Viele schwören auf Naturheilmittel

16. Mai 2012, 12:52
  •  Nur sieben Prozent lehnen Naturheilmittel ganz ab.
    foto: photodisc

    Nur sieben Prozent lehnen Naturheilmittel ganz ab.

Rund drei Viertel der Deutschen verwenden Naturheilmittel - Klassiker sind Ginkgo, Johanniskraut und Traubensilberkerze

Wien  - Phytotherapie im Umbruch. Der Markt, den früher in Europa vom Kamillentee bis zum Johanniskraut altbekannte pflanzliche Präparate dominierten, wird zunehmend international. Nicht immer ist die Qualität aber optimal und kontrolliert. "China steckt irrsinnig viel Geld und Manpower in Erforschung und Produktion von TCM-Mitteln, um sie in Europa und dem USA auf den Markt zu bringen", sagte Brigitte Kopp vom Institut für Pharmakognosie der Universität Wien bei einer Pressekonferenz in Wien.

"In der Phytotherapie werden vor allem Gesamtextrakte von Pflanzen verwendet. Weltweit werden rund 70.000 Pflanzenarten benutzt, in Österreich sind es rund 200, dazu kommen noch etwa 500, die in der Volksmedizin eingesetzt werden", erklärte die Expertin. Generell könne man sagen, dass Phytopharmaka, die auch als solche zugelassen sind, breite Wirkung bei zumeist geringeren Nebenwirkungen als synthetische Monosubstanzen in Arzneimitteln haben.

Naturheilmittel auf dem Vormarsch

Das Feld erfreut sich großer Beliebtheit. Karin Kraft, Internistin und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Phytotherapie, zitierte Daten aus einer repräsentativen Allensbach-Umfrage mit rund 1.800 Deutschen über 16 Jahren als Auskunftspersonen aus dem Jahr 2010: "72 Prozent geben an, schon Naturheilmittel eingenommen zu haben. Nur sieben Prozent lehnen sie ganz ab." 1970 hatten bei einer gleichlautenden Umfrage 52 Prozent der Deutschen angegeben, bereits Naturheilmittel verwendet zu haben, im Jahr 2000 waren es 62 Prozent.

Die Klassiker in der Klinischen Forschung mit Phytotherapeutika sind nach wie vor Ginkgo (Gehirndurchblutung), Johanniskraut (Depressionen) und die Traubensilberkerze (Wechselbeschwerden). Doch zunehmend kommen auch Produkte als anderen Weltregionen auf den Markt, zum Teil auch bloß als Nahrungsergänzungsmittel und damit ohne entsprechende Qualitätskontrolle und Zulassung.

Auf der sicheren Seite sind die Konsumenten jedenfalls, wenn sie Phytopharmaka von einem auch schulmedizinisch arbeitenden Arzt mit entsprechender Ausbildung verschrieben bekommen und echte Phytopharmaka aus Apotheken beziehen. Roger Eltbogen, Gynäkologe und Präsident der Schweizer Gesellschaft für Phytotherapie: "70 bis 80 Prozent der Beschwerden, besonders Probleme in der Menopause, lassen sich mit Phytotherapeutika behandeln." In den kommenden Tagen findet in Wien der Kongress der österreichischen, Schweizer und deutschen Gesellschaften für Phytotherapie statt. (APA, 16.5.2012)

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alternative medizin wichtig...gesundheitserhaltung sollte im vordergrund stehen!!!

letztes posting ist mir entwischt!
wenn man medikamente nimmt ist bereits etwas aus dem gleichgewicht geraten. man braucht ziemlich viel selbstbewußtsein und eigenverantwortung, um sich gegen verschreibungen von medikamenten zu wehren. medikamente werden sofort und schnell verschrieben, obwohl es bei vielen krankeheiten alternative möglichkeiten gäbe.... die langfristigen folgen bzgl. medikamenteneinahme sind wenig beforscht. ich habe seit 50ig jahren.... mich immer gewehrt was zu nehmen.... auf gesunden lebensstil geachtet u. bin eigentlich pumperlgsund!!!

Ja eh. Diese alternativen Methoden wie Homöopathie und andere sind ja wirkungslos. Da kann man gleich auf alles verzichten. Ist einfacher und billiger.

medikamente sind die feuerwehr!

schildrüsenunterfunktion?

... die ärzte verschreiben mir medikamente, ich hätte gerne eine alternative medizin. ich nehme eutyrox seit eineinhalb jahren. weiß hier jemand was da helfen könnnte? ich liege mit meinem wert knapp unter dem normbereich (3,7 TSH) aufgrund meines kinderwunsches ist es wichtig diesen etwas niedriger zu haben. danke!!

ich bin vor Jahren schon auf homöopathische Mittel umgestiegen. mag sein dass es nur eine Plazebowirkung hat, Tatsache ist jedoch, dass ich seit gut 10 Jahren nicht mehr krank war (außer mal eine kleine Verkühlung im Winter). Bekannte von mir nehmen sofort Medikamente wenn sie sich ein bissl unwohl fühlen und wundern sich dann, warum sie ständig stärkere Sachen brauchen.

Ich finde jeder sollte das nehmen womit er sich wohl fühlt.

Da sind wir wieder beim Glauben.......aber ich habe noch nie von jemandem gehört, dass er z.B. anstelle einer schmerzstillenden Spritze, etwa beim Zahnarzt, irgendwelche Kügelchen eingeworfen hat.

Ja, dem letzten Satz stimme ich vollständig zu.

