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Berlin - Nach der geplatzten Eröffnung in diesem Juni soll der neue Hauptstadtflughafen nun am 17. März 2013 in Betrieb gehen. Das beschloss der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft, wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag mitteilte.
Eigentlich war die Eröffnung für den 3. Juni 2012 geplant. Vor rund einer Woche war der Eröffnungstermin für den Airport "Willy Brandt" überraschend abgesagt worden. Als Grund nannte die Geschäftsführung des Flughafens Berlin-Brandenburg Probleme mit dem Brandschutz. Schwierigkeiten bei dem rund 2,5 Mrd. Euro schweren Großprojekt sind aber auch aus vielen anderen Bereichen wie etwa der Gepäckabfertigung bekannt.
Langer Fragenkatalog
Der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer forderte umfangreiche Erklärungen der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft. Sein Ministerium habe einen langen Fragenkatalog für die Sitzung des Aufsichtsrats vorbereitet, sagte der CSU-Politiker. Der Bund werde eine "kompromisslose Kontrolle des Managements ausüben". Es habe sich um "schweres Missmanagement" bei der kurzfristigen Verschiebung der Eröffnung gehandelt. Vertreter des Bundes im Aufsichtsrat ist Verkehrsstaatssekretär Rainer Bomba.
Haupteigentümer des neuen Großflughafens Berlin-Brandenburg sind die beiden Bundesländer. Der Bund hält 26 Prozent. Der Airport ist der drittgrößte Deutschlands hinter Frankfurt und München. Die beiden alten Flughäfen Schönefeld und Tegel müssen nun deutlich länger in Betrieb bleiben als vorgesehen. Die Kosten dafür dürften monatlich etwa 15 Millionen Euro betragen. (APA/Reuters, 16.5.2012) -
Aufschub um unbestimmte Zeit wird mit Sicherheitsmängeln begründet
Eigentlich sollte "Berlin Brandenburg Willy Brandt" längst fertig sein. Statt Flugpassagieren kommen bisher nur Gutachter
Doppelt so viel wie bisher angenommen - Wowereit will "Probleme lösen"
Der deutsche Verkehrsminister hievt den Ex-Air-Berlin-Chef in den Chefsessel des Skandalflughafens
schade um das schöne neue prestigeprojekt, aber so ganz unglücklich bin ich, deren zweite heimat berlin ist, nicht über die tatsache, dass man eine weile weiterhin tegel anfliegen darf, der flughafen liegt verkehrstechnisch nämlich schon ein stückchen praktischer :)
Das Dinge schiefgehen, das man etwas übersehen hat, das es Probleme gibt ist unvermeidbar.
Das zu wenig Reserve dafür da ist ist meist einem überambitionierten Projektmangement und Druck vom Auftraggeber geschuldet. Das geht dann entweder mit viel Glück gut, oder es kostet am Ende deutlich mehr als hätte man gleich damit gerechnet.
Aber so kurz vor Ende "draufzukommen" dass es doch nicht geht und man noch fast ein Jahr braucht... Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das nicht schon längst gewusst hatd. Ich denke das ist nur Schmäh, die haben schon längst gewusst das wird nix.
Und das ist das schlimme, hätten sie es vor einem halben Jahr gesagt wäre viel weniger Schaden entstanden.
Der Unterschied zwischen Berlin und Wien, den ich als Piefke, der nun seit einigen Jahren in Wien lebt, feststellen konnte, ist Folgender:
In Berlin sind alle wahnsinnig stolz auf ihre Stadt (und halten sie für das Epizentrum Europas), aber objektiv betrachtet läuft dort nicht vieles richtig (auch wenn es natürlich ein paar Sachen gibt, die selbst in Berlin gut laufen).
In Wien sind viele Leute immer nur am Jammern, wie schlecht doch alles sei - und dabei läuft hier das meiste richtig gut (auch wenn es natürlich ein paar Sachen gibt, die in Wien verbesserungswürdig wären).
Fazit: Berliner überschätzen ihre Stadt, Wiener unterschätzen ihre Stadt. Letzteres ist mir auf jeden Fall sympathischer.
