Romney dürfte Oregon und Nebraska gewonnen haben

16. Mai 2012, 09:02
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Noch nicht genügend Delegiertenstimmen für Nominierungsparteitag - Unterstützung von Bush

Los Angeles - Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat eine weitere Hürde auf dem Weg zu seiner offiziellen Nominierung im Rennen um das Weiße Haus genommen. Teilergebnissen zufolge gewann der frühere Gouverneur von Massachusetts am Dienstag auch die Vorwahlen in den Bundesstaaten Oregon und Nebraska. Nach Auswertung von knapp zwei Dritteln der Stimmen in Oregon kam Romney dort auf 73 Prozent. In Nebraska sicherte sich Romney nach Auszählung fast aller Stimmen knapp 71 Prozent.

Bush will Romney unterstützen

Romneys Konkurrenten Ron Paul und Newt Gingrich kamen in Oregon auf lediglich 12,2 und 5,7 und in Nebraska auf 9,9 und 5,2 Prozent. Romney ist bei den Republikanern Favorit für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten, hat aber noch nicht genug Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag gesammelt. Selbst wenn er alle Delegiertenstimmen in Oregon und Nebraska erhält, kommt er noch nicht auf die nötigen 1.144 Stimmen.

Romney will bei der Präsidentschaftswahl im November gegen Amtsinhaber Barack Obama antreten.

Der ehemalige US-Präsident George W. Bush hat sich für Mitt Romney als republikanischen Präsidentschaftskandidaten ausgesprochen. "Ich bin für Mitt Romney", sagte Bush nach einer Rede am Dienstag in Washington dem Fernsehsender ABC News. Sein Vater George H. W. Bush hatte Romney bereits im März seine Unterstützung zugesichert. Romneys Wahlkampfbüro begrüßte die nicht vorbereiteten, aber wenig überraschenden Worte von Bush Junior in einer kurzen Erklärung. Seit seinem Ausscheiden aus dem Amt im Jänner 2009 hat sich Bush weitgehend von der Politik ferngehalten. (APA, 16.5.2012)

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