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vergrößern 500x332Bei vier griechischen Bankinstituten ist das Eigenkapital bereits so sehr aufgebraucht, dass es negativ ist. Die EZB unterlässt daher weiter Maßnahmen zur Liquiditätsversorgung.
Frankfurt - Der Druck auf Griechenland steigt weiter: Wie Reuters am Mittwoch in europäischen Notenbankkreisen erfuhr, refinanziert die Europäische Zentralbank (EZB) mehrere angeschlagene griechische Banken nicht mehr. Da es bisher keine erfolgreiche Rekapitalisierung dieser Banken gebe, seien die entsprechenden Operationen eingestellt worden, sagte ein Insider, der nicht namentlich genannt werden wollte.
EZB Bestätigt Refinanzierungs-Stopp
Später am Mittwoch Abend stand schließlich fest: Die EZB verweist angeschlagene griechische Banken an die Notfallkredite der griechischen Notenbank. Man werde den Instituten erlauben, ihre Rekapitalisierung sicherzustellen, heißt es in einer EZB-Mitteilung von Mittwoch. Dieser Prozess dürfte bald abgeschlossen sein, so die Währungshüter weiter. Hinter der verklausulierten Notenbanksprache verbirgt sich jedoch die Bestätigung von Gerüchten, die den ganzen Nachmittag über schon am Markt kursieren und die dem im Chaos zu versinken drohenden Krisenstaat gerade noch fehlt.
Demnach sind seit dem griechischen Schuldenschnitt einige Banken des Landes de facto von den Refinanzierungsgeschäften abgeschnitten, die die EZB anbietet. Wie die Nachrichtenagentur Market News International (MNI) berichtet, handelt es sich dabei um kleinere Institute, die keine ausreichenden Sicherheiten mehr aufbringen können, um sie bei der EZB als Pfand für Zentralbankgeld zu hinterlegen.
Negatives Eigenkapital
Eine weitere mit den Vorgängen vertraue Person sagte, bei insgesamt vier Instituten in Griechenland sei das Kapital bereits so sehr aufgezehrt, dass sie mit negativem Eigenkapital arbeiten würden. Damit kann die EZB sie nach ihren eigenen Statuten nicht mehr mit Liquidität versorgen. Geschäftsbanken sind auf die regelmäßige Liquiditätsversorgung durch die Notenbank über Refinanzierungsgeschäfte angewiesen.
Den Instituten bleibt nur die ELA (Emergency Liquidity Assistance), ein absolutes Notfallinstrument, über das nationale Notenbanken der Eurozone ihren Finanzsektor mit Krediten versorgen können. Die Ansprüche an die Sicherheiten dafür sind noch wesentlich lockerer als bei der EZB
Märkte reagieren
Am Finanzmarkt schlug die Nachricht ein wie eine Bombe: der Euro gab kurzfristig um bis zu einem halben Cent nach, berappelte sich dann aber wieder. An den internationalen Anleihemärkten gaben zogen die Kurse der US-Treasuries an, während für eine Schrecksekunde am Aktienmarkt die Kurse nachgaben.
EZB-Präsident Mario Draghi äußerte sich am Mittwoch nicht zu den Vorgängen. Bei einer Veranstaltung zu Ehren des Ende Mai aus dem Amt scheidenden EZB-Direktors Jose Manuel Gonzalez-Paramo machte aber deutlich, dass die Währungshüter die Griechen nicht einfach fallen lassen werden: "Ich will klar machen, dass wir es sehr stark bevorzugen würden, wenn Griechenland weiterhin in der Euro-Zone bleibt. Da der Vertrag keinen Ausstieg (aus dem Euro) vorsieht, ist es aber nicht an der EZB darüber zu entscheiden." (APA, 16.5.2012)
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http://tinyurl.com/7wxvdob
Jetzt werden EU-Vereinbarungen schon gebrochen, bevor´s beschlossen sind ;-)
...daher würde ich den hochgejubelten konstrukteuren der EU ( vorallem kohl und co ) aber auch den glühenden europäern ( karas u.s.w. ) vorschlagen, bürgschaften zu übernehmen und persönlich mit deren vermögen einfach für irgendetwas zu haften...
mit hängt das visionäre und jetzt ins sorgenvolle stöhnen gewandelte gebrabbel der selbsternannten eliten zum halse heraus...
Die Griechen holen ihre Geld von der Bank und weltweit flüchten die Leute aus dem Euro. Was einerseits die Börsenkurse von in Euro notierenden Werten purzeln lässt und andererseits gefährliche Blasen entstehen lässt. Viele weichen bspw. in Immobilien aus, deren Handelswert deswegen schon stark überhöht ist. Ich schätze, dass in Wien derzeit Wohnungen um bis zum Doppelten ihres Wertes gehandelt werden. Das Vertrauen in die Währung ist erschüttert. Ein Vertrauen, das es für Personen mit ökonomischen Verstand nie gegeben hat. Man nimmt einfach keine PIGS in eine Hartwährungszone auf. Schon gar nicht das sattsam bekannte Griechenland. Was haben sich die "Verantwortungsträger" dabei gedacht? Ein EU-Untersuchungsausschuss sollte das klären.
