Wo die bunten Bänder wehen

16. Mai 2012, 16:05
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All-inclusive ist alles andere als unbeliebt. Laut einer Untersuchung von Holidaycheck bucht jeder zweite den Urlaub mit allem Drum und Dran

Ankommen, den Koffer aufs Zimmer bringen und den Urlaub genießen, ohne sich Gedanken über das Essen, die Getränke oder ausreichende Beschäftigung für die Kinder zu kümmern. Das scheint bei den meisten Menschen immer noch hoch im Kurs zu stehen. Zumindest erbrachte eine Untersuchung zu den Buchungsvorlieben der Reisenden bei Holidaycheck diese Erkenntnis.

Demnach bevorzugen nämlich 53 Prozent aller Pauschalreisenden einen All-inclusive-Urlaub. Untersucht wurden dafür immerhin über eine Million Urlaubsbuchungen auf dem Reiseportal. Auf Rang zwei lag mit 29 Prozent die Halbpension.

Die Vorteile bei All-inclusive liegen auf der Hand: Man kann essen so viel man will am Buffet, es gibt freie Getränke, Cocktails und Eis für die Kinder ohne Einschränkung. Dabei muss man sich keinerlei Gedanken über die entstehenden Kosten machen.

Neue Reisevarianten

Reiseveranstalter zeigen sich bei der Angebotsvielfalt immer kreativer und schaffen neue Bezeichnungen. So gibt es mittlerweile etwa Halbpension plus, bei der zum inkludierten Abendessen auch noch Kaffee und Kuchen am Nachmittag serviert werden. Bei der Vollpension plus gibt es die Getränke zur Mahlzeit gratis, Kaffee und Kuchen bekommt der Gast in vielen Fällen auch.

Bei All-inclusive plus, Ultra oder Premium wird das Angebot noch erweitert, etwa durch mehr Markengetränke, freie Getränke in der Disko oder andere Annehmlichkeiten. Bei einigen Anbietern sind sogar teure Freizeit- und Sportangebote im Preis inbegriffen. Und bei All-inclusive soft oder light hat der Gast zwar Zutritt zum Büffet, erhält aber darüber hinaus nur noch einen Softdrink und eventuell eine Kleinigkeit am Nachmittag. (red, derStandard.at, 16.5.2012)

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    Für Nachschub ist gesorgt und keiner muss sich um die Kosten Gedanken machen.

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