Staatspreise vergeben

16. Mai 2012, 13:58
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Fünf Firmen wurden für ihr Engangement in Sachen flexibler Arbeitszeit, qualifizierten Teilzeitjobs und Kinderbetreuungsmaßnahmen ausgezeichnet

Wien - Am Dienstag wurde der österreichische Staatspreis für den "familienfreundlichsten Betrieb" verliehen. Ziel des Preises ist, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf Unternehmensseite zu verbessern.

"Mit diesem Staatspreis zeichnen wir Unternehmen aus, die herausragende Leistungen für eine familienbewusste Personalpolitik umsetzen und die Familienfreundlichkeit gezielt fördern", sagte Wirtschafts- und Familienminister Reinhold Mitterlehner bei der Verleihungsveranstaltung im Studio 44 der Österreichischen Lotterien.

Der Familienminister zeigte sich dabei vom wirtschaftlichen Nutzen familienpolitischer Maßnahmen überzeugt: "Wer eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht, wird attraktiver für qualifizierte Fachkräfte und erzielt nachhaltige betriebswirtschaftliche Vorteile", so Mitterlehner. Ein steigendes Bewusstsein auf Unternehmensseite zeige auch die Zahl der Einreichungen, die im Vergleich zum Vorjahr von 73 auf 85 gestiegen sind.

Prämierte Unternehmen

Der Staatspreis wird jedes Jahr in fünf Kategorien verliehen. Bei den Kleinbetrieben ( Unternehmen mit 5-10 Mitarbeiter/innen) wurde die ikp
Vorarlberg PR & Lobbying GmbH, in der Kategorie Unternehmen mit 11-50 Mitarbeiter/innen die Tischlerei Wegerer GmbH aus Rettenegg in der Steiermark, bei den Unternehmen ab 51 Mitarbeiter/innen die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG aus Graz in der Steiermark, bei den Non Profit Unternehmen/Organisationen die Vorarlberger Kinderdorf gemeinnützige GmbH aus Bregenz in Vorarlberg und in der Kategorie Öffentlich-rechtliche Unternehmen/Institutionen das Arbeitsmarktservice Vorarlberg aus Bregenz in Vorarlberg ausgezeichnet.

Was sind familienfreundliche Maßnahmen?

Beurteilungskriterien waren die Flexibilität der Arbeitszeit, die Quote der Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die Vorbereitung des Wiedereinstiegs durch das Unternehmen, Maßnahmen im Bereich Kinderbetreuung, der Anteil der qualifizierten Teilzeitjobs, die Themen Frauen und Familien in Unternehmensphilosophie und Personalpolitik, die Frauen-Weiterbildungsquote im Unternehmen, der Anteil von Frauen in Führungspositionen, die Flexibilität des Arbeitsortes, Unternehmensinterne Anlaufstellen für Frauen- und Familienfragen sowie die materiellen Zusatzleistungen für Familien. (red, 16.5.2012)

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