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"A Tetschn" ist nicht gleich "a Watschn", sagt Uwe Scheuch.
Die Aussage des stellvertretenden Kärntner Landeshauptmanns Uwe Scheuch (FPK), wonach es "sinnvoll und gut" sei, wenn Pädagogen ihren Schützlingen ab und an "a klane Tetschn" geben, haben nun Rücktrittsaufforderungen zur Folge. Schon am Dienstag haben die Kärntner Grünen seinen Rücktritt gefordert, auch das BZÖ nannte Scheuch in seiner Funktion untragbar. Nun fordern auch die Bundes-SPÖ und der ehemalige Wiener Stadtschulratspräsident Kurt Scholz den Rücktritt des Kärntner Bildungsreferenten.
"Das Maß ist endgültig voll", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter in einer Presseaussendung. "Nach der äußerst dubiosen BMW-Affäre und dem 'Part of the game'-Skandal muss nun die 'Tetschn'-Politik des für die Jugend zuständigen Regierungsmitgliedes den überfälligen Rücktritt zur Folge haben", so Kräuter.
Scholz: Scheuch soll sich "ein Lichtjahr von Erziehungsfragen fernhalten"
Auch Ex-Stadtschulratspräsident Scholz, nun Mitglied der Klasnic-Opferschutzkommission, forderte in einem Gespräch mit dem Ö1-"Morgenjournal" den Rücktritt Scheuchs.
"Die Forderung einer Rohrstaberlpädagogik im 21. Jahrhundert zeigt, wie weit sich Vertreter des rechten Lagers heute vom Liberalismus verabschiedet haben", sagte Scholz. Im 19. Jahrhundert seien es gerade liberale Politiker gewesen, die das Verbot der körperlichen Züchtigung an Schulen durchgesetzt hätten. Es sei ein "trauriger Tiefpunkt" der Bildungsdebatte, konstatiert Scholz.
Scheuch hatte am Dienstag noch versucht, seine Äußerung zu relativieren. "A Tetschn und a Watschn sind zwei ganz unterschiedliche Dinge", sagte Scheuch. Scholz kritisiert gerade diese Unterscheidung als "Relativierung", so wolle man die "gsunde Watschn" wieder einführen. Daraus folgt die Rücktrittsaufforderung des Ex-Stadtschulratspräsidenten: "Menschen, die die 'gsunde Watschn' wieder einführen wollen, haben im Bildungswesen nichts zu suchen und sollten sich ein Lichtjahr von Erziehungsfragen fernhalten. Am besten wäre es, wenn der Betroffene selbst diese Konsequenz zöge."
Dörfler: "Mir hat keine gesunde Watsche geschadet"
Unterstützung erhielt Scheuch hingegen von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. In einer Aussendung betonte Strache, dass er Gewalt im Erziehungsbereich grundsätzlich ablehne. Die Zahl der verhaltensauffälligen Schüler nehme leider stetig zu, es komme leider auch immer wieder zu Attacken auf Lehrer, heißt es in der Aussendung. Fehlverhalten dürfe aber nie mittels "Tetschn" oder anderer Gewalt sanktioniert werden, "sondern mittels Schulverweis oder eventuell auch mittels Streichung der Kinderbeihilfe in Extremfällen", so der FPÖ-Chef. "Ich bin davon überzeugt, dass auch Uwe Scheuch es nicht anders gemeint haben kann", so Strache.
Unterstützung bekam Scheuch auch von Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK). Gegenüber diepresse.com bezeichnete Dörfler die Aufregung um den Scheuch-Sager als "völlig überzogen", auch er sei gegen Ohrfeigen und Gewalt. Er selbst habe in seiner Schulzeit "viele gesunde Watschn erhalten, die ich provoziert und auch verdient habe. Keine davon hat mir geschadet", so Dörfler. Dörfler sieht die "gesunde Watschn" auch nicht als Züchtigung, oft sei die Provokation einer Ohrfeige eine Mutprobe vor den Mädchen gewesen. Eine Grenze sieht der Landeshauptmann jedoch: Bei Frauen und Mädchen sei die Ohrfeige undenkbar, anders als die "Watsche unter Männern".
Uwe Scheuch äußerte sich unterdessen erneut in einer Aussendung: "Meine Aussage war eine unglücklich gewählte Metapher, für die ich mich noch einmal entschuldigen möchte", so Scheuch. (red, derStandard.at, 16.5.2012)
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Bis 15 hat mich mein Vater getuscht,
dann habe ich ihn getuscht und jetzt tuscht mein Sohn meinen Enkel.
