Pentagon schränkt Einsatz von F-22-Kampfjets ein

16. Mai 2012, 07:15
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Sicherheitsbedenken, weil es zu Sauerstoffmangel im Cockpit kam

Washington - Wegen Sicherheitsbedenken hat das US-Verteidigungsministerium die Luftwaffe angewiesen, den Einsatz ihrer modernsten Kampfjets einzuschränken. Verteidigungsminister Leon Panetta verfügte am Dienstag nach Angaben des Pentagon, die Kampfjets vom Typ F-22 Raptor vorerst nicht mehr auf Langstreckenflügen, sondern nur noch im Umkreis von Flughäfen einzusetzen, um im Notfall jederzeit eine Landung zu ermöglichen.

Sauerstoffmangel im Kampfjet

Nach Pentagon-Angaben berichteten seit 2008 mindestens ein Dutzend F-22-Piloten über Benommenheit und Blackouts durch Sauerstoffmangel während des Fluges. Ingenieure suchen noch nach der Ursache des Problems. Das Tarnkappenflugzeug F-22 ist das modernste und teuerste Kampfflugzeug der Air Force mit einem Stückpreis von 143 Millionen Dollar (111,3 Mio. Euro).

Bereits im vergangenen Jahr mussten die F-22-Jets nach einer Reihe von Vorfällen für vier Monate am Boden bleiben, nachdem Piloten über Ohnmachtsanfälle durch Sauerstoffmangel berichtet hatten. Erst im September waren die Maschinen wieder für den Flug freigegeben worden. (APA, 16.5.2012)

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    Ein Dutzend Piloten berichtet von Sauerstoffmangel während eines Fluges mit einer F-22.

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