Es hätte auch verwundert, wenn in diesem dreckigen Moloch mal IRGENDWAS funktioniert hätte. Die Stadt ist Spitzenreiter bei Armut und beim Empfang von Geldleistungen im Rahmen des Finanzausgleichs (auf Kosten des Südens lebt es sich halt gut), und Schlusslicht, was die wirtschaftliche Struktur und das Bildungssystem betrifft. Kein einziger DAX-Konzern hat seinen Sitz dort, bei PISA liegt man ganz hinten, bei der Hartz4-Empfänger-Quote ganz vorne. Ganz zu schweigen von der Kriminalität, den Parallelgesellschaften und der linksradikalen Szene.
Berlin ist eine Hauptstadt ohne Haupt, eine Haupstadt der Schande!
..an die geschniegelte Provinz.
Finanzzuweisungen des Bundes++Finanzausgleich erhält NRW schon seit 10 Jahren das Dreifache (Stichwort Steinkohlearbeitsplätze und Bundesstadt Bonn). Dort sind 60% aller Kommunen mitsamt ihrer Großstädte (zB. Wuppertal oder Gelsenkirchen)insolvent.
Und: Hartz4, Pisa, Dax-Konzerne haben inwiefern mit dem Flughafen BER zu tun?
Ihre "Unwiderlegbaren Fakten" lassen auf ein weiche Birne schließen...Sie Piefke.
Wie gesagt, auf Kosten des Südens (und bis zur Machtergreifung von Rot-Grün übrigens auch auf Kosten NRWs im Rahmen des horizontalen Finanzausgleichs) lebt es sich halt gut. Je schlechter man wirtschaftet, desto mehr Geld gibt's - eine Belohnung für Schmarotzertum also. Die Stadt machts als Großes, ihre Bürger im Kleinen.
Und was die wirtschaftliche Misslage Berlins, die Kriminalität und die hohe Armut mit dem BER zu tun haben? Sie alles sind Symptome einer Politik des völligen Versagens.
Aber klar, dass Sie hier in Ihrer Verblendung keinen Zusammenhang sehen.
Amüsant übrigens, wie Sie mit Ihrem Verleugnungs-Beitrag meine These (Berliner über-, Wiener unterschätzen ihre Stadt) bestätigen. Ist Ihnen aber anscheinend gar nicht bewusst. :-
und nebenbei sind Ihre "Thesen" schon seit geraumer Zeit in die Jahre gekommen.
Was Ihren Link zum "Finanzausgleich" angeht...scheinbar sind Sie nicht in der Lage, präzise die Beiträge anderer Leute zu lesen und zu reflektieren.
Sollten Sie überhaupt Steuern zahlen (was ich bezweifle)..wieviel schulde ich Ihnen eigentlich?
Wahrscheinlicher ist wohl, daß Sie selbst Transfergelder beziehen, oder täusche ich mich, Herr Piefke?
..insofern obliegt es einem offensichtlich langjährigen deutschen Rentenbezieher auch nicht, über eine eventuelle Reflektion über dieselben zu mutmaßen.
Bilden Sie sich, updaten Sie unbedingt nicht nur Ihre politischen Kenntnisse, sondern kommen Sie mal endlich raus aus Ihrer Einöde..es urteilt sich besser.
Groß-und Kleinschreibung nach eigenem Vermögen bunt durcheinandergewirbelt, Texte nicht antizipiert,
auf uralte Kalauer festgelegt und mit dem Hauptschulabschluß die eigenen Grenzen bereits überschritten...aus Ihnen konnte nichts anderes werden als ein hochleibiger Griesgram, Piefke.
"Schwierigkeiten bei dem rund 2,5 Mrd. Euro schweren Großprojekt sind aber auch aus vielen anderen Bereichen wie etwa der Gepäckabfertigung bekannt."
bei projekten dieser grössenordnung normal, nur weltfremde politiker und deren freunderln in den aufsichtsräten und vorständen verstehen das nicht. der unterschied zu österreich: dort gibt es projektmanagement-bei uns maximal freunderlwirtschaft.
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