Nvidia GK110-GPU kommt mit 7,1 Milliarden Transistoren

16. Mai 2012, 12:50
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Neuer Kepler-Chip enthält bis zu 2.800 Kerne und "Hyper-Q" - Start im vierten Quartal

Nvidia hat im Rahmen der GPU Technology Conference (GTC) 2012 die GK110-GPU präsentiert. Der riesige Chip besteht aus 7,1 Milliarden Transistoren und wird bis zu maximal 2.880 Shader-Rechenkernen enthalten. Er soll als Flaggschiff der Tesla GPU Produktfamilie erst Ende des Jahres in den Handel kommen, heißt es in der Pressemitteilung.

Neue Funktionen

Vor allem im Hinblick auf drei neue Funktionen unterscheidet sich der GK110 von den früheren Nvidia-Chips. Diese sind Hyper-Q, Dynamic Parallelism und SMX Streaming Multiprocessor.

Hyper-Q

Hinter Hyper-Q steckt das Detail, dass der "Big Kepler", wie der Chip bei der Präsentation genannt wurde, von 32 Threads der CPU gefüttert werden kann, schreibt Golem. Ohne Hyper-Q wurden die Inhalte seriell übertragen, was zur Folge haben konnte, dass die Auslastung der GPU nicht optimal war.

Dynamic Parallelism

Auch dank Dynamic Parallelism arbeiten Tesla-GPUs effizienter. Die zweite Neuerung erlaubt der GPU im Speicher mehr Threads und Kernels zu starten, um die "Verschachtelungen" (Nested Loops) aufzulösen. Die GPU könne sich so dynamischerer an die Daten anpassen.

SMX Streaming-Multiprocessor

Das dritte Feature SMX Streaming-Multiprocessor umfasst nun 192 Recheneinheiten, während es bei Fermi bisher 32 waren. Der GK110 besitzt laut Nvidia bis zu 15 SMX-Einheiten, also 2.880 Kerne im Maximalausbau.

Speicherausbau nicht fix

Bei der Pressekonferenz bestätigte der Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang einen deutlichen Anstieg bei der Datenübertragungsrate gegenüber den bisherigen GK104-Versionen. Konkrete Details zum Speicherausbau der Tesla-Karten K20 wollte man nicht nennen. Spieler müssen sich bis zum vierten Quartal 2012 gedulden, da erscheint der GK110-Chip erstmals in der Tesla-Karte K20. (ez, derStandard.at, 16.5.2012)

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    foto: nvidia
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