Allerdings ist die zufriedenstellende Anwendung von Homöopathika der beste Beweis, dass es ganz ohne auch genauso gut ginge. Ihr Irrtum, wie übrigens bei vielen Menschen, dürfte sein, dass man bei bissl unwohl fühlen überhaupt was einwerfen muss. Das ist nämlich gar nicht nötig. Allerdings sind viele von uns so erzogen, dass bei jedem kleinen Problem sofort was getan werden muss.

Mit meiner höchste erfolgreichen Methode, bei Unwohlsein viel schlafen und Stress vermeiden, dürften die Ärzte und Apotheken keine Freude haben.

wenns jemandem hilft dann ists ja schön

solang man dann nicht mit seltsamen Erklärungen (Schwingungen und sowas) daherkommt find ichs auch super.

Genau so doof wie. "Wer heilt, hat recht"

Wie wäre es mal wieder mit einer Runde Homöopathika-Bullshit-Bingo?!

Das geht so: man sucht bei remedia.at die lustigsten, lächerlichsten oder ekligsten homöopathischen Mittel!

Da wir eine ausgewiesene Homöopathieexpertin unter uns haben, darf die uns dann erzählen wann man das jeweilige Mittel einnehmen sollte!

Ich fang an!
http://www.remedia.at/homoeopat... a5507.html

Wo bitte

ist in dem Artikel von Homöopathie die Rede? Zum X-ten Mal: Homöopathie und Phytotherapie sind NICHT dasselbe!

Ich weiß...

ich möchte gerne Granderwasser D 12 Globuli

Bin leider noch nicht fündig geworden.

dazu

einen "Schlüsselanhänger für 3 Arzneien" ;-)

Betrachtung einiger Argumente alternativer Methoden

Da untenstehender Kommentarverlauf wieder einige Mängel in der Argumentation der Anhänger alternativer Methoden zutage gebracht hat hier eine nette Zusammenfassung:

http://www.patientenfragen.net/alternati... 25859.html

Hier zu erleben, wie die Pharmakonzerne fast wie die Mafia auftreten, bestärkt mich umso mehr, mich von solchen "Machtbonzen" fernhalten zu müssen.
Und noch etwas zur Beweislage von homöopathischen Mitteln und überhaupt ganzheitlicher Medizin: Die Liebe zu meinem Mann könnte auch niemals wissenschaftlich nachgewiesen werden, doch da sie trotzdem und zweifelsfrei vorhanden ist, beweist, dass die tiefgehendsten menschlichen Dinge eben nicht rational "belegbar" sind.
Jeder 4. nimmt angeblich erfolgreich hom. Mittel, wundert mich nicht, dass die Schulmedizin schäumt und kämpft! :-)

jop

der Erfolg der hom. Mitteln ist aber reiner Placeboeffekt (ja den kann man wie die Liebe auch nicht sehen) und nicht irgendwelche seltsamen Schwingungen von Melekülen die gar nicht vorhanden sind...

Ich würde mal sagen, dass die Mafia sich über die Gewinnspanne der Zuckerkügelchenhersteller freuen würde.

1) Haben Sie Beweise, dass hier Pharmakonzerne auftreten?
2) Sind Sie dann von irgendeinem Homöopathie-Verein bezahlt, hier zu posten?
3) Sie können sich nicht vorstellen, dass Liebe naturwissenschaftlich erklärbar ist? Wundert mich nicht - sie haben Ihren beschränkten Horizont hier im Forum schon ausreichend bewiesen.
4) Wir hatten schon die Güte, Ihnen zu erklären, wie der Erfolg der Homöopathie funktioniert. Dass Sie das nicht wahrhaben wollen, ist ebenfalls Ihr Problem.

Ich weiß, es ist hart, wenn man keine Argumente hat. Es tut weh, wenn man in einer Diskussion sein Unwissen derart bloßstellt. Aber niemand hat Sie dazu gezwungen. Und wie Sie bemerkt haben, ist Homöopathie nicht verboten.

Welchen Grund haben Sie, hier so hartnäckig gegen Homöopathie aufzutreten. Natüüüürlich nur private und völlig uneigennützig, wie ich euch ausschließlich rational funktionierenden Wesen kenne. :-) Sie könnten ja auch aufhören mit dem Antworten, tun es aber nicht. Sind nicht minder blöd als ich bzw. eine schöne Ecke blöder, würde ich sagen. :)

Mein Hauptgrund

weil dadurch Krankheiten verschleppt werden, Kinder und Tiere leiden, im schlimmsten Fall sterben. Wenn Homöopathiejünger selber leiden ist das ihr Problem.

Na Gott sei Dank leiden die Tiere bei den Tierversuchen für die Schulmedizin weniger!

Jep, die Homöopathen verzichten aus Tierliebe darauf ihr Produkte auf Wirksamkeit und Sicherheit zu überprüfen und testen lieber direkt am Menschen.

Dafür wildert man wieder ein paar Nashörner, Tiger und sonstige seltene Tierarten...

Weil es is ja gut für's Zumpferl wenn man sich das reinzieht!

Übrigens, damit ich nicht auf Ihrem Niveau bin, wo man Fragen offenbar grundsätzlich ignoriert:

Ich trete gegen Homöopathie auf, weil ich das technisch-naturwissenschaftliche Wissen habe, um das zu durchschauen und weil ich glaube, dass jeder eine gesellschaftliche Verantwortung hat.

Aufgrund der Tatsache, dass Homöopathie von Ärzten und Apothekern beworben werden darf, halte ich es für einen groß angelegten Betrug: Viele, die sich damit nicht auseinandersetzen, halte es für eine Art Naturheilkunde, Hausmittel oder sowas.

Wenn durch mein Auftreten nur eine Person aufgeklärt werden konnte, ist mein Ziel erreicht. Wer sich danach noch dafür entscheidet, tut dies wenigstens bewusst. Interessanterweise wollte es danach niemand mehr.

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