... dass wir uns nicht sorgen müssen.
Wenn die PIGS-Staaten aus dem EURO gehen, müsste der EURO-Kurs Nord steigen (und die Goldpreise oder Immobilienpreise sinken).
Erst wenn es EUROBonds gibt, werden wir uns ernste Sorgen machen müssen. Das wird über den ESM gemacht (die Versicherung, dass das nicht gemacht wird, macht uns sicher, dass es so gemacht wird). In einigen Jahren werden wir alle unglaubliche Haftungen übernommen haben, die wir heute nicht für möglich halten (baut irgendein PIGS-Land Schulden ab? Wenn nicht, brauchen sie laufend neue Kredite).
Das bedeutet, dass wir alle Kraft einsetzen müssen, um z.B. in landwirtschaftliche Produktionen zu investieren. Das einzig Sichere in der Krise.
Übrigens sollten auch Österreichs Banken dringend abgewertet werden. Infolge der Allgemeinen Flucht aus dem Euro bilden sich nämlich schon wieder jede Menge Blasen (Immobilienblase), und die Bankinstitute, die aus den Krisen der Vergangenheit offenbar nicht gelernt haben, bieten dazu waghalsige Kreditfinanzierungen an. Luftschlösser werden finanziert und über Luft abgesichert. Die Politik steht unter Schockstarre und gefällt sich in beschwichtigenden Attitüden.
• EZB lässt einige griechische Banken fallen (siehe oben)
• Griechen holen ihr Geld von der Bank (siehe rechts ->)
Mein Wirtschaftskundeprofessor hat einmal gesagt, wenn alle gleichzeitig ihr Geld abheben wollen, bricht das System zusammen, aber das passiert nie. Scheint der Punkt ist erreicht.
haben die Banken sich im Verlauf des 20.Jh. durch die Möglichkeiten des elektronischen Zahlungsverkehrs dieser Kontrolle wieder entzogen. Heute wird über 90% des Zahlungsvolumens unbar abgewickelt. Das heisst, meist wird nicht mit Geld bezahlt, sondern mit Guthaben. Guthaben auf Geld, das die Banken nicht haben. Während immer weniger Kunden Bargeld beziehen, reduzieren insbesondere grosse Banken ihren Bargeldbedarf durch Verrechnungssysteme und Interbankkredite noch weiter. Das von der Nationalbank kontrollierte Bargeld spielt eine immer kleinere Rolle, während die Bankguthaben zunehmend die Geldmenge bestimmen. .....
http://vollgeld.ch/problem/
....Bofinger In den Modellen agieren die Banken als reine Vermittler, die Ersparnisse einsammeln und sie als Kredite wieder zurück in die Wirtschaft geben. Diese Mickymaus-Modelle sind völlig realitätsfern. Der Finanzsektor braucht keine Einlagen um Kredite zu vergeben, in den Jahren vor der Krise konnten Banken nahezu grenzenlos Kredite aus dem Nichts schaffen. Daran wäre das Finanzsystem fast zusammengebrochen. Diese aktive Rolle der Banken hat bis heute weder Eingang in die Lehrbücher noch in die geldpolitische Strategie der Europäischen Zentralbank gefunden. ...
http://www.ftd.de/politik/k... 19094.html
man hat einfach einen trick angewendet, die EZB darf nur solvente Bank mit Geld füttern, also hat man im Falle der griechischen Banken einfach die Griechische Notenbank dazwischengeschaltet ;)
Somit werden in den nächsten Tagen weitere 25 Milliarden (!) Euro (nur) zur Rekapitalisierung der maroden griechischen Banken aus dem ESF bereitgestellt.
Mi solchen Artikeln soll dem Normalbürger verklickert werden das derzeit keine Steuermilliarden in die Banken fliessen.
Lasst euch nicht für dumm verkaufen!
http://www.n-tv.de/wirtschaf... 83786.html
zergehen lassen
Es ist egal ob Griechenland eine Regierung hat oder nicht, es werden in den nächsten Tagen wieder 25 (!) Milliarden Euro in die Banken fliessen.
Der ESF ist mittlerweile ein Selbsbedienungsladen der Banken verkommen und das ohne jegliche Kontrolle der Steuerzahler!
Soviel ist sicher.
Doch:
Woher fließt es?
In welche Banken fließt es?
http://www.banken-in-die-schranken.eu
Von Süden in den Norden oder unter den Kopfpolster (bei den Zinsen eh egal). Und Firmen mit Banklizenz: direkt zur EZB (Mobilfunker usw.)
http://tinyurl.com/84n4o89
Jetzt läuft halt der größere Run in GR, Spanien usw. an.
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