesem Planeten schlichtweg egal.
Jedoch muss ich die "Toleranz" der homosexuellen doch monieren, da diese sich ausschließlich zu Wort meldet, wenn allein Homosexuelle diskriminiert werden.
Das diese Gruppe von vielen Wirtschaften gestützt wird ist offenstichtlich, da es in Medien/Kunst und der Textilindustrie eine Menge solcher Menschen gibt.
Ich habe nichts gegen solche Menschen, doch ein wiederholendes, penetrantes predigen ihrer Weltsicht würde mir ebenfalls auf die Nerven gehen, allein weil es mich nicht interessiert!
Wie die Kirche sind sie.
stimmt, wir sind überall ... weil wir gebraucht werden!
kulturell:
die 80er ohne disco, 2/3 der hollywoodfilme gäbs nicht, in der literatur sähe es traurig aus, die musiksammlung hätte arge lücken, kunstwerke von klassik bis heute ...
aber noch schlimmer ist es in der technik:
kein leonardo da vinci, kein michelangelo, kein alan turing (mathematiker, hat einiges zum modernen computer beigetragen), kein alexander von humboldt (ja der namensgeber für die lernkurse), kein lynn conway (parallel processing -> supercomputer) ... die liste ist beliebig erweiterbar.
ohne uns homosexuelle hättet "ihr" es nicht einmal vom baum geschafft!
ich definiere mich nicht nur über meine sexualität, das wäre ein gar einseitiges bild, und was mach ich dann mit den restlichen 23 (oder was auch immer) stunden des tages?
offensichtlich gibt es aber menschen die so "arm dran sind", wie sie das so schön sagen, daß sie andere auf diesen aspekt ihrer persönlichkeit reduzieren müssen.
warum das so ist weiß ich nicht genau, vermutlich hilft es ihnen ihr etwas ... na sagen wir mal ... "schlichtes" weltbild aufrecht zu erhalten.
...soll ich auf diesen Beitrag wirklich antworten? Na ich versuch's mal.
Homosexuelle definieren sich nicht alleine über ihre Sexualität und sind deswegen auch nicht irgendwie "arm dran". Wenn es gesellschaftlich allen Menschen völlig blunzen wär, für welches Geschlecht man sich in der Partnerwahl entscheidet, würd ich auch sehr gerne auf mein "Label" verzichten.
Ist aber nicht so. Als homosexuell lebender Mensch wird man leider mit einigen Problemen konfrontiert, von Diskriminierung bis zu Gewalt.
Was Sie als "penetrantes Predigen" darstellen ist ein Aufzeigen von Menschenrechtsverletzungen, ein Einfordern für mehr Toleranz und dadurch Sicherheit.
Alles klar?
Wie oft hat sich Jesus von Nazareth schon auf seiner Wolke umgedreht - aus Abscheu vor dem, was in seinem Namen verkündet wird? In Tiflis werden Schwule körperlich von "christlichen" Priestern attackiert. In Österreich verunglimpft der "christliche" Kardinal Schwule pauschal als unnatürlich und Sünder. Die verbohrten werden es nicht mehr lernen, aber unsere Jugend wächst schon größtenteils ohne diesen christlichen Hass auf - "Gott" sei Dank...
"Die Gesellschaft der früheren Sowjetrepublik ist zutiefst konservativ, und Homosexualität wird von weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt."
das ist wohl die kehrseite der demokratie. oftmals besteht die gefahr, dass mehrheiten über minderheiten drüberfahren, aus welchen gründen auch immer...
"Das ist maximal Duldung von Homosexuellen ..."
Aber genau das meint ja Toleranz: Duldung - obwohl ich mit einer Meinung/einem Verhalten nicht d'accord gehe, dulde ich sie.
Gegenüber einer Lebensweise/einer Meinung, die man eh unterstützt und cool findet oder der man indifferent gegenüber steht, von Toleranz zu sprechen, ist absolut sinnfrei.
Was Sie offensichtlich verlangen ist keine Toleranz, sondern Zustimmung.
Katholiken, Orthodoxe und was weiss ich wer noch schimpfen, ja verachten, Homosexuelle - das ist Menschenverachtung unter dem Deckmantel einer Religion, die als neues Gebot verkündet:
"[...] dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe[...] Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt."
Ich würde ihnen allen ihre selbsternannten Christen-Titel entziehen, damit sie sich darauf besinnen können, wo sie eigentlich stehen und für welche Werte sie eintreten.
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