Jetzt bin ich Großvater. Und was sollte ich meinem Enkel zur Stärkung anderes geben als "Werthers Echte Kärntner Faustwatschen"?
sie aussage von scheuch ist natürlich abzulehen.
wenn ich mir aber ansehe, was in den schulen teileise so an der tagesordnung ist (ich kenne eine volksschulklass, der sind bereits 2 lehrerinnen durch "burn out" abhanden gekommen), wundert es mich, dass man von lehrergewerkschaftern nur etwas hört, wenn es um arbeitszeiten geht! irgendeine möglichkeit sich durchzusetzen sollte man den lehrern schon wieder geben!
... dann hätte ich gerne für so ein Coaching 90 Euro die Stunde und weitere 25 Euro Zuschlag für das Ertragen Ihrer Phantasielosigkeit.
Wenn Sie nicht unterrichten, dann sollten Sie keine solchen Pseudo-Solidarisierungen mit den LehrerInnen von sich geben. Die wollen das nämlich gar nicht, sondern ekeln sich vor Neandertaler-Pädagogik.
sorry, aber für was halten sie mich eigentlich. ich denke sie unterstellen mir, dass ich dafür bin kinder zu schlagen. lesen sie bitte mein erste post noch einmal.
wann haben sie sich das letzte mal mit einer volksschullehrerin unterhalten? "zucht und ordnung" ist nicht mein ding, aber wenn z.b. die buben wc komplett versaut sind, weil die lehrerinnen die wcs nicht mehr betreiten dürfen (angst vor sexuellem missbrauch), dann finde ich man kann gewisse dinge auch übertreiben!
der/die sich den Nick "neandertaler" gegeben hat, und entweder unterrichtet, oder eben nicht. Im Fall 1 sind Sie wirklich extrem unprofessionell und phantasielos.
Im Fall 2 sollten Sie hier nicht rumlamentieren und für "irgendeine möglichkeit, sich durchzusetzen" plädieren, ohne wirklich von Pädagogik Ahnung zu haben. Das Beispiel mit dem verdreckten WC spricht Bände! Vorher waren es noch die von auffälligen Schülern beeinträchtigten Lernwilligen. Noch mehr solche Zombie-Stories? Dann schreiben Sie diese doch an Scheuch. Dem gehen gerade die Sager aus.
in welche phantasiewelt leben sie eigentlich? ich bin kein lehrer, habe aber seit 6 jahren kinder in der volksschule und lehrer im bekanntenkreis. von pädagogik habe ich keine ahnung, aber das in schulsystem etwas nicht so ganz stimmt bekomme ich schon mit (auch mit meinem kleinen neandertalerhirn).
meine zombie stories sind leider realität. mit dem scheuch möchte ich im übrigen nichts zu tun haben!
noch eine frage: sind sie lehrer?
aber gerade hier im standard posten doch bei jedem verbrechen an kindern, egal ob gewalt oder missbrauch, hunderte von leuten über den täter und die meisten postings zeigen verständnis und "der täter ist krank","er ist das eigentliche opfer", "hohe strafen bringen nichts" usw.
und da gehts nicht nur um eine watschen sondern oft um jahrelang schwerste gewalt von faustschlägen, auspeitschen, verbrühen usw. - und trotzdem zeigt ein großer teil der poster hier verständnis für den täter.
diese doppelmoral kotzt mich einfach an....
Aber die "gesunde Watschn" unter Männern - also weiter daneben kann man ja gar nicht sein - offensichtlich haben die vielen Watschen ihm / seiner geistigen Entwicklung halt doch geschadet.
immer noch bewusst diese Vollkoffer, die glauben, dass Zucht und Ordnung nur in die Menschen hineingedroschen werden kann. "Dazu brauchat ma halt wenigstens an klan Adi".
Da helfen noch so unschuldige "Darstellungen" des Gesagten nix, durch solche Entgleisungen kommt die wahre Haltung an die Oberfläche.
Und so mancher Wähler applaudiert dazu, indem er FPKBZÖ seine Stimme gibt.
aber Orange und HASSE Ohrfeigen.
Als Kind bekam ich so viele, dass ich diese NIEMALS gut reden würde.
Sogar mit 21 bekam ich noch welche.
Am Ende habe ich nur noch gesagt "na los gib mir eine Watschen" und dann bekam ich keine mehr, weil die Autorität merkte zu strenge Strafen bewirken, dass der Bestrafte die Strafe schon kennt und dann dagegen immun ist.
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