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Die SPÖ verdankt ihren Erfolg in Wien dem "Charisma" Michael Häupls, meint die "Financial Times".
Die britische Tageszeitung "Financial Times" hat am Dienstag dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) ein Porträt gewidmet. Die Zeitung lobt ihn darin als einen der "beachtlichsten" Politiker Österreichs. Häupl habe wesentlich mehr politisches Gewicht als durchschnittliche Bürgermeister, so die Zeitung. Zudem habe er den Ruf eines "bon viveur", eines Lebemannes.
Die "Financial Times" schreibt den Erfolg der Sozialdemokraten in Wien vor allem dem "Charisma" des Bürgermeisters zu. Nicht nur das Stadtoberhaupt, auch Wien selbst wird in dem Artikel über den grünen Klee gelobt. "Die opulenten cremefarbenen Paläste der ehemaligen Aristokratie stehen neben weltbekannten Musikhäusern und Galerien", heißt es etwa.
"In schlechten Zeiten investieren wir"
Häupl betont in dem Artikel, dass nicht nur die Lebensqualität in Wien ausgezeichnet sei, sondern auch internationale Unternehmen ihren Sitz in der Bundeshauptstadt hätten. Wien wolle zudem eine "Stadt des Wissens" werden. Angesprochen auf die Schulden der Stadt meint Häupl: "Wir betreiben keynesianisch Politik. In guten Zeiten Zahlen wir die Schulden zurück, in schlechten Zeiten investieren wir in die Zukunft."
"Schäbige" Bahnhofshallen
Eine Kleinigkeit wird in dem Artikel dann doch kritisiert: Die Bahnhofshallen in Wien seien "überfüllt und schäbig". Häupl gibt gegenüber der Zeitung zu, dass der Umbau des Flughafens Wien-Schwechat und der Bahnhöfe zu spät begonnen habe: "Aber so etwas braucht in Österreich Zeit. Ich sage: Besser spät als nie."
Im Artikel werden auch Gerüchte angesprochen, wonach der 62-Jährige bald in Pension gehen könnte. "Ich weiß, dass es ein Leben nach der Politik gibt", sagt Häupl, "aber bis dahin ist noch ein bisschen Zeit." (red, derStandard.at, 16.5.2012)
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Mit der Äußerung über Keynes demonstriert er eine bildungsmäßige Borniertheit und Arroganz, die wahrlich Pisa-würdig ist. Kleinkariert und mit aufgeschnappten Vokabeln um sich werfen, zum Ausgleich aber maßlos überheblich.
auch wenn er pro forma Chef ist. Ich glaube, dass er z.B. von vielen der momentan betriebenen pseudoneoliberalistischen Ansätze in den Stadtbetrieben keine Ahnung hat, sonst müsste er dagegen auftreten. Es ist das alte Modell der armseligen Kleingeister als Hofschranzen im Einsatz, das den Chef gut gegen die Wirklichkeit abschirmt und nach belieben ungestört walten kann, wie unsinnig das auch sein mag. Das ist das Schicksal fast aller Monarchen :-)
hält sich Rot in Wien/Ö nicht so gut, weil der Häupl so super sympathisch is, sondern vor allem weil strategisch Schwarz und Blau verhindert werden will.
Und das so auf Oberflächlichkeit zu reduzieren find ich sehr undifferenziert, das wirkt so als würd da wer glauben, dass Wahlen überall so funktionieren wie in Amerika.
Weil eine keynesianische Wirtschaftspolitik ein ausgeglichenes Budget über den Konjunkturzyklus haben sollte, was in Wien nicht der Fall ist. Da wird in der Wirtschaftskrise investiert (oder wird zumindest behauptet) und im Boom genauso. Im Boom müsste dann aber eigentlich gespart werden.
Als Ökonom kann man sich in Wien, in Anbetracht der politischen Möglichkeiten der Stadtregierung, über die Wirtschaftspolitik nur ärgern.
ist weniger Keynes als nach Macuse "Repressive Toleranz" http://de.wikipedia.org/wiki/Repr... e_Toleranz
Vielleicht hat er den ja FRÜHER gelesen
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33140
„Wir betreiben keynesianisch Politik. In guten Zeiten Zahlen wir die Schulden zurück, in schlechten Zeiten investieren wir in die Zukunft.“
Als renommierte Zeitung hat die FT hoffentlich recherchiert, ob diese Behauptung auch tatsächlich stimmt, oder?
dass die Financial Times erfrischend unparteiisch bei der Berichterstattung ist. Die Journalisten dort koennen ihre persoenlichen rechts-links Praeferenzen aus ihren Berichten heraushalten.
Aus fuer mich nicht verstaendlichen Gruenden geht das in Oe-s Zeitungen nicht.
Häupl is alles andere als ein aalglatter Typ und das macht ihn schon sehr sympathisch:
http://www.youtube.com/watch?v=CRjHVnp7D0I
Lobeshymnen auf Gripfler sind das Letzte.
Die Menschen wissen schon WER Österreich verkauft hat: Gripfler aus ALLEN Parteien.
Politiker sind ÜBERALL gleich:
ALLES was nicht niet und nagelfest ist wird gegripfelt.
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