Berichte über verstärkte Waffenlieferungen an Rebellen

16. Mai 2012, 22:38
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"Washington Post": Golfstaaten finanzieren Kriegsmaterial, USA helfen bei Verteilung - UN-Experten: Assad erhält Waffen aus Iran

Die syrischen Rebellen erhalten einem Bericht der "Washington Post" zufolge in letzter Zeit deutlich mehr Waffenlieferungen. Das Kriegsmaterial wird dem Bericht zufolge von arabischen Staaten finanziert, die US-Regierung unterstütze lediglich die Verteilung an die Aufständischen, indem man den Partnern Informationen über Glaubwürdigkeit und vorhandene Strukturen verschiedener Gruppen zukommen lasse.

Die Meldung beruft sich auf Angaben von Oppositionsaktivisten und eines Beamten im US-Außenministerium, der ungenannt bleiben wollte.

UN-Experten: Assad erhält Waffen aus Iran

Syrien erhält nach Angaben von Experten der Vereinten Nationen weiterhin illegale Waffenlieferungen aus dem Iran. Außerdem setze die Islamischen Republik im Zusammenhang mit ihrem Atomprogramm "verbotene Aktivitäten" wie die Anreicherung von Uran fort, hieß es in einem vertraulichen Entwurf für einen Bericht, den das Expertengremium bei dem für die Iran-Sanktionen zuständigen Ausschuss des UN-Sicherheitsrats eingereicht hat. Er lag der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vor.

Der Iran steht im Verdacht, heimlich an Atomwaffen zu arbeiten, hat dies aber zurückgewiesen. In Syrien versucht Präsident Baschar al-Assad seit mehr als einem Jahr, einen Aufstand gegen seine Herrschaft gewaltsam niederzuschlagen. (red/Reuters, 16.5.2012)

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    Dem Bericht der Washinton Post zufolge enthalten die neue Lieferungen auch panzerbrechende Waffen. Das am 15. Mai aufgenommene Bild zeigt ein umgebautes Auto in Khaldiye/Homs.

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